SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Regierung ruft Ärzte und Krankenkasse zu Kampf gegen Ärztemangel auf

Berlin (dpa) - Ein katastrophaler Mangel an Allgemeinärzten in Deutschland ist laut Bundesregierung ohne energisches Gegensteuern von Ärzteschaft, Krankenkassen und Ländern unausweichlich. Die Regierung habe fast alle Schranken für die Niederlassung von Ärzten abgebaut und der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen alle erdenklichen Möglichkeiten gegeben, sagte der Patientenbeauftragten des Bundes, Karl-Josef Laumann (CDU), am Donnerstag in Berlin. Die Organisationen von Ärzten und Kassen müssten jungen Medizinern mehr Anreize geben, Hausarzt zu werden und sich in Mangelregionen...

Betriebsärzte fordern mehr Prävention in Unternehmen

Nürnberg (dpa) - Mit Blick auf den Fachkräftemangel und immer älter werdende Arbeitnehmer fordern Betriebsärzte mehr Vorbeugung in den Unternehmen. «Leider wird zugelassen, dass viele Menschen vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden - aufgrund von Erkrankungen, die durch Präventionsmaßnahmen vermeidbar gewesen wären», sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW), Wolfgang Panter, am Donnerstag in Nürnberg. Vor allem Volkskrankheiten wie Rückenleiden, Diabetes, Herzinfarkte oder Schlaganfälle könnten mit der richtigen Vorsorge oftmals vermieden werden oder es...

Patientenverband fordert von Ärzten mehr Engagement für Organspende

Frankfurt/Main (dpa) - Der Patientenselbsthilfeverband Lebertransplantierte Deutschland hat mehr Engagement in den Krankenhäusern für die Organspende gefordert. «Ärzte, Schwestern und das Pflegepersonal sollten bei Patienten, die vor einem Hirntod stehen, viel selbstverständlicher das Gespräch mit den Angehörigen über eine Organspende suchen», sagte die Bundesvorsitzende Jutta Riemer der Nachrichtenagentur dpa. «Das sind natürlich sehr schwere und unangenehme Gespräche, aber das würde ganz vielen Menschen helfen.» Zum Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) am Montag...

Koalition: Ärzte-Versorgung reformieren, bevor es Engpässe gibt

Die Ärzte protestieren seit Monaten gegen die Reform der medizinischen Versorgung. Der Bundestag zeigt bisher aber wenig Verständnis für ihr Anliegen. Berlin (dpa) - Die Regierungsfraktionen von Union und SPD haben die geplante Reform der medizinischen Versorgung gegen die massive Ärzte-Kritik der vergangenen Monate verteidigt. Die Strukturen müssten verbessert werden, bevor es zu ernsthaften Engpässen für die Patienten komme, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz (CDU), am Donnerstag im Bundestag. Sie vertrat bei der ersten Lesung des...

Widmann-Mauz: Ärzte-Versorgung reformieren

Berlin (dpa) - Die Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz (CDU), hat die geplante Strukturreform der medizinischen Versorgung gegen Ärztekritik verteidigt. Deutschland habe eine gute gesundheitliche Versorgung, deren Reform jetzt angegangen werden müsse, bevor es zu Engpässen komme, sagte Widmann-Mauz am Donnerstag im Bundestag bei der ersten Lesung des Versorgungsstärkungsgesetz. Sie vertrat Minister Hermann Gröhe (CDU), der an einer Grippe erkrankt ist. Widmann-Mauz verwies auf die Ärzte-Kampagne gegen das Gesetz mit dem Slogan «Stellen Sie sich...

Versorgungsstärkungsgesetz: Mehr Ärzte aufs Land

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will mit seinem «Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung» (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz) die Verteilung der Ärzte in Deutschland zu verändern. Überversorgung in Ballungsräumen soll entzerrt, Unterversorgung in ländlichen Regionen behoben werden - zum Ärger der niedergelassenen Ärzte. Zentrale Punkte: - Durch stärker Anreize, unter anderem bei der Vergütung, sollen Ärzte für eine Niederlassung in unterversorgten oder strukturschwachen Gebieten gewonnen werden. - Kommunen können durch erleichterte...

Widmann-Mauz: Ärzte-Versorgung reformieren

Berlin (dpa) - Die Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz (CDU), hat die geplante Strukturreform der medizinischen Versorgung gegen Ärztekritik verteidigt. Deutschland habe eine gute gesundheitliche Versorgung, deren Reform jetzt angegangen werden müsse, bevor es zu Engpässen komme, sagte Widmann-Mauz am Donnerstag im Bundestag bei der ersten Lesung des Versorgungsstärkungsgesetz. Sie vertrat Minister Hermann Gröhe (CDU), der an einer Grippe erkrankt ist. Widmann-Mauz verwies auf die Ärzte-Kampagne gegen das Gesetz mit dem Slogan «Stellen Sie sich...

Nur jeder zehnte Chefarztposten von Frau besetzt

Wiesbaden (dpa) - In deutschen Krankenhäusern wächst der Anteil der Frauen unter den Ärzten, aber in Führungspositionen sind sie nach wie vor eine kleine Minderheit. Auf den Chefarztposten seien 2013 nur zehn Prozent Frauen gewesen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag zum Weltfrauentag am 8. März mit. Von den Assistenzärzten waren 2013 mehr als die Hälfte (56 Prozent) Frauen. Insgesamt stieg der Frauenanteil unter den Klinikärzten seit 2004 von 37 Prozent auf 46 Prozent. An den Krankenhäusern waren laut Bundesamt 2013 rund 165 000 Mitarbeiter im ärztlichen Dienst...

Zahnärzte: Bewusstsein für Vorsorge verbessern

Berlin (dpa) - Die Zahnärzte haben die Bundesregierung aufgefordert, das Bewusstsein für die Vorsorge weiter zu stärken. Der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Wolfgang Eßer, sagte am Dienstag in Berlin, gerade bei Prävention im Bereich der Parodontose seien künftig wesentlich mehr Anstrengungen erforderlich. Allerdings habe sich der Präventionsgedanke in Deutschland bei der Zahngesundheit in der Vergangenheit schon deutlich verbessert. Eßer und der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Peter Engel, stellten eine Studie über die zahnärztlichen Leistungen 2013 im...

«Pille danach» vor Rezeptfreiheit - Ärzte wenden sich an Gröhe

Köln (dpa) - Mehrere Ärzteverbände sehen der Rezeptfreiheit der «Pille danach» mit großer Besorgnis entgegen. In einem Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vom Dienstag heißt es, mit dem künftig rezeptfreien Kauf in Apotheken sei zu befürchten, dass Frauen nicht oder nicht ausreichend beraten würden. «Eine fehlerhafte Beratung erhöht jedoch die Gefahr unerwünschter Schwangerschaften dramatisch.» Das Schreiben haben der Berufsverband der Frauenärzte (München), die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (Berlin) und die Gesellschaft für Gynäkologische...