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Bundesaufsicht: Viele Kassenverträge für Arzt-Diagnosen rechtswidrig

Je schlimmer die Krankheit, um so mehr Geld bekommt die Krankenkassen für ihren Versicherten aus dem Gesundheitsfonds. Dieser Mechanismus reizt zum Mauscheln. Der Bund geht nun dagegen vor. Doch wo bleiben die Länder? Berlin (dpa) - Viele Verträge zwischen Krankenkassen und Ärzten zur besseren Dokumentation von Patientendiagnosen bieten nach Angaben des Bundesversicherungsamtes immer noch Anreize für Manipulationen. Nahezu alle diese Verträge seien rechtswidrig, zitierte die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Mittwoch) die zuständige Aufsichtsbehörde. Diese habe inzwischen die...

Aufsicht: Viele Kassenverträge für Arzt-Diagnosen rechtswidrig

Berlin (dpa) - Viele Verträge zwischen Krankenkassen und Ärzten zur besseren Dokumentation von Patientendiagnosen sind nach Erkenntnissen des Bundesversicherungsamtes rechtswidrig. Wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Mittwoch) berichtete, hat die zuständige Aufsichtsbehörde inzwischen die betreffenden Kassen aufgefordert, rechtswidrige Vertragsinhalte unverzüglich zu beseitigen oder die Verträge zu kündigen. Hintergrund dieser Überprüfung durch das Bundesversicherungsamt waren Berichte aus dem vergangenen Jahr über Mauscheleien bei der Dokumentation von Diagnosen zugunsten der...

INFORMIERTE ÄRZTE - BESSERE THERAPIE

Wieviel Maschine verträgt der Mensch bei Diagnose und Therapie und was leisten Algorithmen? Impulse für die Debatte vom IBM Healthcare Innovation Team.

Ärztekammer: 2245 Behandlungsfehler im vergangenen Jahr nachgewiesen

«Fehler passieren - auch in der Medizin.» Nur da können sie erhebliche Folgen haben - bis hin zum Tod. In der Statistik der Bundesärztekammer tauchen übrigens nur Fehler auf, wenn sich ein Patient beschwert. Berlin (dpa) - Die Zahl der ärztlichen Behandlungsfehler in Deutschland hat sich nach Angaben der Bundesärztekammer (BÄK) in den vergangenen Jahren kaum verändert. 2016 trafen die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärzteschaft bundesweit 7639 Entscheidungen zu Beschwerden von Patienten über Behandlungsfehler, gut 400 mehr als im Vorjahr. In 2245 Fällen (2015: 2132;...

Kassenärzte verlangen mehr Geld für mehr Psychotherapieangebote

Berlin (dpa) - Die Kassenärzte haben den Krankenkassen vorgeworfen, die Ausweitung der Angebote für psychisch kranke Menschen nicht angemessen zu honorieren. Es handle sich um echte Verbesserungen für die Patienten. «Doch die Krankenkassen haben die Interessen ihrer eigenen Versicherten torpediert. Sie weigern sich, den Mehraufwand für die Psychotherapeuten adäquat zu finanzieren», kritisierte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, am Donnerstag in Berlin. «Die Krankenkassen leisten damit den Versicherten einen Bärendienst.» Von diesem...

Krankenhausärzte leiden unter Arbeitsüberlastung

Berlin (dpa) - Viele Krankenhausärzte in Deutschland leiden unter Arbeitsüberlastung und Personalmangel. Das zeigt eine neue Umfrage der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Zwei Drittel der Krankenhausärzte sagen, dass ihnen für die Behandlung ihrer Patienten nicht ausreichend Zeit zur Verfügung steht. Fast jeder zweite Befragte bewertet die eigenen Arbeitsbedingungen als mittelmäßig, 19 Prozent bewerten sie als schlecht und 5 Prozent sogar als sehr schlecht. 30 Prozent stufen sie als gut oder sehr gut ein. Jeder fünfte Befragte trägt sich...

Ärzte suchen Lösung im Streit um Gebührenordnung

Um die Gebührenordnung für Ärzte wird seit Jahren gestritten. Vor einem Jahr kam es beim Deutschen Ärztetag deshalb zu Querelen. Nun tagt der Kongress erneut - und verspricht eine Lösung in dem Streit. Freiburg (dpa) - In dem seit Jahren dauernden Streit um eine neue Gebührenordnung für Ärzte sehen sich die Mediziner auf der Zielgeraden. Die Verhandlungen innerhalb der Ärzteschaft stehen kurz vor dem Abschluss, sagte Dirk Heinrich, Vorsitzender des Spitzenverbandes der Fachärzte Deutschlands (SPIFA), in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. Es sei in den vergangenen Monaten gelungen, ...

Marburger Bund will niedergelassene Ärzte in Kliniken holen

Freiburg (dpa) - Bei der Versorgung von Notfallpatienten setzt der Marburger Bund auf eine Kooperation mit niedergelassenen Ärzten. Mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung seien dazu Gespräche vereinbart worden, sagte der Vorsitzende des Ärzteverbandes, Rudolf Henke, am Montag in Freiburg. Ziel seien gemeinsame Lösungen. Der Marburger Bund wolle erreichen, dass die Bereitschaftsdienste der niedergelassenen örtlichen Mediziner künftig an Kliniken angesiedelt werden. So könnten dortige Notaufnahmen entlastet und Patienten besser versorgt werden. Niedergelassene Ärzte sehen den Plan ...

Bundesärztekammer sucht Lösung für überlastete Notfallambulanzen

Berlin (dpa) - Die Bundesärztekammer will sich intensiver mit der Überlastung von Notfallambulanzen beschäftigen. «Wir müssen zu einer Lösung kommen, die den Krankenhausärzten und den niedergelassenen Ärzten gemeinsam gerecht wird», sagte Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery am Donnerstag in Berlin. Das Thema soll beim 120. Ärztetag, der vom 23. bis zum 26. Mai in Freiburg stattfindet, diskutiert werden, um die Positionen in der Ärzteschaft dazu auszuloten. Diese sollen dann der Bundesregierung übermittelt werden.

Umfrage: Viele Patienten offen für Roboter statt Arzt

Berlin (dpa) - Zwei von fünf Bundesbürgern können sich vorstellen, eines Tages als Patient anstelle eines Arztes einen Computer oder Roboter mit künstlicher Intelligenz zu konsultieren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Die bei der Frage mitgenannte Voraussetzung ist, dass der «Robo-Doktor» schneller und effizienter arbeitet als ein Arzt. 43 Prozent der Befragten meinten zudem, sie würden sich bei einem kleineren Eingriff sogar von einem Roboter operieren lassen. Jeder Vierte lehnt die Vorstellung eines...