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(Zusammenfassung 1500 - neu: Stellungnahme Krankenkassen 6. Absatz) 2,8 Millionen haben schwere Schmerzen - Ärzte beklagen Riesenlücken Von Basil Wegener, dpa (Foto - Archiv)

Migräne-Attacken, Rückenschmerzen, entzündete Gelenke - wird der Schmerz zum ungebetenen Dauergast, ist kompetente Hilfe nötig. Doch die Ärzte haben unterschiedliche Ansichten über den richtigen Weg. Berlin (dpa) - Die wenigsten der rund 2,8 Millionen Patienten mit schweren chronischen Schmerzen können laut Schmerzmedizinern angemessen versorgt werden. Das kritisierte der Berufsverband dieser Ärzte (BVSD) am Montag in Berlin. Hinter der Kritik an solchen Lücken steckt ein Streit in der Ärzteschaft darüber, wie die optimale Versorgung der betroffenen Patienten aussieht. Es geht dabei auch ums...

2,8 Millionen leiden unter schweren Schmerzen - Ärzte beklagen Lücken

Migräne-Attacken, Rückenschmerzen, entzündete Gelenke - wird der Schmerz zum ungebetenen Dauergast, ist kompetente Hilfe nötig. Doch die Ärzte haben unterschiedliche Ansichten über den richtigen Weg. Berlin (dpa) - Rund 2,8 Millionen Bundesbürger leiden unter schweren chronischen Schmerzen - laut Schmerzmedizinern werden die meisten aber nicht optimal versorgt. Darauf machte der Berufsverband der Schmerzmediziner (BVSD) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin aufmerksam. Hinter der Kritik an den Lücken steckt ein Streit in der Ärzteschaft darüber, wie die optimale Versorgung...

Kassenärzte befürchten Lücken beim Datenschutz für Patienten

Berlin (dpa) - Die Kassenärztliche Bundesvereinigung sorgt sich um die Sicherheit digitalisierter Patientendaten. Angesichts der NSA-Späh-Affäre und des jüngsten Hackerangriffs auf Bundestagscomputer «sieht man die Aussage, die Daten seien sicher, mit einem gewissen Stirnrunzeln», sagte Vorstandschef Andreas Gassen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Der Bundestag befasst sich an diesem Freitag in erster Lesung mit dem sogenannten E-Health-Gesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Gassen rügte, grundsätzlich sei etwa ungeklärt, wo die Patientendaten abgelegt würden. «Auf einem...

Scharfe Ärzte-Kritik an Vergabe der künftigen Patientenberatung

Die unabhängige Patientenberatung vertritt Versicherte bei Beschwerden - gegen Kassen wie Ärzte. Jetzt soll die Beratung neu vergeben werden. Die Ärzte fürchten um die Unabhängigkeit. Berlin (dpa) - Die Bundesärztekammer hat Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) aufgefordert, sich in die umstrittene Auftragsvergabe für die Unabhängige Patientenberatung einzuschalten. Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) würden derzeit versuchen, sich die Beratungsstelle «unter den Nagel zu reißen», sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, der «Bild» (Mittwoch)....

Ärzte: Hocken in engen Jeans kann Nervenschäden auslösen

Wer hautenge Jeans trägt, sollte einen ärztlichen Rat befolgen: Keinesfalls zu lange hocken! Ansonsten drohen Gesundheitsschäden. Adelaide (dpa) - Modisch, aber riskant: Eine Frau in Australien hat durch langes Hocken in knallengen Jeans ihre Muskeln und Nerven geschädigt. Die 35-Jährige musste aus den Skinny Jeans geschnitten werden und vier Tage mit einer Infusion in einer Klinik bleiben. Erst dann konnte sie wieder allein laufen. Ihren Fall beschreibt das Team um Thomas Edmund Kimber von der Universität Adelaide im «Journal of Neurology, Neurosurgery and Psychiatry» vom Dienstag. Die Frau...

Präsident der Bundesärztekammer gegen assistierten Suizid

Berlin (dpa) - Der Präsident des Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, lehnt ärztliche Beihilfe zum Suizid todkranker Patienten ab. «Man soll nicht durch den Arzt sterben, sondern an der Hand des Arztes in den Tod begleitet werden», sagte der Mediziner am Mittwoch im ARD-«Morgenmagazin». Er stellte sich gegen einen entsprechenden Vorschlag einer Gruppe von Abgeordneten der schwarz-roten Koalition, der am Mittwochmittag vorgestellt werden sollte. Die Parlamentarier um Bundestagsvizepräsident Peter Hintze (CDU) sowie die SPD-Fraktionsvize Carola Reimann und Karl Lauterbach wollen im...

Kinderärzten reichen neue Maßnahmen gegen Masern nicht

Köln (dpa) - Den Kinder- und Jugendärzten reichen die Pläne von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) für einen besseren Impfschutz bei Kindern nicht aus. Schon heute könnten Personen ohne ausreichenden Impfschutz vom Kita- oder Schulbesuch ausgeschlossen werden, teilte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) am Montag in Köln mit. Neu sei nur, dass Eltern vor der Erstaufnahme ihrer Kinder in Kita oder Schule schriftlich eine ärztliche Beratung über den Impfschutz nachweisen müssten. Fehlt dieser Nachweis, könnten künftig Bußgelder fällig werden. Der Ärzteverband fordert eine...

Kinderärzte fordern mehr Angebote für psychisch auffällige Kinder

Sie sind aggressiv oder ziehen sich völlig zurück: Psychische Auffälligkeiten zeigt jedes fünfte Kind, beobachten Kinder- und Jugendärzte. Bei der Beratung und Vorbeugung hapere es, sagen sie. Berlin (dpa) - Sie sitzen allein vor der Mattscheibe und sind in ihren Familien oft unzureichend gefördert: Psychisch auffällige Kinder werden in Deutschland nach Einschätzung von Kinderärzten nur mangelhaft betreut. Dabei zeige etwa jedes fünfte Kind in Arztpraxen psychische Auffälligkeiten. Das sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands (BVKJ), Wolfram Hartmann,...

Versorgungsstärkungsgesetz: Mehr Ärzte aufs Land

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will mit seinem «Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung» (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz) die Verteilung der Ärzte in Deutschland verändern. Überversorgung in Ballungsräumen soll entzerrt, Unterversorgung in ländlichen Regionen behoben werden. Zentrale Punkte: - Durch stärkere, vor allem finanzielle Anreize sollen Ärzte für eine Niederlassung in unterversorgten, strukturschwachen Gebieten gewonnen werden. - Künftig soll eine Praxis in einem überversorgten Gebiet nur dann nachbesetzt werden, wenn dies...

Sozialverband: Strukturreform der Ärzte-Versorgung mangelhaft

Berlin (dpa) - Die geplante Strukturreform der Bundesregierung zur medizinischen Versorgung in Deutschland weist nach Ansicht des Sozialverbands VdK deutliche Mängel auf. «Das erklärte Ziel der Bundesregierung, eine bedarfsgerechte, flächendeckende und gut erreichbare medizinische Versorgung der Patienten auf hohem Niveau sicherzustellen, wird durch die geplanten Maßnahmen leider nicht erreicht», erklärt VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. Der Bundestag berät am Mittwoch (gegen 15.00 Uhr) abschließend das sogenannte Versorgungsstärkungsgesetz der großen Koalition. Die von den Kassenärztlichen...