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Tarifverhandlungen für Krankenhausärzte gehen weiter

Düsseldorf (dpa) - In Düsseldorf sind am Mittwoch die Tarifverhandlungen für die bundesweit 52 500 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern weitergegangen. Die Arbeitgeber hatten am Vortag eine stufenweise Erhöhung der Gehälter von insgesamt 4,0 Prozent angeboten. Der Marburger Bund nannte das Angebot völlig inakzeptabel. Die Ärztegewerkschaft fordert 5,4 Prozent mehr Geld, eine Begrenzung auf zwei Wochenenddienste im Monat und eine bessere Bezahlung der Bereitschaftsdienste. Der Vorschlag der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) sieht vor, die Gehälter in zwei Stufen zu erhöhen:...

Tarifverhandlungen für Krankenhausärzte gehen weiter

Düsseldorf (dpa) - In Düsseldorf sind am Mittwoch die Tarifverhandlungen für die bundesweit 52 500 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern weitergegangen. Die Arbeitgeber hatten am Vortag eine stufenweise Erhöhung der Gehälter von insgesamt 4,0 Prozent angeboten. Der Marburger Bund nannte das Angebot völlig inakzeptabel. Die Ärztegewerkschaft fordert 5,4 Prozent mehr Geld, eine Begrenzung auf zwei Wochenenddienste im Monat und eine bessere Bezahlung der Bereitschaftsdienste. Der Vorschlag der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) sieht vor, die Gehälter in zwei Stufen zu erhöhen:...

Ärzte begrüßen Cannabis-Erleichterungen für Schwerkranke

Berlin (dpa) - Der Ärzteverband hat den von der Bundesregierung angekündigten leichteren Zugang zu Cannabis-Produkten für Schwerkranke begrüßt. Eine Therapie mit cannabionidhaltigen Arzneimitteln könne für bestimmte Patienten sinnvoll sein, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwoch). Dies gelte für Patienten mit neurologischen Krankheiten wie Multipler Sklerose (MS) mit spastischen Schmerzen sowie Kranken, die unter mehreren Symptomen wie Schmerzen, Appetitmangel, Übelkeit und Depressivität leiden. Schwer kranke Patienten...

Kommunale Arbeitgeber bieten Ärzten in Stufen plus vier Prozent

Düsseldorf (dpa) - Bei den Tarifverhandlungen für die bundesweit 52500 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern haben die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt. Es sieht bei den Gehältern ein Plus von insgesamt 4,0 Prozent in zwei Stufen vor, wie die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) am Dienstagabend mitteilte. 2,1 Prozent rückwirkend ab Dezember 2014 und weitere 1,9 Prozent ab Dezember 2015. Zudem sollen Bereitschaftsdienste besser bezahlt werden. Die Marburger Bund bezeichnete den Vorschlag der Arbeitgeber am Abend als völlig inakzeptabel. Die Ärztegewerkschaft fordert 5,4 Prozent...

Maas will Korruption bei Ärzten mit bis zu drei Jahren Haft bestrafen

Berlin (dpa) - Korruption im Gesundheitswesen soll einem Zeitungsbericht zufolge künftig mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Dies berichtet die «Berliner Zeitung» (Mittwoch) unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Gesetzentwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Dieser sieht demnach die Einführung des neuen Straftatbestandes der «Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen» vor. Das Verbot betreffe nicht nur Mediziner, sondern alle Heilberufe, also auch Psychotherapeuten oder Apotheker. Hintergrund des Vorhabens ist eine...

Gesundheitsministerin: Telemedizin ein Rezept gegen Ärztemangel

Mainz (dpa) - Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), sieht in der Telemedizin einen Ansatz gegen Ärztemangel auf dem Land. Dabei brauchen Patienten zum Beispiel für das Blutdruckmessen nicht mehr zum Arzt zu gehen. «Die Telemedizin wird nicht das Patentrezept sein, um dem demografischen Wandel zu begegnen», sagte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin der Deutschen Presse-Agentur. Sie werde aber helfen können, «ärztliche Versorgung weitestgehend sicherzustellen. Bei der Telemedizin schalten sich Patient und Mediziner per Computer und...

Berlins Ärztekammerpräsident für Impfpflicht gegen Masern

Berlin (dpa) - Der Präsident der Berliner Ärztekammer, Günther Jonitz, hat sich für eine Impfpflicht gegen Masern ausgesprochen. Gerade für Kinder könne die Krankheit tödlich sein, sagte Jonitz am Dienstag im Inforadio des RBB. Eine Impfung habe praktisch keine Risiken oder Nebenwirkungen. Die Krankenkassen müssten die Kosten der Impfung auch für vor 1970 Geborene übernehmen, forderte Jonitz. Bisher geschieht das nur für nach 1970 Geborene. In Berlin grassiert zurzeit die schlimmste Masern-Welle seit Einführung der Meldepflicht. Am Montag war bekanntgeworden, dass ein an Masern erkrankter...

Ärzte: Bund und Länder müssen bei Krankenhausreform nachlegen

Berlin (dpa) - Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, hat die Vereinbarungen von Bund und Ländern zur Krankenhausreform kritisiert. Nach vielen Sitzungen komme ein dünnes Eckpunktepapier heraus, «das außer den aus dem Koalitionsvertrag längst bekannten Ankündigungen kaum etwas substanziell Neues zu bieten hat», erklärte Montgomery am Montag in Berlin. «Wenn aus der Krankenhausreform noch etwas werden soll, müssen Bund und Länder inhaltlich nachlegen.» Der Politik müsse klar werden, dass gute medizinische Versorgung nicht zum Nulltarif zu haben sei. Allerdings...

Ärzte wollen Patienten künftig komplette Krankenakte offenlegen

Frankfurt/Main (dpa) - Ärzte in Deutschland wollen künftig ihren Patienten auf Verlangen Einsicht in deren komplette Krankenakte geben. Der Deutsche Ärztetag beschloss nach Angaben der Bundesärztekammer am Donnerstag in Frankfurt eine entsprechende Änderung der Berufsordnung. Bislang konnten Mediziner ihren Patienten diejenigen Teile der Akte vorenthalten, in denen sie ihre subjektiven Eindrücke notiert hatten. Mit der Novellierung setzt der Deutsche Ärztetag den 2013 geänderten Paragraf 630g des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) um. Dieser schreibt unter anderem vor, dass Patienten auf deren...

Deutscher Ärztetag gegen geplantes Tarifeinheitsgesetz

Frankfurt/Main (dpa) - Nach der Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat sich auch der Deutsche Ärztetag gegen das geplante Tarifeinheitsgesetz ausgesprochen. Das Gesetz sei verfassungswidrig und für die Patientenversorgung gefährlich, hieß es in einer Mittwoch in Frankfurt veröffentlichten Mitteilung. Berufsspezifische Gewerkschaften müssten weiterhin auch Minderheiten im Betrieb vertreten dürfen. Dies führe zu besseren Arbeitsbedingungen und einer faireren Vergütung. Der 118. Deutsche Ärztetag tagt noch bis zum Freitag in Frankfurt.