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Ärzteverband für Rauchverbote auf Spiel- und Sportplätzen

Berlin (dpa) - Der Ärzteverband Marburger Bund fordert Rauchverbote auf bestimmten öffentlichen Plätzen zum Gesundheitsschutz von Kindern. «Wir brauchen rauchfreie Zonen überall dort, wo Kinder und Jugendliche sich häufig aufhalten», sagte die Vorsitzende Susanne Johna der Deutschen Presse-Agentur. Dies solle zum Beispiel auf Spiel- und Sportplätzen sowie im Umkreis von Kindertageseinrichtungen und Schulen gelten. Johna begrüßte die nun auch von der Union mitgetragenen Pläne der Koalition für weitere Werbebeschränkungen. «Zielgruppe der Tabakwerbung sind vor allem...

Etliche Interessenten nach Arzt-Suche von Bürgermeisterin

Kollnburg (dpa) - Single-Bürgermeisterin sucht Hausarzt für ihre Gemeinde - und auch fürs Herz: Mit dieser Anzeige im «Deutschen Ärzteblatt» sorgte Josefa Schmid (FDP) aus dem niederbayerischen Kollnburg im Sommer für Aufsehen. Zumindest für eine Praxis gibt es einen konkreten Interessenten. Ein Hausarzt aus der Umgebung wolle eine Filiale eröffnen, sagte Schmid. Zuletzt sei es noch um die Suche nach einer geeigneten Immobilie gegangen. Eine Hausärztin aus Hessen beispielsweise habe Interesse gehabt, samt Familie aufs Land zu ziehen. Jedoch habe sie dann in einer ...

Ärzte werben für Widerspruchslösung bei Organspende

Berlin (dpa) - Vor der Bundestags-Entscheidung zur Zukunft von Organspenden hat die Bundesärztekammer dafür geworben, dass künftig jeder bis auf Widerruf als Spender gelten soll. Die Einführung einer entsprechenden Widerspruchslösung verschaffe mehr als 9000 Menschen auf den Wartelisten Hoffnung und sende ein starkes Signal der gesellschaftlichen Solidarität, sagte Ärztepräsident Klaus Reinhardt am Mittwoch. Dies zwinge niemanden, Organe zu spenden und greife so nicht in das Selbstbestimmungsrecht ein. Diese Lösung nehme Menschen aber in die Pflicht, sich für oder gegen eine...

Arzt im Klinikalltag: «Die Situation ist prekär»

Viele Patienten, lange Schichten, erschöpfte Ärzte: Aus Sicht des Marburger Bundes sind die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern alles andere als gut. Wie sieht der Alltag eines Klinikarztes aus? Stuttgart (dpa) - In manchen Wochen kommt Johannes Wetzel noch nicht einmal mit der gesetzlichen Höchstarbeitszeit von 48 Stunden hin. Wenn man das Arbeitspensum in der Klinik erfüllen wolle, müsse man nach der Schicht oftmals länger bleiben, sagt der Mediziner, der seinen richtigen Namen und auch seinen Arbeitsplatz in Baden-Württemberg lieber nicht nennen möchte. Teilweise...

Krankenhausärzte klagen über Zeitaufwand für Bürokratie

Berlin (dpa) - Ärzte in deutschen Krankenhäusern müssen sich aus ihrer Sicht zu sehr mit bürokratischen Tätigkeiten beschäftigen. Dies ist nach einem Bericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag) ein Ergebnis einer Umfrage des Marburger Bundes unter diesen Medizinern. 60 Prozent der Ärzte seien täglich drei Stunden und mehr mit bürokratischen Aufgaben befasst. Bei jedem Dritten (35 Prozent) seien es sogar vier Stunden und mehr. Im Jahr 2013 gaben demnach bei einer vergleichbaren Umfrage nur acht Prozent der Klinikärzte an, mehr als drei Stunden pro Tag mit ...

Umfrage: Viele Klinikärzte fühlen sich überlastet

Berlin (dpa) - Vielen Klinikärzten machen laut einer Umfrage wachsender Zeitdruck und bürokratische Aufgaben zu schaffen. Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) gibt an, häufig überlastet zu sein, wie die am Donnerstag vorgestellte Studie der Ärztegewerkschaft Marburger Bund ergab. Jeder zehnte geht demnach sogar ständig über seine Grenzen hinaus. Drei Viertel (74 Prozent) sehen sich wegen der Arbeitszeitgestaltung in der eigenen Gesundheit beeinträchtigt, etwa mit Schlafstörungen oder häufiger Müdigkeit. Zuerst berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstag)...

Überlastete Klinikärzte: Spahn sieht auch Arbeitgeber in der Pflicht

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht angesichts der von Klinikärzten beklagten Überlastung auch deren Arbeitgeber am Zug. «Ich habe manchmal den Eindruck, Arbeitgeber im Gesundheitswesen planen noch so wie in den 90er Jahren - und das geht halt im Jahr 2020 nicht mehr», sagte der CDU-Politiker am Donnerstagabend in den ARD-«Tagesthemen». Sie sollten Dienst- und Schichtpläne so organisieren, dass in einem 365-Tage-Betrieb die unterschiedlichen Interessen getroffen würden. Spahn schlug vor, der Einsatz digitaler Dokumentation könne Ärzte bei ...

Tarifgespräche für Ärzte an Unikliniken vertagt - Annäherung

Hannover (dpa) - Nach der Vertagung der Tarifverhandlungen für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken sieht der Marburger Bund positive Signale. In die Gespräche sei Bewegung gekommen, es sei aber zu früh, von einem Durchbruch zu sprechen, sagte der Verhandlungsführer der Ärztegewerkschaft, Christian Twardy, am Donnerstag. «Viele Fragen sind noch offen.» Die Gespräche seien weiterhin schwierig, die Positionen hätten sich aber angenähert, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Finanzministeriums, ohne Einzelheiten zu nennen. Niedersachsens Finanzminister Reinhold...

Krebshilfe und Hautärzte fordern Solarienverbot in Deutschland

Berlin (dpa) - Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) fordern ein bundesweites Verbot von Solarien. Jährlich verursache der Gebrauch dieser Geräte europaweit bei etwa 3400 Menschen schwarzen Hautkrebs. In etwa 800 Fällen führe das zum Tod, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung von Krebshilfe und ADP, die beide Organisationen einen Tag vor dem Weltkrebstag an diesem Dienstag veröffentlichten. Für Kinder und Jugendliche ist die Benutzung von Solarien in Deutschland bereits seit 2009 nicht mehr gestattet. Das Nutzungsverbot...

Hausärzteverband: «Höherer Beratungsaufwand» in den Praxen

Köln (dpa) - Die deutschen Hausärzte haben wegen der Verbreitung des Coronavirus derzeit einen deutlich höheren Beratungsaufwand. «Da ist schon sehr, sehr viel zu tun», sagte am Montag der Sprecher des Deutschen Hausärzteverbands, Christian Schmuck. Ein regionaler Schwerpunkt sei Nordrhein-Westfalen, wo es bisher die meisten Infektionen gebe. Alles in allem sei aber alles zu schaffen. «Die Verunsicherung ist ein bisschen das größte Thema», sagte Schmuck. An Patienten mit Grippesymptomen appellierte er: «Erstmal anrufen und nicht direkt in die Praxis rennen, denn wenn man nun...