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Radiologen bekommen in Deutschland die höchsten Vergütungen

Wiesbaden (dpa) - Radiologen haben in Deutschland die höchsten Einnahmen unter den Ärzten - mit weitem Abstand gefolgt von Augenärzten und Orthopäden. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, erzielten 2015 die Praxen der Fachgebiete Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie mit 850 000 Euro im Schnitt den höchsten Reinertrag, Praxen der Augenheilkunde kamen auf durchschnittlich 370 000 Euro und der Orthopädie auf 310 000 Euro. «Am niedrigsten fiel der durchschnittliche Reinertrag mit 180 000 Euro bei den Praxen der Fachgebiete Neurologie, Psychiatrie und...

Zahl des Monats Januar 2017

34.000 Versicherte im BKK Ärztenetz: „Medizin und Mehr“ Rund 34.000 Versicherte werden vom Ärztenetzwerk in Bünde betreut. Am Ärztenetz beteiligt sind 55 niedergelassene Haus- und Fachärzte, ein Krankenhaus, Physio- und Psychotherapeuten, Ernährungs- und Suchtberater in der Region Bünde mit den Nachbargemeinden Kirchlengern und Rödinghausen. In der Viktoriastraße 19 in Bünde ist der Sitz der Geschäftsstelle, die alle Netzaktivitäten bündelt. Hier befinden sich auch therapieergänzende Einrichtungen, ein medizinisches Fitnesszentrum, die Physiotherapie und die Ernährungsberatung. In einer...

Software: Sind Sie sicher, dass Sie diese Diagnose stellen möchten?

Software: Sind Sie sicher, dass Sie diese Diagnose stellen möchten? Krankenkassensoftware hilft den Ärzten bei der „richtigen“ Diagnosestellung und ist somit Einfallstor für Manipulationen im Morbi-RSA. Um Upcoding über die Praxissoftware wirksam auszuschließen, muss der Gesetzgeber die Software kontrollieren und Kodierrichtlinien für (ambulant tätige) Ärzte einführen. Einige Krankenkassen entwickeln gemeinsam mit Softwareherstellern Module, die für bestimmte Verträge auf die Abrechnungssysteme der Arztpraxen geschaltet werden können. Vermeintlich sollen diese Softwareprogramme...

Spahn setzt auch auf Digital-Angebote gegen überfüllte Praxen

Die große Koalition hat sich einiges vorgenommen, um die Versorgung für Patienten zu verbessern. Der neue Minister nimmt Krankenhäuser und Ärzte in den Blick und will auch technische Möglichkeiten nutzen. Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn setzt auch auf neue digitale Angebote, um überfüllte Arztpraxen zu vermeiden. «Bei vielen Arztbesuchen geht's um kurze, abklärende Gespräche», sagte der CDU-Politiker der «Bild am Sonntag». Kleine Fragen ließen sich aber auch online in wenigen Minuten unkompliziert klären. «Die Wartezimmer würden deutlich leerer, und es wäre mehr...

Transparenzoffensive der Pharmaindustrie oder eher Imagekampagne?

Die Pharmaindustrie verspricht mehr Transparenz - in der Zusammenarbeit mit Ärzten, Apothekern oder medizinischen Einrichtungen. Und was bringt das dem Patienten? Berlin (dpa) - Es ist nur ein Teil dessen, was Pharma-Firmen für Studien, Vortragshonorare oder Spenden ausgeben. Aber die Zahlen geben einen Einblick in die Zusammenarbeit zwischen Pharmabranche und Ärzten. Eine gute halbe Milliarde Euro ließen sich 54 der größeren Unternehmen der Branche 2015 dies kosten: Ausgaben unter anderem für die umstrittenen Anwendungsbeobachtungen von Arzneimitteln im Patienten-Alltag, für klinische...

Streit um Homöopathie - Kritiker wollen Zusatzbezeichnung kippen

Münster (dpa) - Im jahrelangen, emotional geführten Streit um die Berechtigung der Homöopathie haben die Kritiker eine neue Attacke vorgebracht. Sie möchten erreichen, dass Ärzte nicht mehr die Zusatzbezeichnung «Homöopathie» auf dem Praxisschild führen dürfen. Mit einer solchen Zusatzbezeichnung für Ärzte werde das Patientenvertrauen untergraben. Denn der Titel gebe der homöopathischen Lehre den Anstrich wissenschaftlicher Seriosität. Tatsächlich handele es sich aber um eine «esoterische Heilslehre», erklärten die Kritiker rund um die Münsteraner Medizinethikerin Bettina...

Das Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen

Berlin (dpa) - Das Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen gilt für alle Berufssparten. Doch es nimmt vor allem Ärzte und Pharmaindustrie ins Visier. Anlass für die Gesetzesinitiative war 2012 der Hinweis des Bundesgerichtshofs auf eine Gesetzeslücke. Der BGH kritisierte damals, dass niedergelassene Ärzte nicht wegen Bestechlichkeit bestraft werden können. Korrupten Ärzten drohen nach dem Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas (SPD) künftig bis zu drei Jahre Haft. Besonders schwere Fälle von Bestechung oder Bestechlichkeit werden sogar mit fünf Jahren Gefängnis geahndet. Die Strafe...

Arbeitsgemeinschaft warnt vor Risiken bei mehreren Medikamenten

Berlin (dpa) - Die Arbeitsgemeinschaft «Gesundheit 65 Plus» hat vor den Risiken gewarnt, die insbesondere für ältere Menschen bei der regelmäßigen Einnahme von mehreren Medikamenten gleichzeitig entstehen. Dadurch könne der Behandlungserfolg gefährdet, die Lebensqualität vermindert oder die Gefahr von Todesfällen steigen, erklärte die Arbeitsgemeinschaft am Mittwoch in Berlin. Zwischen drei und sieben Prozent aller Krankenhauseinweisungen hätten als Ursache unerwünschte Arzneimittelwirkungen, davon verliefen zwei Prozent tödlich. Dem Gesundheits- und Sozialsystem entstünden auf diese...

Krankenkassen: Krankenhausgesellschaft verunsichert Patienten

Berlin (dpa) - Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat Darstellungen der Krankenhäuser zurückgewiesen, die Neuregelung zur ersten Begutachtung von Notfallpatienten setze Ärzte massiv unter Zeitdruck. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Es ist ausgemachter Unsinn, dass für die Abklärung, ob ein Notfall vorliegt, nur zwei Minuten zur Verfügung stehen.» Dass «die Krankenhauslobby in diesem Streit Patienten und Ärzte mit ihren Schreckensmeldungen verunsichert», sei ärgerlich. Hintergrund...

Immer mehr Schmerzpatienten in Deutschland

Berlin (dpa) - Bei immer mehr Patienten in Deutschland stellen Ärzte chronische Schmerzen fest. Die Zahl stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf zuletzt 3,25 Millionen an, wie aus dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Arztreport 2016 der Krankenkasse Barmer GEK hervorgeht. Waren 2005 noch 1,59 Prozent der Bevölkerung betroffen, waren es demnach 2014 mehr als 4 Prozent. Unter den Bundesländern gab es die meisten Diagnosen in Brandenburg mit 5,8 Prozent der Bevölkerung, gefolgt von Berlin mit 5,7 und Thüringen mit 4,8 Prozent. Am seltensten wurden chronische Schmerzen in Bremen...