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Kasse warnt vor Wechselwirkungen bei Hepatitis-C-Medikament

Berlin/Hamburg (dpa) - Die Techniker Krankenkasse (TK) warnt Ärzte und Patienten vor gefährlichen Wechselwirkungen bei dem Hepatitis-C-Medikament Sofosbuvir. Bei der gleichzeitigen Einnahme von Sofosbuvir (Präparat Sovaldi) und des Herzmittels Amiodaron könne es zu lebensgefährlichen Herz-Rhythmusstörungen kommen, teilte die TK am Donnerstag mit. Bei betroffenen Patienten sei es zu einem Herzstillstand gekommen, mehrere Menschen benötigten infolge der Wechselwirkungen nun einen Herzschrittmacher. Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA habe einen entsprechenden Warnhinweis veröffentlicht. ...

Experten sprechen sich gegen Suizid-Beihilfe aus

Günzburg (dpa) - Beihilfe zum Suizid ist nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) gesellschaftlich gefährlich. «Dadurch werden Beratungsmöglichkeiten in den Hintergrund gerückt», kritisierte die Vorsitzende Barbara Schneider am Freitag bei der DGS-Frühjahrstagung in Günzburg. Geschäftsmäßige und organisierte Beihilfe zum Suizid müsse ausgeschlossen, die präventive Versorgung etwa durch Ärzte gestärkt werden. «Ein geschützter Raum zwischen Arzt und Patienten muss vorhanden sein, um frei über suizidale Gedanken zu diskutieren.» Der Bundestag will noch in diesem Jahr...

Reform des Medizinstudiums: Mehr Patientennähe - und raus aufs Land

Schwarz-Rot hat sich eine stärkere Position des Hausarztes schon im Medizinstudium vorgenommen. Auf der Zielgeraden der Koalition wird nun doch noch etwas aus dem «Masterplan 2020» von Bund und Ländern. Wichtige Einzelheiten soll eine Expertenkommission klären. Berlin (dpa) - Mediziner sollen schon während ihres Studiums näher an die Patienten herangeführt und über Quoten häufiger als bisher für eine Niederlassung als Landarzt gewonnen werden. Dies sieht der am Freitag von Bund und Ländern beschlossene «Masterplan Medizinstudium 2020» vor. Detailfragen und Kosten soll in nächster Zeit...

BKK Gesundheitsatlas 2015 „Blickpunkt Psyche“ - Wird Deutschland seelisch immer kränker?

PowerPoint-Präsentation Pressekonferenz| 9. Juli 2015 BKK Dachverband e.V. Vorstand| Franz Knieps BKK Gesundheitsatlas 2015 Blickpunkt Psyche Pressekonferenz| 9. Juli 2015 BKK Dachverband e.V. Vorstand| Franz Knieps Verteilung der F- Diagnosen Verteilung Hausärzte 2 Pressekonferenz| 9. Juli 2015 BKK Dachverband e.V. Vorstand| Franz Knieps 3

BKK INNOVATIV: Halbzeit beim Innovationsfonds – Rückblick und Zukunftsperspektive

Das Corporate Design der Knappschaft-Bahn-See Umsetzung PowerPoint Seite 1 Möglicher Datenfluss § 301-Daten •Hauptdiagnose •Nebendiagnose •DRG •Institution •Aufnahmedatum •etc. EMSE Score Apothekenabrechnung •PZN •Präparatname •Wirkstoff •ATC-Code •Packungsgröße •Verordner •etc. Arztabrechnung •ICD-10-Code •BSNR •LANR •Behandler •Behandlungsdatum •etc Rohdaten Plattform •EMSE-Algorithmus •Aggregation •Sortierung •Gruppierung •med. Bewertung Krankenhaus Versorgungsplan Anträge Genehmigungen

Mehr Operationen in deutschen Krankenhäusern

Wiesbaden (dpa) - In deutschen Krankenhäusern wird mehr operiert. 15,8 Millionen Mal setzten Ärzte im vergangenen Jahr in den Kliniken das Skalpell an. Das ist ein Plus von 0,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Knapp 42 Prozent der operierten Patienten waren älter als 65 Jahre. In dieser Altersgruppe gehörten Darm- und Hüftoperationen zu den häufigsten Eingriffen.

Patienten können sich Medikationsplan erstellen lassen

Berlin (dpa) - Seit Samstag (1. Oktober) hat jeder gesetzlich Krankenversicherte, der drei oder mehr Arzneimittel nehmen muss, Anspruch auf einen Medikationsplan durch einen Arzt oder Apotheker. Darin werden alle Arzneimittel, die Patienten anwenden, mit Dosierungs- und Einnahmehinweisen übersichtlich und verständlich dokumentiert. Erstellung und Aktualisierung des Medikationsplans sollen in der Regel durch den Hausarzt erfolgen. Bei Patienten, die keinen Hausarzt haben, muss dies der Facharzt übernehmen. Apotheker sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Anfang an mit einbezogen....

Minister Gröhe warnt vor Neid-Debatte um Gesundheitswesen

Freiburg (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat vier Monate vor der Bundestagswahl vor einer Missgunstdebatte um die deutsche Gesundheitspolitik gewarnt. «Auch ein Wahlkampf sollte uns nicht verführen, mit Neid-Parolen über unser Gesundheitswesen herzuziehen», sagte Gröhe zur Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetages am Dienstag in Freiburg. «Solche unproduktiven Debatten sind völlig unangemessen.» Das aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung bestehende System habe sich bewährt. Es schaffe Gerechtigkeit. Ein Zusammenlegen beider Systeme sei politisch wie...

TECHNOLOGIE STELLT DIE MACHTFRAGE

Mit Unternehmergeist, Neugier und Mut gestalten Konzerne und Mittelständler ihre digitale Zukunft. Sie nutzen schnell die Möglichkeiten digital getriebener Entwicklung und Produktion, sie sind attraktiv für bestens ausgebildete Fachkräfte mit richtigem mindset. Wie werden Krankenkassen, Krankenhäuser, Ärzte, Apotheker und eHealth-startups digitale Zukunft mitgestalten, um als Player der Gesundheitsversorgung in Europa mit ihm Spiel zu bleiben?

DIGITALE NEUBAUTEN

Kanada zeigt, wie es gehen kann: Konsequent geplante Krankenhausneubauten ermöglichen innovative Prozesse. Weitgehend digitalisierte Spitzenmedizin, offensive Nutzung künstlicher Intelligenz und digitalisierte Steuerung von Diagnose und Behandlung bis zur Nachsorge. Dazu Primärversorgungszentren, in denen multiprofessionelle Teams ohne dominierende Führungsrolle der Ärzte arbeiten und regionale Gesundheitsbehörden, die im förderalen Staat Kanada planen, finanzieren und steuern.