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Bundesgerichtshof stärkt Patientenwillen bei Sterbebegleitung

Der Bundesgerichtshof hat ein Grundsatzurteil zur Sterbebegleitung getroffen: Ein Arzt ist nicht dazu verpflichtet, Patienten nach einem Suizidversuch das Leben zu retten. Zumindest, wenn die Entscheidung zum Sterben freiwillig und bewusst getroffen wurde. Leipzig (dpa) - Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Selbstbestimmungsrecht von Patienten gestärkt. Ärzte sind nicht verpflichtet, Patienten nach einem Suizidversuch gegen deren Willen das Leben zu retten, entschied der 5. Strafsenat des BGH am Mittwoch in Leipzig. Er bestätigte damit zwei Freisprüche der Landgerichte in ...

BKK Dachverband begrüßt Kabinettsfassung zum „Digitalen Versorgungs-Gesetz (DVG)“ - Statement Franz Knieps

„Die Betriebskrankenkassen begrüßen die vorliegende Fassung des Gesetzentwurfes zum Digitalen Versorgungs-Gesetz (DVG), die heute im Kabinett beschlossen wurde. Der Gesetzentwurf setzt wichtige Akzente für digitale Anwendungen und Innovationen im Gesundheitswesen inkl. einer konsequenten Nutzerperspektive. Dazu gehört, dass die elektronische Kommunikation zwischen Arzt und Patienten sowie unter Ärzten gefördert wird und endlich Vorrang vor dem Fax erhalten soll. Auch die Erleich-terung des Zugangs von Patientinnen und Patienten zur Versorgung mit digitalen Versorgungsinnovationen ist positiv....

Präventionsgesetz: Verbesserungen für „gesunde“ Betriebe – Finanzierungspläne noch korrekturbedürftig

Die Betriebskrankenkassen befürworten in der heutigen Anhörung zum Präventionsgesetz den Ansatz der Bundesregierung, die betriebliche Gesundheitsförderung ebenso zu stärken wie Prävention, die Kinder und Erwachsene in deren Lebenswelten wirksam erreicht. Praxisnah: Bessere Kooperationsmöglichkeiten zwischen Betriebsärzten, Krankenkassen und niedergelassen Ärzten Das bessere Vernetzen von Betriebsärzten, Krankenkassen und niedergelassenen Ärzten kann auf die Gesundheit von Arbeitnehmern positiv wirken; so beispielsweise die Erweiterung von Befugnissen der...

Freispruch für Göttinger Transplantations-Chirurgen

Nach dem Göttinger Transplantationsskandal brach die Bereitschaft zur Organspende zeitweise stark ein. Wegen Manipulation von Patientendaten wurde ein Arzt angeklagt. Nun hat das Gericht den Mann freigesprochen - obwohl die Anklage acht Jahre Haft gefordert hatte. Göttingen (dpa) - Mit einem Freispruch für den angeklagten Arzt ist der Prozess um Manipulationen bei Organverpflanzungen an der Göttinger Uniklinik zu Ende gegangen. Das Landgericht Göttingen urteilte am Mittwoch, die strafrechtlichen Vorwürfe gegen den angeklagten Chirurgen seien nicht bewiesen worden. Die Staatsanwaltschaft...

Scholz fordert Abschaffung der Krankenkassen-Zusatzbeiträge

Hamburg (dpa) - Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat zu Beginn des Deutschen Ärztetags eine Abschaffung der Zusatzbeiträge alleine zu Lasten der Krankenversicherten gefordert. Deutschland sollte zu einer paritätischen, also gleichmäßigen Finanzierung der Krankenkassen durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer zurückkommen, sagte Scholz am Dienstag in Hamburg. Die konjunkturelle Lage werde «nicht dadurch besser, dass man Durchschnittsverdienern durch Zusatzbeiträge Kaufkraft entzieht». Seit Anfang 2015 können die Kassen einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag erheben. Viele lagen zunächst...

Patientenkontakt per Smartphone - Pilotprojekt für Manisch-Depressive

Dresden (dpa) - Per Smartphone wollen Ärzte der Dresdner Universitätsklinik den Kontakt zu manisch-depressiven Patienten verbessern. Mit einem Programm werden Bewegungsmuster, Aktivitäten, Telefonate und SMS erfasst, sagte ein Sprecher der Uniklinik der Deutschen Presse-Agentur. In einer manischen Phase sei der Erkrankte praktisch permanent unterwegs, verschicke auch mal 500 SMS am Tag. Werde eine Schwelle überschritten, bekomme der Arzt eine Nachricht und schließe sich mit dem Patienten kurz. Das Pilotprojekt startet in etwa zwei Monaten mit 120 Probanden, derzeit laufe eine Testphase mit 40...

Studie: Patienten werden kritischer - guter Service gefragt

Berlin (dpa) - Ärzte, Krankenhäuser und Gesundheitsdienstleister müssen sich zunehmend auf ein kritischeres und selbstbewussteres Publikum einstellen. So sind bei den 18- bis 34-Jährigen rund 27 Prozent mit den Öffnungszeiten der Praxen unzufrieden, bei der Generation 55plus dagegen nur 8 Prozent. Das zeigt der Healthcare-Barometer März 2015 der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach fühlen sich knapp 20 Prozent der jungen Erwachsenen von Ärzten und medizinischem Personal nicht ernst genommen, bei den...

Kassen: Mauern zwischen Praxen und Kliniken gefährden Patienten

Ärzte, wo sie nicht gebraucht werden, Kliniken und Praxen, die nebeneinanderher arbeiten - die Krankenkassen ärgern sich über Wildwuchs der der Gesundheitsversorgung. An die Politik haben sie deutliche Forderungen. Berlin (dpa) - Patienten in Deutschland sollen künftig nach Forderungen der gesetzlichen Krankenkassen in Klinik und Arztpraxis stärker aus einer Hand versorgt werden. Vielfach gebe es Mauern zwischen diesen Bereichen, die zu unnötigen Kosten und Risiken für Kranke führten, sagte der Vize-Chef des Kassen-Spitzenverbands, Johann-Magnus von Stackelberg, am Mittwoch vor...

Kasse warnt vor Wechselwirkungen bei Hepatitis-C-Medikament

Berlin/Hamburg (dpa) - Die Techniker Krankenkasse (TK) warnt Ärzte und Patienten vor gefährlichen Wechselwirkungen bei dem Hepatitis-C-Medikament Sofosbuvir. Bei der gleichzeitigen Einnahme von Sofosbuvir (Präparat Sovaldi) und des Herzmittels Amiodaron könne es zu lebensgefährlichen Herz-Rhythmusstörungen kommen, teilte die TK am Donnerstag mit. Bei betroffenen Patienten sei es zu einem Herzstillstand gekommen, mehrere Menschen benötigten infolge der Wechselwirkungen nun einen Herzschrittmacher. Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA habe einen entsprechenden Warnhinweis veröffentlicht. ...

Experten sprechen sich gegen Suizid-Beihilfe aus

Günzburg (dpa) - Beihilfe zum Suizid ist nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) gesellschaftlich gefährlich. «Dadurch werden Beratungsmöglichkeiten in den Hintergrund gerückt», kritisierte die Vorsitzende Barbara Schneider am Freitag bei der DGS-Frühjahrstagung in Günzburg. Geschäftsmäßige und organisierte Beihilfe zum Suizid müsse ausgeschlossen, die präventive Versorgung etwa durch Ärzte gestärkt werden. «Ein geschützter Raum zwischen Arzt und Patienten muss vorhanden sein, um frei über suizidale Gedanken zu diskutieren.» Der Bundestag will noch in diesem Jahr...