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Krankenkassen stellen etwas weniger Behandlungsfehler fest

Wenn nach Knie-OPs oder Zahnwurzelbehandlungen etwas nicht stimmt, lief beim Arzt vielleicht etwas falsch. Die Zahl der Beschwerden bei den Kassen sinkt leicht. Die Dunkelziffer bleibt aber ein Problem. Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr etwas weniger Behandlungsfehler in Kliniken und Arztpraxen festgestellt. Nach Patienten-Beschwerden wurden 13 519 Gutachten geschrieben und 3337 Fehler und Schäden bestätigt - also fast in jedem vierten Fall, wie der Medizinische Dienst der Kassen (MDK) am Dienstag mitteilte. Im Jahr 2016 hatte es 3564 solcher Fälle...

Präventionsgesetz: Verbesserungen für „gesunde“ Betriebe – Finanzierungspläne noch korrekturbedürftig

BKK Dachverband e.V. Zimmerstraße 55 10117 Berlin Ansprechpartnerin Christine Richter Pressesprecherin TEL (030) 2700406 301 FAX (030) 2700406 111 christine.richter@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 26. November 2014 Präventionsgesetz: Verbesserungen für „gesunde“ Betriebe – Finanzierungspläne noch korrekturbedürftig Die Betriebskrankenkassen befürworten in der heutigen Anhörung zum Präventionsgesetz den Ansatz der Bundesregierung, die betriebliche Gesundheitsförderung ebenso zu stärken wie Prävention, die Kinder und Erwachsene in deren...

Gutverdiener häufiger Ziel ärztlicher Selbstzahlerangebote

Früherkennung von Krebs oder Grünem Star, Down-Syndrom-Tests für Föten - oder Medikamente für die Darmflora: Ärzte machen ihren Patienten regelmäßig Angebote zum Selbstzahlen - offenbar nicht nur nach medizinischen Gesichtspunkten. Berlin (dpa) - Niedergelassene Ärzte bieten Selbstzahlerleistungen überwiegend Versicherten mit höherem Einkommen an. 21,6 Prozent der Versicherten mit einem Haushaltseinkommen unter 2000 Euro wurden zuletzt innerhalb eines Jahres von ihrem Arzt auf sogenannte Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) angesprochen. Bei Personen mit einem...

Zahl des Monats Januar 2017

GUT VERSORGT IN OSTWESTFALEN Von Andrea Röder, stellv. Pressesprecherin Mit Blick auf den demografischen Wandel muss die Debatte einer sektorenübergrei- fenden Bedarfsplanung weiterentwickelt werden. Immer weniger Fachkräfte müssen immer ältere und betreuungsintensivere Patienten versorgen. Vor allem spielt das Thema ärztliche Versorgung auf dem Land eine vorrangige Rolle. Das ehrgeizige inte- grierte Versorgungsmodell OPTI-MuM in Bünde (Ostwestfalen) zeigt, dass eine gute ärztliche Versorgung auf dem Land auch unter schwierigen Bedingungen erfolgreich praktiziert werden kann. Noch bevor...

Gröhe: Keine Zwangsvereinigung der Krankenversicherung

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat sich unmittelbar vor Beginn der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD vehement gegen eine Verschmelzung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung ausgesprochen. «Milliardenschwere Mehrlasten für gesetzlich Versicherte durch einer Zwangsvereinigung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung oder einheitliche Arzthonorare lehne ich ab», sagte Gröhe der Deutschen Presse-Agentur. Gröhe fügte hinzu: «Das heißt aber nicht, dass alles so bleiben kann, wie es ist. Wir wollen weitere Verbesserungen für...

Hamburger Tropenmediziner hilft bald im Ebola-Krisengebiet

Hamburg (dpa) - Der Arzt des ersten Ebola-Patienten in Deutschland, der Hamburger Tropenmediziner Stefan Schmiedel, wird bald selbst im Krisengebiet in Westafrika helfen. Er werde am Mittwoch für die Organisation Ärzte ohne Grenzen für drei Wochen nach Sierra Leone reisen, sagte Schmiedel am Donnerstag - in ein Krankenhaus, «das mitten im Hauptendemiegebiet liegt». Dort seien die Behandlungsbedingungen wegen der Personalknappheit «äußerst limitiert». Er mache sich aber keine Sorgen, mit dem hochgefährlichen Ebola-Virus infiziert zu werden: «Ich hab überhaupt keine Angst, weil ich weiß, wie...

CDU-Politiker Spahn zu Sterbehilfe: «Der Tod ist keine Ware»

Berlin (dpa) - Der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn sieht keine Notwendigkeit, die gesetzlichen Regelungen für Ärzte im Umgang mit sterbenskranken Menschen neu zu regeln. Spahn sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa: «Es braucht hier keine weitere Verrechtlichung des individuellen Arzt-Patienten-Verhältnisses, egal, was wir da tun, es wird eine schiefe Bahn eröffnen.» Am Donnerstag steht im Bundestag erstmals eine große Debatte zum Thema Sterbebegleitung und Sterbehilfe an. Spahn bekräftigte die Position der Unionsmehrheit, es dürfe «kein gewerbliches Angebot oder gar Straßenwerbung für...

Gröhe gegen «Verklärung der Selbsttötung» in Debatte um Sterbehilfe

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat seine Ablehnung gegen organisierte und kommerzielle Angebote der Sterbehilfe bekräftigt. «Ich wehre mich gegen eine Verklärung der Selbsttötung», sagte er am Donnerstag im ZDF-«Morgenmagazin». «Das als Akt wahrer Freiheit zu verklären, ist mir fremd». Gröhe betonte aber: «An der Straffreiheit der individuellen Selbsttötung und der Beihilfe dazu will ich selbstverständlich festhalten». Bundestagsvizepräsident Peter Hintze (CDU) will hingegen, dass der Arzt des Vertrauens dem schwer leidenden Sterbenden - auf Wunsch - ein...

Stiftung: Junge Menschen mit Krebs werden zu wenig unterstützt

Berlin (dpa) - Die Therapien für junge Erwachsene mit Krebs sollen besser werden. Das ist das Ziel einer neu gegründeten Stiftung. Bei der Patientengruppe zwischen 15 und 39 Jahren werde die weitere Lebensplanung durch die Behandlung «außerordentlich beeinträchtigt», sagte am Dienstag der Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Professor Mathias Freund. Zwar würden etwa 80 Prozent der jungen Krebspatienten geheilt, viele hätten aber mit Langzeitfolgen zu kämpfen. Patienten können zum Beispiel unfruchtbar oder arbeitsunfähig werden.Zu diesen Themen will die Stiftung Unterstützungsangebote...

Bund und Länder verhandeln über Gesundheitskarte für Asylbewerber

Hamburg (dpa) - In Bremen und Hamburg erhalten Asylbewerber bereits Gesundheitskarten, mit denen sie ganz normal zum Arzt dürfen. Bund und Länder prüften derzeit eine Ausweitung dieses «Bremer Modells», teilte eine Sprecherin von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) am Dienstag mit. Ziel sei ein Gesetzentwurf, nach dem auch interessierte Flächenländer die Gesundheitskarte für Asylbewerber einführen können. Einzelne Länder wie Brandenburg oder größere Kommunen hatten sich bei den Stadtstaaten bereits zuvor nach dem Modell erkundigt. Laut Hamburger Senatsverwaltung lohnt sich die...