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Krankenkassen: Behandlungsfehler leicht zurückgegangen

Berlin (dpa) - Die Zahl der medizinischen Behandlungsfehler ist nach Angaben der gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Das bedeute jedoch nicht, dass sich das Risiko, einen Behandlungsfehler zu erleiden, generell verringert hätte, erläuterte der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) am Dienstag in Berlin seine Statistik für 2016. Danach wurden gut 15 000 fachärztliche Gutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern erstellt. In knapp jedem vierten Fall, nämlich bei 3564 Behandlungen, bestätigten die Fachärzte des MDK den Verdacht der Patienten....

Lieferengpässen bei zwei Dutzend Impfstoffen

Berlin (dpa) - Bei zwei Dutzend Impfstoffen zum Schutz vor verschiedenen Krankheiten gibt es derzeit Lieferengpässe. Betroffen sind etwa Impfstoffe gegen Grippe, Diphtherie, Tetanus oder Polio. Das geht aus einer Aufstellung des Paul-Ehrlich-Institut im Internet hervor, die das Institut am Dienstag mit bestimmten Empfehlungen für Alternativen ergänzt hat. Dennoch wandte sich eine Sprecherin des für Impfstoffe zuständigen Bundesinstituts gegen eine Warnung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, nach der die Bevölkerung nicht mit Basisimpfstoffen versorgt werden könne. «Bis zum...

Montgomery: Krankenhausreform der Bundesregierung völlig unzureichend

Berlin (dpa) - Die Krankenhausreform der Bundesregierung ist nach den Worten des Präsidenten der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, in einem zentralen Punkt völlig unzureichend. Das Problem sei die fortdauernde Weigerung der Länder, ihren Verpflichtungen zu Investitionen in die Krankenhäuser nachzukommen, sagte Montgomery der Deutschen Presse-Agentur. Dieses Probleme habe Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) nicht lösen können. Zum 1. Januar tritt das Krankenhausstrukturgesetz von Gröhe in Kraft. Es sieht vor, dass es künftig für besonders gute Leistungen bei Operationen und...

Organspende-Skandale in Deutschland

Göttingen (dpa) - In Deutschland haben mehrere Skandale das Vertrauen in die Transplantationsmedizin erschüttert und die Bereitschaft zur Organspende zurückgehen lassen: Juli 2012: Es wird bekannt, dass zwei Mediziner der Göttinger Universitätsklinik im großen Stil Akten gefälscht und die eigenen Patienten beim Empfang von Spenderlebern bevorzugt haben sollen. August 2012: Nach neuen Erkenntnissen soll einer der verdächtigen Mediziner schon von 2004 bis 2006 an der Regensburger Uniklinik vor Leber-Transplantationen Krankendaten manipuliert haben. September/Oktober 2012: Prüfer am Münchner...

Minister Gröhe will Vorsorgeuntersuchung auch für ältere Jugendliche

Essen (dpa) - Grundschüler und Teenager sollen künftig nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) regelmäßig zur Vorsorge beim Kinderarzt gehen. Er will deshalb das Untersuchungsprogramm für Kinder und Jugendliche ausweiten. Dazu sollen bis zu drei neue Vorsorgeuntersuchungen zu Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen werden - die «U 10» und die «U 11» für Grundschüler sowie die «J 2» für Jugendliche. «Wir wollen, dass die bewährten U- und J- Untersuchungen beim Kinder- oder Hausarzt künftig bis zum 18. Lebensjahr regelmäßig möglich sind», sagte Gröhe der...

Statement: Gesetzentwurf Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSGV)

BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin www.bkk-dv.de Andrea Röder Stellv. Pressesprecherin Tel.: (030) 2700406-302 E-Mail: andrea.roeder@bkk-dv.de Berlin, 23. Juli 2018 Statement: Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbands zu Mindestsprechzei- ten „Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, die Mindestsprechzeiten für niedergelassene Ärzte von derzeit bundesmantelvertraglich vereinbarten 20 Wochenstunden auf 25 Wochenstunden zu erhöhen. Diese Ankündigung hat bereits eine Welle von Vergü- tungsforderungen der Vertragsärzteschaft provoziert und tut dies noch....

Bericht: Vor Kita-Besuch soll Impfberatung zur Pflicht werden

Hannover/Berlin (dpa) - Eltern, die ihr Kind erstmals in eine Kindertagesstätte schicken wollen, sollen künftig eine Impfberatung absolvieren müssen. Das sieht nach Informationen der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Mittwoch) ein Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vor. Er soll voraussichtlich am 17. Dezember im Kabinett behandelt werden. «Wir wollen damit die Eltern an die Impfempfehlungen erinnern und die Impfraten erhöhen», sagte eine Sprecherin von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) der Zeitung. Trotz aller Aufklärungskampagnen ist es bislang nicht gelungen,...

Diagramm 8 Quelldaten Diagramm 8 Umfrage - Potentielle Nutzung von digitalen Service-Angeboten mit Bezug zur Gesundheit nach Geschlecht digitale Service-Angebote Männer Frauen Gesamt Anteile in Prozent * Meldungen an die Krankenkasse digital übermitteln 55.4 60.2 57.6 Digitale Erinnerung an Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen 38.7 47.5 42.8 Persönliche „Gesundheitsakte“ mit Ihren Untersuchungsergebnissen, Behandlungen usw., die Sie selber verwalten können 39.6 43.4 41.4 Online-Plattformen für die Suche nach Ärzten / Krankenhäusern / Pflegeeinrichtungen 36.4 39.6 37.9 Digitale...

Referentenentwurf zum Präventionsgesetz 4.0 – Mehr Geld für betriebliche Prävention – Keine Beitragsgelder für Bundesbehörden

BKK Dachverband e.V. Zimmerstraße 55 10117 Berlin Ansprechpartnerin Andrea Röder Stellvertretende Pressesprecherin TEL (030) 2700406 302 FAX (030) 2700406 111 andrea.roeder@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 03. November 2014 Referentenentwurf zum Präventionsgesetz 4.0 – Mehr Geld für betriebliche Prävention – Keine Beitragsgelder für Bundesbehörden Der BKK Dachverband kommentiert in einer ersten politischen Stellungnahme den „Referentenentwurf des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention“ und sieht mit der Einbeziehung aller ...

Krankenkasse: Verantwortungsbewusster mit Antibiotika umgehen

Bei Erkältung greift man gern zum Antibiotikum. Bloß schnell gesund werden und wieder zur Arbeit. Doch das ist oft ein Fehlgriff. Denn die meisten Erkältungen gehen auf Viren zurück. Der hohe Verbrauch an Antibiotika wird sogar zur Gesundheitsgefahr. Berlin (dpa) - Die Deutschen schlucken zu häufig Antibiotika - und nehmen damit diesem wichtigen Arzneimittel gegen Bakterien zusehends Wirkkraft. 2013 seien fast 30 Prozent der Antibiotika-Verordnungen fragwürdig gewesen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit, die am Dienstag in Berlin vorgestellt...