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Experten: Unterschätzte Gefahr Alkohol - Zellgift in jedem Schluck

Das verdiente Feierabendgläschen, der Sektempfang, die Bierdusche nach Meisterschaftsfeier: Alkoholkonsum wird meist positiv bewertet. Zu Unrecht, sagen Experten. Denn Alkohol sei schädliches Zellgift. Düsseldorf (dpa) - Jeder siebte Erwachsene in Deutschland trinkt nach Experten-Einschätzung zu viel Alkohol. Regelmäßiger Alkoholkonsum berge deutlich mehr Gesundheitsrisiken als allgemein angenommen, betonten die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und die Ärztekammer Nordrhein am Mittwoch in Düsseldorf. Alkohol sei eine Droge, ein Suchtmittel und ein Zellgift, stellte...

Brinkhaus: Thema 219a liegt derzeit bei der Regierung

Berlin (dpa) - Im Streit um ein Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche für Ärzte sieht die Unionsfraktion den Ball derzeit bei der Bundesregierung. Dies sagte Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus am Dienstag in Berlin auf die Frage, was die Union tun würde, wenn die SPD eine über Fraktionsgrenzen hinweg freigegebene Abstimmung beim Paragrafen 219a verlange. Die zuständigen Minister wollen sich an diesem Mittwoch damit befassen und nach einem Kompromiss zwischen Union und SPD suchen. In der Fraktionssitzung machte Brinkhaus nach Angaben von Teilnehmern die Position der...

Ministerium: elektronische Gesundheitskarte nicht vor dem Aus

Berlin (dpa) - Das Bundesgesundheitsministerium hat Berichte zurückgewiesen, wonach die elektronische Gesundheitskarte (eGK) faktisch vor dem Aus steht. Eine Sprecherin sagte am Montag in Berlin, diese Darstellungen «entbehren jeder Grundlage und sie sind falsch». Vielmehr sei Bewegung in die Umsetzung des elektronischen Verkehrs mit Gesundheitsdaten gekommen. Die bisherigen Tests seien erfolgreich verlaufen, so dass im Herbst damit begonnen werden könne, bundesweit die Arztpraxen an das System anzuschließen. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) gab sich im MDR zuversichtlich, dass...

Betrug mit Krebsmitteln: Ermittlung wegen Körperverletzung gefordert

Ein Bottroper Apotheker soll Krebsmittel absichtlich falsch dosiert haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz. Patientenschützern reicht das nicht. Bottrop (dpa) - Im Fall eines Apothekers, der massenhaft Krebsmedikamente in betrügerischer Absicht zu niedrig dosiert haben soll, fordern Patientenschützer eine Ausweitung der Ermittlungen. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz verlangt Untersuchungen wegen des Verdachts der Körperverletzung und der Körperletzung mit Todesfolge. Das Düsseldorfer Gesundheitsministerium hat sich in den Fall eingeschaltet....

Millionen unnütze Medizinangebote - Zehntausendfacher Schaden

Berlin (dpa) - Ärzte in Deutschland bieten aus Expertensicht millionenfach unnütze und sogar riskante Methoden zur Früherkennung und Diagnose an. Dieses Verhalten sei unethisch, kritisierte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, am Dienstag in Berlin. Präsentiert wurden neue «Faktenboxen» der AOK. Patienten sollen so auf einem Blick erkennen, welche medizinischen Angebote unnötig, schädlich oder nützlich sind. So ließen in Deutschland pro Jahr rund zwei Millionen Frauen eine Früherkennungsuntersuchung auf Eierstockkrebs per Ultraschall...

Starke Nebenwirkungen: Einsatz gängiger Antibiotika beschränkt

Antibiotika auf Basis von Fluorchinolonen werden in Deutschland häufig verschrieben. Doch sie können schwere Nebenwirkungen verursachen. Nun ziehen die Arzneimittelhersteller Konsequenzen. Bonn (dpa) - Ärzte sollen die weit verbreitete Antibiotikagruppe der Fluorchinolone wegen schwerer Nebenwirkungen nur noch stark eingeschränkt verschreiben. Das teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am Montag mit. Die Medikamente sollen nach Möglichkeit nicht mehr bei «leichten und mittelschweren Infektionen» eingesetzt werden. Dabei geht es um die ...

BKK Dachverband kritisiert TSVG als „Sammelsurium der Partikularinteressen“

BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin www.bkk-dv.de Sarah Kramer Politik und Kommunikation Tel.: (030) 2700406-304 sarah.kramer@bkk-dv.de Berlin, 1. März 2019 BKK Dachverband kritisiert TSVG als „Sammelsurium der Partikularinteressen“ Ursprünglich zielte der Gesetzgeber mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) auf eine Verbesserung der Versorgung. Nach zwei Anhörungen im Gesundheitsausschuss und zahlreichen Änderungsanträgen zum TSVG sind nun noch weitere bekannt geworden. „Es existiert keiner mehr, der genau weiß, was noch drin und was...

Manipulationsbremse im GKV-FKG muss erhalten bleiben!

Die Betriebskrankenkassen unterstützen daher die im Referentenentwurf für ein Faire-Kassenwahl-Gesetz (GKV-FKG) geplanten Maßnahmen zur Reduktion der Manipulationsanfälligkeit des Morbi-RSA ausdrücklich. Diese dürfen im weiteren Lauf der Gesetzgebung nicht verwässert werden! Vielmehr ist die manipulationssichere Ausgestaltung des Morbi-RSA vor dem Hintergrund der ebenfalls beabsichtigten Einführung eines Vollmodells aus Sicht der Betriebskrankenkassen essentiell. Die Qualität der ärztlich dokumentierten Morbidität, also der Diagnosen eines Versicherten , ist im morbiditätsorientierten...

Zentrale Service-Hotline für Kassenpatienten soll bald starten

Berlin (dpa) - Eine bundesweite Telefon-Hotline soll Kassenpatienten bald bei dringenden Gesundheitsproblemen und der Suche nach freien Arztterminen helfen. Dazu wird die bisher außerhalb der Praxiszeiten zu nutzende Bereitschaftsdienst-Nummer 116 117 zu einem jederzeit erreichbaren Service ausgebaut. Sie soll ab 1. Januar 2020 eine rundum zuständige Nummer für alle Patienten sein, die nicht direkt einen Termin haben, sagte der stellvertretende Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Stephan Hofmeister. Die Erweiterung des Angebots hat die Koalition...

Grippewelle sorgt für volle Wartezimmer

München (dpa) - Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts wegen einer akuten Atemwegserkrankung in der vergangenen Woche eine Haus- oder Kinderarztpraxis aufgesucht. Grippe und Erkältung sorgen für übervolle Wartezimmer, Notaufnahmen in Kliniken sind ausgelastet. In der vergangenen Woche hatte die Grippewelle mit knapp 35 300 Influenza-Fällen ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht, wie das Robert Koch-Institut in Berlin mitteilte. Insgesamt wurden in dieser Saison bislang rund 120 000 Fälle erfasst. Mindestens 216 Menschen starben ...