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Kassen wollen mehr Mitsprache bei Krankenhausplanung

Deutschlands Krankenhäuser sind nicht optimal aufgestellt. So sehen es jedenfalls Politik und Kassen. Reformvorschläge gibt es einige. Berlin (dpa) - Die Krankenkassen fordern mehr Mitsprache bei der Planung und Finanzierung der Kliniklandschaft. Wenn die Länder ihren finanziellen Verpflichtungen ohnehin völlig unzureichend nachkämen, «dann bezahlen wir als Krankenkassen eben alles, inklusive der Investitionskosten», sagte der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, der Deutschen Presse-Agentur. «Dann wollen wir aber dabei mitsprechen, wo Infrastruktur auf- und wo abgebaut...

BGH überprüft Freispruch in Göttinger Transplantations-Skandal

Leipzig (dpa) - Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am Mittwoch über den Freispruch eines Göttinger Mediziners wegen des Transplantations-Skandals verhandelt. Der 5. Strafsenat des BGH in Leipzig muss über die Revision der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Landgerichts Göttingen entscheiden (Az.: 5 StR 20/16). Mit einem Urteil wird im Laufe des Mittwochs gerechnet. Das Landgericht hatte den früheren Leiter der Göttinger Transplantationsmedizin 2015 freigesprochen. Der Arzt habe zwar medizinische Daten manipuliert, sich damit aber nicht strafbar gemacht. Die Staatsanwaltschaft hatte...

Gemeinsame Pressemitteilung - Zukunftsorientiertes Qualitätsmanagement - KTQ mit neuem Gesellschafterkreis

Berlin, 14. März 2017 – Alle Krankenhäuser in Deutschland sind verpflichtet, ein das gesamte Krankenhaus umfassendes Qualitätsmanagementverfahren durchzuführen. Dazu wurde in den 90er Jahren gemeinsam von den Organisationen auf Leistungserbringer- und Kassenseite das Qualitätsmanagementverfahren entwickelt und seit 2001 unter dem Dach einer gemeinsamen Gesellschaft – KTQ GmbH – organisiert. Zum Ende des Jahres treten die Verbände der gesetzlichen Krankenkassen aus dem Kreis der stimmberechtigten Gesellschafter der KTQ aus. Sie waren engagierte Mitinitiatoren der KTQ von Anfang an und werden...

Schon jetzt mehr Masernfälle als im ganzen Jahr 2016

Immer wieder warnen Ärzte: Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Die Infektion ist hochansteckend und endet in seltenen Fällen sogar tödlich. Bei den Versuchen, die Krankheit auszurotten, kommt Deutschland dennoch nicht weiter. Berlin (dpa) - In Deutschland haben sich in den ersten Monaten 2017 bereits mehr Menschen mit Masern infiziert als im gesamten vergangenen Jahr. Die Zahl der beim Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin gemeldeten Fälle liegt inzwischen bei mehr als 400. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 325 Fälle erfasst. Für die angestrebte Ausrottung der Masern hätte...

Die rezeptfreie Pille danach und ein Anstieg der Abtreibungen

Frauen können seit einem Jahr die Pille danach rezeptfrei in Apotheken kaufen. Frauenärzte sehen Auswirkungen auf die Zahl der Abtreibungen. Berlin (dpa) - Seit Jahren nimmt die Zahl der Abtreibungen kontinuierlich ab - so auch 2015, um 0,5 Prozent. Eine gute Nachricht. Doch die Statistik kann auch anders gelesen werden, meinen zumindest Frauenärzte. Danach gab es im Verlauf des vergangenen Jahres sehr wohl eine Trendwende - hin zu einem neuerlichen Anstieg der Schwangerschaftsabbrüche. Wie lesen Frauenärzte die Zahlen des Statistischen Bundesamtes? Der Präsident des Berufsverbandes der...

Ausgang des Organspende-Prozesses erscheint ungewiss

Ein mutmaßlicher Skandal um Spenderorgane hat im Sommer 2012 Aussehen erregt. Ein Jahr später begann der Prozess gegen einen Chefarzt am Göttinger Klinikum. Jetzt wird das Urteil erwartet. Göttingen (dpa) - Nach mehr als 20 Monaten Hauptverhandlung will das Landgericht Göttingen am Mittwoch (6. Mai) sein Urteil im Organspende-Prozess verkünden. Die Staatsanwaltschaft hat für den Ex-Chef der Transplantationsmedizin am Göttinger Uniklinikum acht Jahre Haft verlangt. Seine Verteidiger fordern Freispruch. Der Ausgang des Verfahrens scheint völlig ungewiss. In dem Prozess geht es um den Vorwurf...

Streit um Zugang zu psychotherapeutischer Behandlung

Deutschlands Psychotherapeuten schlagen Alarm. Stein des Anstoßes ist ein Plan von Gesundheitsminister Spahn. Er verspricht eine bessere Steuerung der Patienten zu therapeutischen Angeboten. Berlin (dpa) - Kurz vor der Beratung eines Gesetzes für eine bessere Patientenversorgung gibt es Streit um den Zugang von Versicherten zu psychotherapeutischer Behandlung. Stein des Anstoßes ist, dass mit dem geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) neue Regelungen in dem Bereich geplant sind. Die Bundespsychotherapeutenkammer...

Neues Konzept soll Demenz-Kranken helfen

Greifswald (dpa) - Mit einem neuen häuslichen Versorgungskonzept kann Demenz-Erkrankten und ihren Angehörigen das Leben erleichtert werden. Kern des Konzeptes sind speziell geschulte Pflegekräfte, die die Betroffenen und Angehörigen zu Hause besuchen und beraten, wie eine Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in Greifswald zeigte. Sie erstellen zudem zusammen mit dem Hausarzt einen Behandlungsplan. So sei die Lebensqualität der Betroffenen gesteigert und deren Versorgung mit Antidementiva verbessert worden, sagte Projektleiter und Gesundheitsforscher Wolfgang...

Manipulationen bei Organtransplantation in Jena, Hamburg und Leipzig

Berlin (dpa) - Kontrolleure haben an drei Universitätskliniken Manipulationen bei der Transplantation begehrter Spenderorgane festgestellt. Systematische Richtlinienverstöße und Manipulationen seien bei Lungentransplantationen an der Universitätsklinik Jena aufgefallen, teilten die Prüfungs- und Überwachungskommissionen von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen am Dienstag in Berlin mit. Geprüft worden seien die Jahre 2013 bis 2015. Zudem seien bei den Lungentransplantationsprogrammen der Unikliniken Hamburg-Eppendorf und Leipzig systematische Manipulationen und Auffälligkeiten festgestellt...

Kraft befürwortet Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Düsseldorf (dpa) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist für die Einführung einer Gesundheitskarte für Asylbewerber in Deutschland. Sie unterstütze die Idee, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. In Hamburg und Bremen können Flüchtlinge bereits ohne Umwege über die Behörden mit einer Krankenkassenkarte direkt zum Arzt gehen. Der Bund müsse aber die rechtliche Voraussetzung schaffen, dass die Krankenkassen verpflichtet werden können, solche Vereinbarungen abzuschließen, sagte Kraft. Denkbar sei für sie eine Option, dass Länder, die das...