SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Kinderärzteverband warnt vor Versorgungsproblemen

Die Entwicklungen in der Kinder- und Jugendmedizin sind nach Verbandsangaben besorgniserregend: zu wenig Ärzte, zu wenig Nachfolger für frei werdende Praxen. Auf der anderen Seite gebe es immer mehr junge Patienten mit chronischen Erkrankungen. Bad Orb (dpa) - Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte schlägt Alarm und warnt vor einem Mangel an Fachärzten für den Nachwuchs in Deutschland. «Die Sicherstellung der medizinischen Versorgung von Kindern- und Jugendlichen und damit deren Chancen auf ein gesundes Aufwachsen ist in Gefahr, wenn die Politik nicht schnell handelt», sagte...

Immer mehr Ärzte im Krankenhaus - Zahl der Pflegekräfte aber sinkt

Das Verhältnis von Ärzten zu Pflegern im Krankenhaus hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschoben - zugunsten der Ärzte. Dabei liegen immer mehr Ältere auf Station, die viel Zuwendung brauchen. Berlin (dpa) - Die Zahl der Krankenhausärzte ist in den vergangenen 25 Jahren um 66 Prozent auf rund 158 100 gestiegen. Bei den Pflegekräften gab es in diesem Zeitraum bis 2016 hingegen eine leichte Abnahme auf rund 325 100 - rund 1000 weniger als 1991. Auf diese aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts machte die Deutsche Stiftung Patientenschutz aufmerksam. «Die Schere zwischen ...

Franz Knieps am 15.9. 2017 für Ärzteblatt online

1. Welches gesundheitspolitische Thema muss in der nächsten Legislaturperiode als erstes angegangen werden? Warum? Eindeutig zuerst muss es um den Verteilmechanismus aus dem Gesundheitsfonds gehen. Immer schlechter ausjustierte Unwuchten des Morbi-RSA benachteiligen die überwiegende Mehrheit der gesetzlichen Kassen, nicht allein unsere Betriebskrankenkassen. Quartal für Quartal spiegeln die Finanzergebnisse der GKV das gleiche Bild: vom Status quo beim Gesundheitsfonds profitiert eine einzige Kassenart seit nunmehr vier Jahren. Sofort angehen kann Politik das problemlos mit...

Kassenärzte und Gewerkschaft legen Konzept für Notfallversorgung vor

Überfüllte Notfallambulanzen, überlastete Ärzte, genervte Patienten: Die Zusammenarbeit bei der Notfallversorgung zwischen Kassenärzten und Kliniken klappt nicht. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf zur Reform. Berlin (dpa) - Kassen- und Krankenhausärzte nehmen einen neuen Anlauf, um das ineffiziente Nebeneinander von ambulanter und stationärer Notfallversorgung von Patienten zu verbessern. Dazu legten Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Marburger Bund (MB), die Gewerkschaft der zumeist in Kliniken angestellten Ärzte, ein Reformkonzept vor - für eine integrierte Notfallversorgung...

Endstation Hoffnung - Methadon-Streit entzweit Krebskranke und Ärzte

Berlin (dpa) - Methadon. Das Mittel ist bekannt als Drogenersatz, den Abhängige für den Weg aus der Sucht bekommen. Doch seit einiger Zeit macht die Substanz Karriere als angebliches Hilfsmittel in der Krebstherapie. Zu schön, um wahr zu sein? Experten mehrerer Fachrichtungen haben in den vergangenen Monaten auf eine sehr dünne Studienlage hingewiesen, vor verfrühten Hoffnungen und Nebenwirkungen gewarnt. Sie rieten klar vom Einsatz des Schmerzmittels in der Tumortherapie ab. Doch bei vielen der oft höchst verzweifelten Patienten stoßen die Warnungen auf taube Ohren. Sie wenden sich ...

Kooperation von Ärzten und Selbsthilfegruppen – für alle ein Gewinn

Kooperationsbroschuere.indd Ergebnis einer Untersuchung Kooperation von Ärzten und Selbsthilfegruppen – für alle ein Gewinn Prof. Dr. Wolfgang Slesina, Astrid Knerr Praxishilfe 2 Selbsthilfe 3 Selbsthilfe Vorwort 3 Zusammenarbeit von Ärzten der ambulanten/stationären Versorgung und Selbsthilfegruppen – Eine Quer- und Längsschnittstudie 4 Ziel und Teilnehmer der Studie 4 Kooperationsbegriff 6 Kontakte und Kooperationen mit Selbsthilfegruppen: niedergelassene Ärzte berichten 7 Kontakte und Kooperationen mit Selbsthilfegruppen: Krankenhausmitarbeiter berichten 8 Kontakte...

Ärztepräsident beklagt Gewalt gegen Mediziner: «Totale Verrohung»

Düsseldorf (dpa) - Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat wegen zunehmender Gewalt gegen Mediziner, Pfleger und Sanitäter Alarm geschlagen. «Wir erleben derzeit eine totale Verrohung bei einigen Patienten und ihren Angehörigen gegenüber medizinischem Personal», sagte der Chef der Bundesärztekammer der «Rheinischen Post» (Samstag). «Das kriegen wir als Ärzteschaft alleine nicht in den Griff.» Auch in Notaufnahmestellen passiere es immer wieder, dass Menschen wegen der Wartezeiten sehr aggressiv würden. In einigen Krankenhäusern gebe es bereits Sicherheitsdienste, um das Personal ...

Bundesgerichtshof verhandelt Klage gegen Ärzteportal

Karlsruhe (dpa) - Millionen von Patienten klicken sich Monat für Monat durch Internet-Bewertungsportale für Mediziner. Misslich nur, wenn ein Arzt sich ungerecht behandelt fühlt und aus dem Portal gelöscht werden will. Die Hürden dafür sind hoch: Am Bundesgerichtshof in Karlsruhe wird am Dienstag diese Frage nicht zum ersten Mal verhandelt. Worum geht es? Eine Kölner Hautärztin ist gegen ihren Willen bei dem Ärztebewertungsportal Jameda gelistet und will alle sie betreffenden Einträge dort streichen lassen. Sie begründet das damit, dass ihr Persönlichkeitsrecht verletzt ist. ...

Kassenärzte-Studie: Viele Klinik-Notaufnahmen nicht ausgelastet

Berlin (dpa) - Die meisten Notaufnahmen an deutschen Krankenhäusern sind nach einer neuen Studie der Kassenärzte kaum ausgelastet. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht erheblichen Reformbedarf, insbesondere bei Häusern mit kleineren Notaufnahmen. Denn geringere Erfahrung des Personals sowie schlechtere Technikausstattung führten hier zu höheren Risiken für Patienten. Nach der am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) werden im Durchschnitt rund 1,7 Patienten pro Stunde in der Notaufnahme eines Krankenhauses...

Studie: Kostendruck beeinflusst Krankenhausärzte bei Behandlung

Bremen (dpa) - Das Wohl der Patienten steht in deutschen Krankenhäusern nach einer neuen Studie nicht immer an erster Stelle. Bundesweit komme es aus Kostengründen vor, dass Patienten ohne medizinischen Grund im Krankenhaus behandelt würden, sagte Professor Karl-Heinz Wehkamp vom Socium Forschungszentrum der Universität Bremen. «Das System geht auf Lasten der Patienten und zu Lasten der Medizin», sagte der Mediziner am Montag. Auch das Krankenhauspersonal stehe unter enormem Druck. Für ihre selbst finanzierte Studie befragten Wehkamp und Prof. Heinz Naegler aus Berlin rund 60 Ärzte und...