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Alternative zur Gesundheitskarte - Spahn sucht Lösung fürs Handy

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sucht als Alternative zur elektronischen Gesundheitskarte nach einer einfachen Lösung für das Handy. Die Karte sei nicht die attraktivste Lösung für Patienten, um Zugang zu ihren Gesundheitsdaten zu bekommen, sagte der CDU-Politiker der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» (FAS). «Denn die wünschen sich einen schnellen, einfachen und sicheren Zugriff auf ihre Gesundheitsdaten» - nach Überzeugung des Ministers am liebsten per Handy. «Das sollten wir ermöglichen.» Nach Informationen der FAS hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Spahn freie...

Viral unterwegs - Grippewelle rollt mit neuem Spitzenwert

In Bayern hat eine Kirchengemeinde sogar das Weihwasserbecken geleert, um Ansteckungen mit Grippeviren zu vermeiden. Nützen dürfte das nicht viel. Die Influenza hat Hochsaison. Berlin (dpa) - Die Grippewelle in Deutschland hat einen neuen Höhepunkt erreicht. In der dritten Februarwoche registrierte das Robert Koch-Institut rund 24 000 Grippefälle. Der Schwerpunkt liegt im Moment im Süden und Osten des Landes. In der Woche davor waren es bundesweit rund 18 700 Fälle. Insgesamt sind in dieser Grippesaison rund 82 000 Menschen nachweislich an Grippe erkrankt, teilte die ...

Jeder Zweite fühlt sich von Burnout bedroht

Termindruck, schlechtes Arbeitsklima - das können Gründe für Burnout sein. Millionen Bundesbürger sehen sich gefährdet. Viele zeigen bereits typische Symptome. Berlin (dpa) - Jeder zweite Bundesbürger fühlt sich von Burnout bedroht. Sechs von zehn Befragten klagen zumindest gelegentlich über typische Burnout-Symptome wie anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen. Dies zeigt eine der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegende Umfrage der pronova BKK. Fast neun von zehn Deutschen fühlen sich von ihrer Arbeit gestresst. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer leidet...

Wegen Grippe: Im Februar fehlten so viele wie seit zehn Jahren nicht

Berlin (dpa) - Wegen der heftigen Grippewelle sind im Februar so viele Beschäftigte krank ausgefallen wie seit zehn Jahren nicht. Der Krankenstand, also der Anteil Erkrankter an allen Arbeitnehmern, lag im vergangenen Monat bei 6,2 Prozent, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Statistik der Betriebskrankenkassen (BKK) ergibt. Jeder Dritte davon blieb wegen einer Grippe oder anderer Atemwegsinfekte zuhause. Im Februar wird hierzulande immer der höchste Krankenstand erreicht. Doch auch im Vergleich zu den vier großen Grippewellen der vergangenen zehn Jahre (2009, 2013, 2015 und 2017)...

BKK Dachverband: Zum Tag der Rückengesundheit - Innovationsfonds-Projekt BGM-innovativ

Die Betriebskrankenkassen bieten ein neues Innovationsprojekt für die Erkrankung des Muskel-Skelett-Systems an. Nach wie vor entfallen hierauf die meisten Krankentage. Ein Viertel geht auf Rückenleiden zurück. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, haben sich 15 Betriebskrankenkassen zum Projekt BGM-innovativ zusammengeschlossen. Betriebskrankenkassen und ihre Trägerunternehmen steuern gemeinsam Versicherte mit einer Muskel-Skelett-Erkrankung in diese neue Versorgungsform ein. Nutznießer sind Beschäftigte an mehr als 30 betrieblichen Standorten in 20 Städten. „Versorgungsziel ist, je nach...

„Selbsthilfe im Wandel“: Im Spannungsfeld zwischen Professionalisierung und Laienvernetzung

Bereits zum 16. Mal lädt der BKK Dachverband Selbsthilfeorganisationen, Mediziner und Wissenschaftler aus ganz Deutschland zum BKK-Selbsthilfetag. „Aktiv zu werden und sich mit Gleichbetroffenen auszutauschen, hilft bei der Bewältigung von Krankheit oder Behinderung“, sagt Gaby Faust, Vorsitzende der Deutschen GBS CIPD Initiative und eine der Referentinnen beim diesjährigen BKK-Selbsthilfetag. Die Initiative unterstützt Menschen, die unter der seltenen Erkrankung Guillain-Barré Syndrom leiden – einer Nervenentzündung, die mit Lähmungserscheinungen an Armen und Beinen einhergeht. Die Deutsche...

Stiftung verlangt bessere Betreuung für Sterbende

Berlin (dpa) - Deutschland braucht nach Ansicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz dringend mehr professionelle und mobile Teams für die Sterbebegleitung. Bisher gebe es kein Konzept, «jedem Sterbenden die Fürsorge zu garantieren, die er benötigt», sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur aus Anlass des Welthospiztages an diesem Samstag (14. Oktober). «In den Koalitionsverhandlungen wird es darauf ankommen, die palliative und hospizliche Versorgung für jährlich eine halbe Million sterbender Menschen zu sichern.» «Der Welthospiztag ist ein Appell, sich...

Zahl des Monats September 2017

37 Betriebskrankenkassen mit insgesamt mehr als sechs Millionen Versicherte unterstreichen durch ihre Teilnahme an OSCAR, dass die Versorgung und Begleitung von Menschen mit Krebserkrankungen einen eminenten Stellenwert hat. Durch die Erprobung des neuen Modelles OSCAR setzt das BKK-System versorgungspolitisch ein deutliches Signal und erhält dafür eine Förderung durch den Innovationsfonds. Ziel des Programmes ist eine Versorgungsbesserung durch frühe Mitberatung und Unterstützung sowohl in der Kuration als auch in der palliativen Phase der Erkrankung. Durch Akzentuierung der Lebensqualität...

Linke: Eltern-Kind-Kuren schneller genehmigen

Häufig bekommen nur die kranke Mutter oder der kranke Vater eine Kur verschrieben. Dass es für die Genesung aller aber besser wäre, vor allem Kinder, aber auch Ehepartner einzubeziehen, ist noch nicht überall bekannt. Berlin (dpa) - Die Linken haben eine schnellere und unbürokratischere Bearbeitung von Eltern-Kind-Kuren angemahnt. «Rehamaßnahmen müssen schnell entschieden werden. Verzögerung macht nicht selten chronisch krank», sagte die stellvertretende Vorsitzende der Linken-Fraktion, Sabine Zimmermann, der Deutschen Presse-Agentur. «Rehabilitation ist - wie Prävention - ein...

Betriebskrankenkassen: Erst die faire Verteilung der Mittel aus dem Gesundheitsfonds macht fairen Kassenwettbewerb um Preis und Leistung möglich

Alle Betriebskrankenkassen (BKK), welche die gestern veröffentlichte Gemeinsame Erklärung von Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen mit dem Titel „Morbi-RSA für einen fairen Wettbewerb zügig weiterentwickeln“ mittragen, tun dies auch dann, wenn ihr momentaner Zusatzbeitrag relativ niedrig ausfällt. Gegenteilige Behauptungen von Ortskrankenkassen gegenüber den Medien sind weder wahr noch sonderlich originell, denn die Logos der beteiligten BKK sind in der Gemeinsamen Erklärung aufgeführt. Denjenigen, denen diese Erklärung im Interesse von insgesamt 42,3 Millionen gesetzlich...