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Reihe von Nachahmer-Medikamenten vorerst aus dem Handel

Für jedes Medikament sind Studien zur Wirkung erforderlich. Für Hersteller von Generika hat dies ein indischer Pharmadienstleisters erledigt. 2014 kamen Zweifel an den Studien auf. Deshalb verschwinden vorerst eine Reihe von Nachahmer-Medikamenten aus den Regalen. Bonn (dpa) - Eine Reihe kostengünstiger Nachahmer-Medikamente ist vorerst nicht mehr in Deutschland erhältlich. Wegen mangelhafter Arzneimittelstudien eines indischen Pharmadienstleisters hat die EU Ende Juli etwa 700 Zulassungen auf Eis gelegt. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichte am...

Apotheker: Arzneimittelkosten stiegen moderat

In den vergangenen Monaten kamen einige teure Arzneimittel auf den Markt. Doch Befürchtungen einer Kostenexplosion sind offenbar unbegründet. Berlin (dpa) - Die Arzneimittelkosten sind im ersten Halbjahr moderat um 5,6 Prozent gestiegen - trotz Grippewelle Anfang des Jahres und etlicher sehr teurer neuer Präparate. Damit sei die Prognose, die für 2015 von einer 5,5-prozentigen Steigerung ausging, «fast punktgenau eingehalten» worden, sagte der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA, Friedemann Schmidt, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir stellen jetzt fest, dass die...

Immer mehr Hepatitis E-Erkrankungen in Deutschland registriert Von Georg-Stefan Russew, dpa

Berlin (dpa) - Ärzte diagnostizieren in Deutschland zunehmend mehr Hepatitis E-Fälle. 2014 wurden 670 dieser Lebererkrankungen gemeldet. Das sei im Vergleich zu 2013 ein Plus von mehr als 46 Prozent, teilte das Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) mit. «Die Tendenz ist klar steigend», sagte RKI-Epidemiologe Mirko Faber. Hintergrund sei in Europa allerdings nicht eine rasant ansteigende Verbreitung der Erreger, sondern eine verbesserte Diagnostik sowie eine höhere Sensibilität der Mediziner. Hepatitis E galt lange Zeit als eine aus Asien und Afrika importierte Infektionskrankheit. Dort werde...

Studie: Pflegebeitrag muss weiter steigen - Unmut bei Altenpflegern

Immer mehr Pflegebedürftige lassen den Bedarf an motivierten Pflegekräften weiter steigen. Eine neue Erhebung zeigt: Die Versicherten müssen dafür künftig wohl deutlich tiefer in die Tasche greifen. Berlin (dpa) - Angesichts immer zahlreicherer Pflegebedürftiger muss der Beitragssatz der Pflegeversicherung einer neuen Studie zufolge bis zum Jahr 2045 von 3,05 auf 4,25 Prozent steigen. Das wären für ein heutiges Durchschnittseinkommen fast 550 Euro mehr im Jahr, wie die Bertelsmann Stiftung am Mittwoch in Gütersloh mitteilte. Eingerechnet dabei ist, dass es mehr...

Mehr Hirntote sollen zu Organspendern werden

Tausende Schwerstkranke in Deutschland warten auf ein Spenderorgan. Doch in den Krankenhäusern tut man sich oft schwer, mögliche Organspender zu identifizieren. Das soll sich ändern. Berlin (dpa) - Hirntote Klinikpatienten sollen in Deutschland verstärkt zu Organspendern werden. Im Bundestag zeichnete sich am Donnerstag breite Unterstützung für Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Gewinnung von mehr Spenderorganen ab. Debattiert wurde eine Änderung des Transplantationsgesetzes. Spahn erläuterte, die Rolle der Beauftragten für Transplantationen in den...

Studie: Kein erhöhtes Krebsrisiko nach künstlicher Befruchtung

Kinderkriegen klappt nicht immer auf natürlichem Weg. Manchmal hilft eine künstliche Befruchtung. Steigert dieses Vorgehen das Krebsrisiko? Amsterdam/Münster (dpa) - Eine künstliche Befruchtung erhöht einer Studie zufolge beim Nachwuchs nicht das Krebsrisiko - zumindest bis zum frühen Erwachsenenalter. Das berichten niederländische Forscher im Fachblatt «Human Reproduction». Die umfangreiche Untersuchung widerspricht damit Resultaten früherer Studien. Ludwig Kiesel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Münster, hält die Studie für...

BKK Innovationsfondsprojekt „Entlassmanagement“ (EMSE) soll Versorgungslücken zwischen stationärer und ambulanter Behandlung schließen

Seite 1 von 2 Berlin, 8. Dezember 2016 Gemeinsame Pressemitteilung BKK Innovationsfondsprojekt „Entlassmanagement“ (EMSE) soll Versorgungslücken zwischen stationärer und ambulanter Behandlung schließen Die Versorgungslücken nach einem Krankenhausaufenthalt und der ambulanten Weiterbehandlung sollen durch ein neues Gemeinschaftsprojekt durch Versorgungsforschung EMSE*, vor allem bei schweren Erkrankungen, geschlossen werden. Vorhandene medizinische Daten aus dem Aufnahmebericht und dem Behandlungsverlauf sollen allen medizinischen und nichtmedizinischen...

Schlammschlacht um Kassenausgleich schadet solidarischer Krankenversicherung – BKK fordert schnelle Reform falscher Anreize

Faa BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin Christine Richter Pressesprecherin TEL (030) 2700406-301 FAX (030) 2700406-222 christine.richter@bkk-dachverband.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 11. Oktober 2016 Schlammschlacht um Kassenausgleich schadet solidarischer Krankenversicherung – BKK fordert schnelle Reform falscher Anreize Die aktuelle, durch die jüngsten Medienberichte angestoßene, Debatte um den kassenartenübergreifenden Risikostrukturausgleich ist in eine Schlamm- schlacht abgeglitten. Dies konstatierte der Vorstand des BKK-Dachverbands, ...

Bundesweiter Betrugsring: 230 Pflegedienste unter Verdacht

Die Schäden zu Lasten der Sozialkassen sind enorm: 230 Pflegedienste - viele unter der Führung von russischsprachigen Deutschen - stehen im Verdacht, bei der Abrechnung systematisch betrogen zu haben. Düsseldorf (dpa) - Bundesweit stehen 230 ambulante Pflegedienste unter Verdacht, mit betrügerischen Abrechnungen den Sozialkassen gigantische Schäden verursacht zu haben. Ermittelt wird gegen fast 300 Verdächtige. «Unsere Beschuldigten sind russischsprachige Deutsche», sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft am Dienstag. Es handele sich um eine organisierte Form» des...

Medien: 230 russisch-eurasische Pflegedienste im Betrugsverdacht

Ambulante Pflegedienste sollen die Kassen bundesweit um mehrere Millionen Euro betrogen haben. Monatelang wurde ermittelt, nun gibt es Ergebnisse. Der Verdacht ist allerdings auch nicht ganz neu. Deshalb müssen sich Bund und Länder auch der Kritik stellen. Berlin (dpa) - Bei den seit längerem laufenden bundesweiten Betrugsermittlungen gegen ambulante Pflegedienste hat sich nach einem Medienbericht ein Verdacht gegen 230 russisch-eurasische Anbieter ergeben. Das gehe aus dem Abschlussbericht der Sonderermittlungsgruppe von Bundeskriminalamt (BKA) und Landeskriminalamt...