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Cannabis als Medikament - Drogenreferat gründet Beratungsstelle

Frankfurt/Main (dpa) - Das Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main will künftig gezielt Menschen helfen, die Cannabis legal als Medikament einsetzen wollen. Das Pilotprojekt ist nach Angaben von Drogenreferatsleiterin Regina Ernst einmalig in Deutschland und soll am 17. Juni an den Start gehen. Details dazu will Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) am Montag (8. Juni) bekanntgeben. Marihuana darf seit 2005 in Ausnahmefällen als Medikament verschrieben werden und wird dann auch von der Krankenkasse bezahlt. Nach einer aktuellen Auflistung des Bundesinstituts für Arzneimittel und...

Bericht: «Pille danach» nicht im Online-Versandhandel

Berlin (dpa) - Die künftig rezeptfreie «Pille danach» wird es einem Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich nicht über Internet-Apotheken geben. Mehrere Ländergesundheitsminister wollten über den Bundesrat ein Versandhandelsverbot dieses Medikaments zur Verhinderung einer ungewollten Schwangerschaft erwirken, schreibt die «Welt» (Mittwoch). «Da der Anwendungserfolg am wahrscheinlichsten ist, je früher die Anwendung erfolgt, muss das Arzneimittel am besten unverzüglich zur Verfügung stehen», heißt es demnach in einem gemeinsamen Antrag der rot-grün regierten Länder Rheinland-Pfalz,...

Spahn zur «Pille danach»: Minderjährige vor Missbrauch schützen

Berlin (dpa) - Nach dem Kurswechsel von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) bei der rezeptfreien «Pille danach» hat der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn vor Missbrauch durch Minderjährige gewarnt. «Die Pille danach ist ein Arzneimittel mit teilweise gravierenden Nebenwirkungen. Dass wir Minderjährige vor Missbrauch schützen, halte ich für legitim», erklärte Spahn am Mittwoch in Berlin. «Bei Alkohol machen wir das doch auch.» Eine Beratung durch den Apotheker helfe allen, um richtig mit der Pille danach umzugehen. «Es ist wichtig, sich der Risiken bewusst zu sein.» ...

Das neue Präventionsgesetz: Mehr Geld für die Vorsorge

Berlin (dpa) - Mit dem neuen Gesetz zur Gesundheitsförderung und Prävention will die Bundesregierung die Vorsorge vor allem für Kinder und Jugendliche stärken. Einige Eckpunkte der Regelung: - Krankenkassen sollen ab 2016 sieben Euro statt bislang 3,09 Euro pro Versichertem und Jahr für Gesundheitsförderung ausgeben. Bis zum 18. Lebensjahr sollen Jugendliche zudem eine zusätzliche Gesundheitsuntersuchung erhalten. - Das Rehabilitationsangebot für Pflegebedürftige soll ausgeweitet werden. «Reha vor Pflege» ist hier das Motto. - Eltern, deren Kinder in eine Kita aufgenommen werden, sollen...

Das neue Präventionsgesetz: Mehr Geld für die Vorsorge

Berlin (dpa) - Mit dem neuen Gesetz zur Gesundheitsförderung und Prävention will die Bundesregierung die Vorsorge vor allem für Kinder und Jugendliche stärken. Einige Eckpunkte der Regelung: - Krankenkassen sollen ab 2016 sieben Euro statt bislang 3,09 Euro pro Versichertem und Jahr für Gesundheitsförderung ausgeben. Bis zum 18. Lebensjahr sollen Jugendliche zudem eine zusätzliche Gesundheitsuntersuchung erhalten. - Das Rehabilitationsangebot für Pflegebedürftige soll ausgeweitet werden. «Reha vor Pflege» ist hier das Motto. - Eltern, deren Kinder in eine Kita aufgenommen werden, sollen...

«Pille danach» bald auch rezeptfrei direkt in Apotheken

Berlin (dpa) - Frauen können die «Pille danach» bald auch in Deutschland ohne Rezept direkt in der Apotheke bekommen. Nach der Freigabe durch die EU-Kommission sicherte Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) eine rasche nationale Regelung zu. «Wir werden der Entscheidung der Kommission folgen und das deutsche Recht für beide Präparate, die derzeit auf dem Markt sind, schnellstmöglich anpassen», erklärte Gröhe am Donnerstag in Berlin. Bei den beiden Präparaten handelt es sich um «ellaOne» (Wirkstoff: Ulipristal) und «PiDaNa» (Wirkstoff: Levonorgestrel). Am Vortag hatte Brüssel auf Empfehlung...

(Hintergrund) Patientenrechtegesetz und Behandlungsfehler

Berlin (dpa) - Wie viele Menschen in Deutschland jedes Jahr Opfer von Ärztepfusch werden, ist unklar. Die Zahl der Behandlungsfehler lässt sich nur schätzen. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministerium reichen die Annahmen von 40 000 bis 170 000 jährlich. Das im Februar 2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz soll in solchen Fällen für mehr Transparenz sorgen. Wenn ein Patient konkret nach einem Behandlungsfehler fragt, ist der Behandelnde zur wahrheitsgemäßen Auskunft verpflichtet. Unter einem Behandlungsfehler ist laut Ministerium «eine nicht ordnungsgemäße, das heißt nicht den zum...

Scharfe Ärzte-Kritik an Vergabe der künftigen Patientenberatung

Die unabhängige Patientenberatung vertritt Versicherte bei Beschwerden - gegen Kassen wie Ärzte. Jetzt soll die Beratung neu vergeben werden. Die Ärzte fürchten um die Unabhängigkeit. Berlin (dpa) - Die Bundesärztekammer hat Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) aufgefordert, sich in die umstrittene Auftragsvergabe für die Unabhängige Patientenberatung einzuschalten. Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) würden derzeit versuchen, sich die Beratungsstelle «unter den Nagel zu reißen», sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, der «Bild» (Mittwoch)....

Studie: Patienten werden kritischer - guter Service gefragt

Berlin (dpa) - Ärzte, Krankenhäuser und Gesundheitsdienstleister müssen sich zunehmend auf ein kritischeres und selbstbewussteres Publikum einstellen. So sind bei den 18- bis 34-Jährigen rund 27 Prozent mit den Öffnungszeiten der Praxen unzufrieden, bei der Generation 55plus dagegen nur 8 Prozent. Das zeigt der Healthcare-Barometer März 2015 der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach fühlen sich knapp 20 Prozent der jungen Erwachsenen von Ärzten und medizinischem Personal nicht ernst genommen, bei den...

Kraft befürwortet Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Düsseldorf (dpa) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist für die Einführung einer Gesundheitskarte für Asylbewerber in Deutschland. Sie unterstütze die Idee, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. In Hamburg und Bremen können Flüchtlinge bereits ohne Umwege über die Behörden mit einer Krankenkassenkarte direkt zum Arzt gehen. Der Bund müsse aber die rechtliche Voraussetzung schaffen, dass die Krankenkassen verpflichtet werden können, solche Vereinbarungen abzuschließen, sagte Kraft. Denkbar sei für sie eine Option, dass Länder, die das...