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Das neue Präventionsgesetz: Mehr Geld für die Vorsorge

Berlin (dpa) - Mit dem neuen Gesetz zur Gesundheitsförderung und Prävention will die Bundesregierung die Vorsorge vor allem für Kinder und Jugendliche stärken. Einige Eckpunkte der Regelung: - Krankenkassen sollen ab 2016 sieben Euro statt bislang 3,09 Euro pro Versichertem und Jahr für Gesundheitsförderung ausgeben. Bis zum 18. Lebensjahr sollen Jugendliche zudem eine zusätzliche Gesundheitsuntersuchung erhalten. - Das Rehabilitationsangebot für Pflegebedürftige soll ausgeweitet werden. «Reha vor Pflege» ist hier das Motto. - Eltern, deren Kinder in eine Kita aufgenommen werden, sollen...

Das neue Präventionsgesetz: Mehr Geld für die Vorsorge

Berlin (dpa) - Mit dem neuen Gesetz zur Gesundheitsförderung und Prävention will die Bundesregierung die Vorsorge vor allem für Kinder und Jugendliche stärken. Einige Eckpunkte der Regelung: - Krankenkassen sollen ab 2016 sieben Euro statt bislang 3,09 Euro pro Versichertem und Jahr für Gesundheitsförderung ausgeben. Bis zum 18. Lebensjahr sollen Jugendliche zudem eine zusätzliche Gesundheitsuntersuchung erhalten. - Das Rehabilitationsangebot für Pflegebedürftige soll ausgeweitet werden. «Reha vor Pflege» ist hier das Motto. - Eltern, deren Kinder in eine Kita aufgenommen werden, sollen...

«Pille danach» bald auch rezeptfrei direkt in Apotheken

Berlin (dpa) - Frauen können die «Pille danach» bald auch in Deutschland ohne Rezept direkt in der Apotheke bekommen. Nach der Freigabe durch die EU-Kommission sicherte Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) eine rasche nationale Regelung zu. «Wir werden der Entscheidung der Kommission folgen und das deutsche Recht für beide Präparate, die derzeit auf dem Markt sind, schnellstmöglich anpassen», erklärte Gröhe am Donnerstag in Berlin. Bei den beiden Präparaten handelt es sich um «ellaOne» (Wirkstoff: Ulipristal) und «PiDaNa» (Wirkstoff: Levonorgestrel). Am Vortag hatte Brüssel auf Empfehlung...

Gesundheitsminister Gröhe will Krebs entschlossen bekämpfen

Berlin (dpa) - Angesichts von hunderttausenden Krebstoten jedes Jahr verspricht Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) weitere Verbesserungen bei Beratung und Versorgung. Die Anstrengungen im Kampf gegen Krebs müssten entschlossen vorangetrieben werden, sagte Gröhe am Dienstag in Berlin bei einer nationalen Krebskonferenz. Verbesserungen seien etwa für Menschen mit psychischen Störungen bei Krebspatienten und Angehörigen auf den Weg gebracht worden. Jährlich erkranken rund 483 000 Menschen in Deutschland neu an Krebs. Rund 224 000 Betroffene sterben daran. Damit ist Krebs die ...

Studie: Gesundheitssystem geht an Bedürfnissen alter Menschen vorbei

Berlin (dpa) - Das derzeitige Gesundheits- und Pflegesystem geht nach einer Studie nicht ausreichend auf die Bedürfnisse älterer Menschen ein. Eine integrierte Pflege, die mehr Hilfe im Alltag biete, könnte häufig teure stationäre Aufenthalte verhindern oder zumindest verkürzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Die Akteure im Gesundheitswesen seien sehr spezialisiert und arbeiteten getrennt von einander. Dies führe zu Doppel- und Dreifachbehandlungen und damit zu unnötigen Mehrkosten.

Arbeitgeber-Info über Sozialversicherungspflicht der Beschäftigten

Berlin (dpa) - Arbeitgeber sollen sich künftig schneller und einfacher über die notwendigen Sozialabgaben für ihre Beschäftigten informieren können. Dazu schaltete der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am Mittwoch in Berlin das «Arbeitgeberportal Sozialversicherung» frei. Es soll insbesondere neue Arbeitgeber sowie kleine und mittlere Unternehmen bei komplexen Fragen rund um das Melde- und Beitragsrecht in der Sozialversicherung unterstützen. Die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, erklärte: «Wir gehen davon aus, dass die neue...

(Hintergrund) Patientenrechtegesetz und Behandlungsfehler

Berlin (dpa) - Wie viele Menschen in Deutschland jedes Jahr Opfer von Ärztepfusch werden, ist unklar. Die Zahl der Behandlungsfehler lässt sich nur schätzen. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministerium reichen die Annahmen von 40 000 bis 170 000 jährlich. Das im Februar 2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz soll in solchen Fällen für mehr Transparenz sorgen. Wenn ein Patient konkret nach einem Behandlungsfehler fragt, ist der Behandelnde zur wahrheitsgemäßen Auskunft verpflichtet. Unter einem Behandlungsfehler ist laut Ministerium «eine nicht ordnungsgemäße, das heißt nicht den zum...

Stellungnahme des BKK DV zum Referentenentwurf PSG III

Stellungnahme der Verbände zum PSG III Verband Artike l Nr. § Absat z Änderungsvorschlag Begründung Kontaktdaten für Rückfragen (Name, E-Mail, Tel.) BKK Dachverband ergänz ender Änder ungsb edarf 7a Abs. 9 In Satz 1 Nr. 1 ist nach "§ 7b Absatz 1" das Wort "und" zu streichen und durch ein Komma zu ersetzen und nach der "2" "und 2a" zu ergänzen. Nachdem mit § 7b Abs. 2a (neu) kommunale Gebietskörperschaften, von diesen geschlossene Zweckgemeinschaften oder nach Landesrecht zu bestimmende Stellen als Beratungsstellen im Sinne des § 7a anerkannt werden, sind diese nach...

Scharfe Ärzte-Kritik an Vergabe der künftigen Patientenberatung

Die unabhängige Patientenberatung vertritt Versicherte bei Beschwerden - gegen Kassen wie Ärzte. Jetzt soll die Beratung neu vergeben werden. Die Ärzte fürchten um die Unabhängigkeit. Berlin (dpa) - Die Bundesärztekammer hat Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) aufgefordert, sich in die umstrittene Auftragsvergabe für die Unabhängige Patientenberatung einzuschalten. Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) würden derzeit versuchen, sich die Beratungsstelle «unter den Nagel zu reißen», sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, der «Bild» (Mittwoch)....

Pille danach in Apotheker-Hand - Viel Aufregung um nichts?

Es ging ein Aufschrei durch die Ärzteschaft, als die Hoheit über die Pille danach den Apothekern in die Hände gelegt wurde. Falsche Beratung, mehr Abtreibungen und anderes mehr wurde befürchtet. Doch so schlimm kam es dann wohl doch nicht. Berlin (dpa) - Nein, die Pille danach ist kein buntes Smartie und auch keine Halsschmerztablette. Die Nebenwirkungen der Notfall-Verhütungsmittel nach ungeschütztem Sex lassen sich nicht wegdiskutieren. Sie können Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen oder gar Unterbauchschmerzen verursachen. Denn die Präparate greifen - zum Teil heftig - in den...