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Gemeinsame Pressemitteilung - Gemeinsame Erklärung von Ersatzkassen, BKKen und IKKen zum Morbi-RSA: Neue Bundesregierung muss Reformen beim Finanzausgleich der Kassen zügig angehen

Der Morbi-RSA muss gerechter und manipulationsresistenter werden, so die Krankenkassen in dem Papier. Sie heben hervor, dass die heutigen Unterschiede bei den Zusatzbeitragssätzen maßgeblich auf Verzerrungen durch den Morbi-RSA zurückzuführen sind. Die neue Bundesregierung muss bereits zu Anfang der neuen Legislaturperiode geeignete Maßnahmen ergreifen, um Über- und Unterdeckungen des Morbi-RSA auszugleichen und die bestehenden Wettbewerbsverzerrungen so schnell wie möglich abzubauen. Die Erklärung im Wortlaut ist als Anlage beigefügt und kann auf der Website des Verbandes der Ersatzkassen...

Betriebskrankenkassen: Erst die faire Verteilung der Mittel aus dem Gesundheitsfonds macht fairen Kassenwettbewerb um Preis und Leistung möglich

Alle Betriebskrankenkassen (BKK), welche die gestern veröffentlichte Gemeinsame Erklärung von Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen mit dem Titel „Morbi-RSA für einen fairen Wettbewerb zügig weiterentwickeln“ mittragen, tun dies auch dann, wenn ihr momentaner Zusatzbeitrag relativ niedrig ausfällt. Gegenteilige Behauptungen von Ortskrankenkassen gegenüber den Medien sind weder wahr noch sonderlich originell, denn die Logos der beteiligten BKK sind in der Gemeinsamen Erklärung aufgeführt. Denjenigen, denen diese Erklärung im Interesse von insgesamt 42,3 Millionen gesetzlich...

Kassenmanager brauchen Planungssicherheit – Politik darf Probleme nicht aussitzen

Der BKK Dachverband wehrt sich gegen Korrekturen des Risikostrukturausgleichs durch Gerichte und Behörden, die das gesetzgeberisch Gewollte konterkarieren und Krankenkassen in ihrer Existenz gefährden. Daher sei die Politik zum sofortigen Eingreifen gefordert. Hintergrund ist ein Schreiben des Bundesversicherungsamtes (BVA), das aktuell alle gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV), die seiner Aufsicht unterliegen, darauf hinweist, dass sie gegenüber dem Gesundheitsfonds, aus dem sie sich nahezu komplett finanzieren, zwar drohende Verpflichtungen einpreisen, aber keine zu erwartenden...

Versandhandel für Medikamente unverzichtbar – Drohkulisse Apothekensterben wegen weniger als einem Prozent Umsatz ist absurd

Der Siegeszug von Smartphone & Co. macht auch vor Apotheken nicht halt. Gerade chronisch Kranke, oft multimorbide und nicht mobil, sind auf den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln angewiesen. Dies lässt sich auch per Ministerdekret nicht zurückdrehen. Schon gar nicht in ländlichen Gebieten, relativ weit entfernt von der nächsten Apotheke. Hohe Beratungsstandards sind Pflichtprogramm – egal, wo Patient nachfragt Wichtig, im Einzelfall sogar lebenswichtig, ist die Möglichkeit, sich fachlich informieren zu lassen. So bei neu verschriebenen Medikamenten, bei denen Wechsel-...

Aktionsbündnis gegen Darmkrebs rettet vielen Menschen das Leben

Das von den Betriebskrankenkassen im Jahr 2012 gestartete Aktionsbündnis gegen Darmkrebs hat nach genau drei Jahren mehr als 120.000 Menschen zur Darmkrebsvorsorge bewegen können und dabei wahrscheinlich 600 Menschen vor Darmkrebs bewahrt. Die nach positivem Testausgang durchgeführte Darmspiegelung hat zur rechtzeitigen Entdeckung von Darmkrebs geführt in einem Stadium, in dem Darmkrebs heilbar ist. Besonders erfreulich sind die entdeckten Vorstufen zum Darmkrebs. Hier konnte durch Entfernung der Polypen während der Spiegelung Darmkrebs vermieden werden, bevor er auftreten konnte. Dabei...

Referentenentwurf zum Präventionsgesetz 4.0 – Mehr Geld für betriebliche Prävention – Keine Beitragsgelder für Bundesbehörden

Der BKK Dachverband kommentiert in einer ersten politischen Stellungnahme den „Referentenentwurf des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention“ und sieht mit der Einbeziehung aller Sozialversicherungsträger, aber auch der privaten Kranken- und Pflegversicherung eine deutliche Verbesserung der Präventionsmaßnahmen in außerbetrieblichen Lebenswelten und der betrieblichen Gesundheitsförderung. Durch ihre Unternehmensnähe sind Betriebskrankenkassen traditionell der zentrale Partner in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Die Betriebskrankenkassen begrüßen deshalb auch den...

Betriebskrankenkassen begrüßen Sondergutachten der Monopolkommission – Wettbewerb in der Krankenversicherung mit groben Mängeln

In ihrem heutigen 75. Sondergutachten „Stand und Perspektiven im deutschen Krankenversicherungssystem" weist die Monopolkommission auf viele ungenutzte wettbewerbliche Potenziale hin. Würden diese gehoben, könnte das Krankenversicherungssystem seine Zukunftsfähigkeit erheblich verbessern. „Die Betriebskrankenkassen sehen sich in ihrer Kritik an Wettbewerbsverzerrungen im deutschen Krankenversicherungssystem durch das heute veröffentlichte Gutachten der Monopolkommission bestätigt“, erklärte Franz Knieps, Vorstand BKK Dachverband, heute in Berlin. „Der Gesetzgeber muss ran und endlich faire...

BSG Urteil: Gesetzgeberischer Wille bestätigt - mehr Planungssicherheit

Gestern hat das Bundessozialgericht (BSG) in einem Revisionsverfahren darüber entschieden, dass der Jahresausgleichsbescheid 2013 des Bundesversicherungsamtes (BVA) bei Zuweisungen für Auslandsversicherte aus dem Morbi-RSA rechtmäßig ist. Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes zum gestrigen Urteil: „Das BSG hat mit seiner Entscheidung den gesetzgeberischen Willen bestätigt und schafft damit nun – kurz vor den Haushaltsplanungen für das nächste Jahr – mehr Planungssicherheit für die 118 gesetzlichen Krankenkassen. Das Urteil zeigt, dass man sich auf die Sozialgerichtsbarkeit verlassen...

Kodierrichtlinien einführen und Morbi-RSA reformieren

Gemeinsame Pressemitteilung Vertreter von Betriebs-, Ersatz -, Innungskrankenkassen und der KNAPPSCHAFT zeigen sich angesichts der Gegenäußerung der Bundesregierung zu der Stellungnahme des Bundesrates zum Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) irritiert. Die Forderung des Bundesrates, die Kodierung der ambulanten Diagnosen gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Manipulationsanfälligkeit des Morbi-RSA, nach einheitlichen Kriterien erfolgen zu lassen, wurde von der Bundesregierung als „Überregulierung“ abgelehnt. Nach Auffassung des BKK Dachverbandes, des IKK...

Spahn macht Tempo bei der ePA: Patientendaten kommen auf Smartphone und Tablet

Der BKK Dachverband begrüßt ausdrücklich die Initiative von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, möglichst schnell die rechtlichen Voraussetzungen für eine elektronische Patientenakte (ePA) mit mobilem Zugriff zu schaffen. „So bekommen Kassen endlich Rechtsicherheit, eine ePA anbieten zu können“, sagt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. „Versicherte und Patienten wollen einfach, sicher und mobil auf Laborwerte, MRT-Daten, Arzneimittel-Verordnungen und Befunde zurückgreifen können. Sie reagieren schon heute mit Unverständnis auf die Zettelwirtschaft im Gesundheitswesen. Sie...