SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Revision gegen Freispruch im Organspende-Prozess eingelegt

Göttingen (dpa) - Gegen den Freispruch im Göttinger Organspende-Prozess hat die Staatsanwaltschaft wie angekündigt Revision eingelegt. Diese richte sich dagegen, dass das Gericht nicht den Straftatbestand des versuchten Totschlags angewendet habe, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Das Landgericht Göttingen hatte den Ex-Leiter der Transplantationsmedizin am Mittwoch vom Vorwurf des versuchten Totschlags in elf Fällen freigesprochen. Es bescheinigte dem Chirurgen zwar verwerfliche Manipulationen von Daten, mit denen er eine schnellere Zuteilung von Organen für seine Patienten bewirkt...

iga.Studie: Ständige Erreichbarkeit führt zu Defiziten bei Schlaf und Erholung - Beschäftigte wünschen sich Regelungen für Erreichbarkeit

iga.Report 23 – Teil 2 Die Initiative Gesundheit und Arbeit In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) kooperieren gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung, um arbeitsbedingten Gesundheits- gefahren vorzubeugen. Gemeinsam werden Präventionsansätze für die Arbeitswelt weiterentwickelt und vorhandene Methoden oder Erkenntnisse für die Praxis nutzbar gemacht. iga wird getragen vom BKK Dachverband, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek). www.iga-info.de iga.Report23 Auswirkungen von...

BGH verhandelt über Göttinger Organspende-Skandal

Göttingen/Leipzig (dpa) - Die juristische Aufarbeitung des Göttinger Transplantations-Skandals geht in die entscheidende Runde. Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) in Leipzig wird am Mittwoch über die Revision der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Landgerichts Göttingen verhandeln. Das Gericht hatte den früheren Leiter der Göttinger Transplantationsmedizin im Mai 2015 freigesprochen. Es wird erwartet, dass der BGH noch am Mittwoch entscheidet. Das Landgericht bescheinigte dem Chirurgen zwar Manipulationen medizinischer Daten, die eine schnellere Zuteilung von Organen...

Ambulante Notfallversorgung durch Kassen-Ärzte oder Krankenhäuser?

Berlin (dpa) - Bauchschmerzen, Hornissenstich, Schlaganfall: Wer hilft bei einem medizinischen Notfall? Den betroffenen Patienten ist das in den seltensten Fällen klar. - Der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116 117 Seit April 2012 ist unter dieser Nummer der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) zu erreichen. Bei starken Bauchschmerzen über die Feiertage oder unerwartet hohem Fieber am Wochenende sind überall in Deutschland niedergelassene Ärzte im Einsatz, die Patienten in dringenden medizinischen Fällen ambulant behandeln - auch nachts, an Wochenenden und an...

Bundesweit mehr als 900 Masernfälle - größte Welle in Berlin

Berlin (dpa) - Bereits mehr als 900 Menschen in Deutschland haben sich in diesem Jahr nachweislich mit Masern angesteckt. Nach Angaben des Berliner Landesamts für Gesundheit und Soziales erkrankten allein in der Hauptstadt seit Oktober 782 Patienten. Die meisten von ihnen waren nicht geimpft. 661 Menschen steckten sich in diesem Jahr an. Mit zurzeit rund 20 neuen Fällen pro Tag schwäche sich die Welle bisher auch nicht ab, berichtete Sprecherin Silvia Kostner. Bis Ende Februar wurden an der Robert Koch-Institut Masernausbrüche aus 13 Bundesländern gemeldet, lediglich in Bremen,...

Barmer-GEK-Chef: Bettenzahl in deutschen Krankenhäusern zu hoch

Berlin (dpa) - Der Chef der Krankenversicherung Barmer GEK, Christoph Straub, hat die Zahl der Betten in deutschen Krankenhäusern als zu hoch kritisiert. «Im internationalen Vergleich haben wir in Deutschland viele Krankenhäuser und viele Betten. Andere Industrienationen kommen mit sehr viel weniger aus», sagte er der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstag). Zugleich habe er sich gegen Schließungen, sondern für einen Umbau der Krankenhauslandschaft ausgesprochen. «Wir brauchen gerade auch im ländlichen Raum die Versorgung, aber wir brauchen nicht die akutstationäre Versorgung, wie wir sie vor 30...

Zahl des Monats Januar 2016

PRÄVENTIONSBERICHT 2015 Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung: Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung Berichtsjahr 2014 Impressum Autoren Nadine Schempp, Dr. Harald Strippel MSc Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V. (MDS) Herausgeber Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V. (MDS) Theodor-Althoff-Straße 47 45133 Essen Telefon: 0201 8327-0 Telefax: 0201 8327-100 E-Mail: office@mds-ev.de Internet: www.mds-ev.de GKV-Spitzenverband Körperschaft des öffentlichen Rechts Reinhardtstraße...

Gröhe und Montgomery: Besser über Organspenden aufklären

10 000 Menschen warten auf ein Spenderorgan. Aber im vergangenen Jahr wurden gerade mal 877 Organe gespendet. Grund genug für Ärzte und Politiker, sich um mehr Spender zu bemühen. Frankfurt/Berlin (dpa) - Nach dem Vertrauensverlust durch den Transplantationsskandal will Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) bei den Bürgern intensiv für Organspenden werben. «Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich verloren gegangenes Vertrauen nur langsam zurückgewinnen lässt», sagte Gröhe der Deutschen Presse-Agentur. «Über 10 000 schwerkranke Menschen warten in Deutschland verzweifelt auf ein...

DSO: Vertrauen in die Organspende nachhaltig erschüttert

Frankfurt/Main (dpa) - Der Skandal um manipulierte Wartelisten hat das Vertrauen der Bevölkerung in die Organspende nachhaltig erschüttert: In den westdeutschen Ländern sei die Zahl der Spender auf dem niedrigsten Stand seit Gründung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) vor 30 Jahren, sagte Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der DSO, am Montag in Frankfurt: «Wir sind wieder dort angekommen, wo wir gestartet sind.» «Kopfzerbrechen» bereitet der DSO, dass auch die Zahl der Lebendspenden sinkt. Dies sei ein Zeichen für «eine stärkere Verunsicherung der Bevölkerung», wenn nicht gar...

Aktionsbündnis gegen Darmkrebs rettet vielen Menschen das Leben

Berlin/Essen, 02.09.2015 Aktionsbündnis gegen Darmkrebs rettet vielen Menschen das Leben Das von den Betriebskrankenkassen im Jahr 2012 gestartete Aktionsbündnis gegen Darmkrebs hat nach genau drei Jahren mehr als 120.000 Menschen zur Darmkrebsvorsorge bewegen können und dabei wahrscheinlich 600 Menschen vor Darmkrebs bewahrt. Die nach positivem Testausgang durchgeführte Darm- spiegelung hat zur rechtzeitigen Entdeckung von Darmkrebs ge- führt in einem Stadium, in dem Darmkrebs heilbar ist. Besonders erfreulich sind die entdeckten Vorstufen zum Darm- krebs. Hier...