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Langzeit-Studie: Zehn Jahre jünger durch Sport

Karlsruhe (dpa) - Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Langzeitstudie «Gesundheit zum Mitmachen», die am Dienstag am Karlsruher Institut für Sport und Sportwissenschaft des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) vorgestellt wurde. Diese untersuchte unter anderem Aktive und Nicht-Aktive im mittleren Erwachsenenalter. «An unseren Daten sieht man: Der 50-jährige Aktive ist so fit wie der 40-jährige Inaktive», erklärte Professor Klaus Bös, der die Studie gemeinsam mit Alexander Woll...

Umfrage: Deutsche haben weniger Angst vor schweren Krankheiten

Hamburg (dpa) - Die Angst vor Krebs, Demenz und anderen schweren Krankheiten ist einer Umfrage zufolge in Deutschland schwächer geworden. 65 Prozent der Befragten gaben in einer Erhebung des Forsa-Instituts für die DAK-Gesundheit an, sie fürchteten sich vor einem bösartigen Tumor. Im Jahr 2010 hatten 73 Prozent diese Befürchtung geäußert, im vergangenen Jahr noch 69 Prozent, wie die Krankenkasse am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Noch deutlicher nahm die Zahl der Menschen ab, die Angst haben, an Demenz oder Alzheimer zu erkranken. 2010 und 2016 hatten jeweils 50 Prozent der Befragten diese...

Rohkost statt Insulin? - Eltern bestreiten Schuld an Tod von Tochter

Hannover (dpa) - Weil ein Elternpaar seinem zuckerkranken Kind statt Insulin Rohkost gegeben haben soll, muss es sich am Landgericht Hannover verantworten. Der 32-Jährige und seine vier Jahre jüngere Frau sind wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Ihre vierjährige Tochter starb Weihnachten 2009 in der Medizinischen Hochschule Hannover. Zum Prozessauftakt am Dienstag stritten die Angeklagten die Vorwürfe ab. «Das gab's nicht, das ist Quatsch», sagte die Mutter zum Vorwurf der Entwöhnung vom Insulin. Die beiden Tage vor dem Tod des Mädchens habe sie gedacht, ihre Tochter habe...

Report: Ost-West-Gefälle bei Herzinfarkt-Toten - Soziale Ursachen

Berlin (dpa) - In den östlichen Bundesländern sterben immer noch deutlich mehr Menschen an einem Herzinfarkt als im Westen. Dieses starke Gefälle hängt Experten zufolge auch mit sozialen Faktoren zusammen. In Ländern mit überdurchschnittlich vielen Infarkt-Toten wie Sachsen-Anhalt sei auch der Anteil an Arbeitslosen und gering Gebildeten erhöht, sagte Prof. Andreas Stang (Uniklinik Essen) am Mittwoch in Berlin bei der Präsentation des Deutschen Herzberichts 2015. Der Report der Deutschen Herzstiftung und mehrerer ärztlicher Fachgesellschaften listet umfassende Daten zur Herzgesundheit auf. ...

Herztod - große Unterschiede in den Bundesländern

Berlin (dpa) - Beim Tod durch Herzkrankheiten gibt es weiter große Unterschiede zwischen den Bundesländern. So sterben in Sachsen-Anhalt, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern deutlich mehr Menschen an Herzleiden als in Hamburg, Berlin und Baden-Württemberg, heißt es im neuen Deutschen Herzbericht, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Warum das so ist, ist nicht ganz klar. Die jüngsten Zahlen für 2016 schwanken dabei von über 290 Herztoten pro 100 000 Einwohner in Sachsen-Anhalt bis zu 184 Herztoten pro 100 000 Einwohner in Hamburg. Das Lebensalter als Faktor wurde aus...

Ernährungsexperten: Lebensmittelindustrie muss sich ändern

München (dpa) - Die Lebensmittelindustrie muss sich aus Sicht von Ernährungsexperten grundlegend wandeln - oder durch neue Unternehmen revolutioniert werden. Die Branche schädige die Umwelt, die Menschen, verstärke Ungleichheit und verschwende dabei Unmengen von Geld und Ressourcen, sagte Sam Kass, der unter anderem Chefkoch im Weißen Haus und Ernährungsberater von US-Präsident Barack Obama war, am Dienstag auf der Internetkonferenz DLD in München. Die Lebensmitteindustrie alleine verursache, etwa durch die Rinderzucht, ein Viertel der klimaschädlichen Gase, stehe aber anders als die...

Ersatzkassen verlangen Finanzreform der Krankenversicherung

Berlin (dpa) - Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat eine umfassende Reform der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gefordert. «Eine Finanzreform der GKV ist für uns ein ganz wichtiges Projekt, und wir hoffen, dass die große Koalition das jetzt noch aufgreift», sagte die Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner der Deutschen Presse-Agentur. Spätestens in der kommenden Wahlperiode sollte das Thema angegangen werden. Dabei seien für die Ersatzkassen drei Punkte wichtig. Erstens sollte man zur Beitragssatzautonomie zurückkehren. Das bedeute, dass die Verwaltungsräte der...

Umfrage: Jeder Zweite hat Angst vor Demenz - Nur Krebs gefürchteter

Hamburg (dpa) - Jeder zweite Deutsche hat einer Umfrage zufolge Angst, an Demenz zu erkranken. Vor allem die über 60-Jährigen fürchten Alzheimer und ähnliche Erkrankungen, wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit als Auftraggeberin der Studie am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Am meisten Angst mache den Deutschen aber immer noch Krebs. 68 Prozent der Befragten äußerten in der repräsentativen Erhebung des Forsa-Instituts die Furcht vor einem Tumor. Bei den Jüngeren im Alter von 14 bis 44 ist diese Angst mit 73 Prozent am größten. Aids und andere Geschlechtskrankheiten lösen weit weniger Schrecken...

Experten warnen vor Risiken vernetzter medizinischer Geräte

London/Hannover (dpa) - Experten der IT-Sicherheitsfirma McAfee warnen, dass in der Zukunft vernetzte medizinische Geräte wegen nicht erkannter Schwachstellen als tödliche Waffen eingesetzt werden könnten. «Wenn ein vernetztes Gerät in den menschlichen Körper implantiert wurde, sind die Konsequenzen eines Cyberangriffs besonders bedrohlich», heißt es in einem neuen McAfee-Bericht. Potenziell noch gefährlicher als gezielte Anschläge seien Computerviren. «Theoretisch könnte sich Schadsoftware im Internet verbreiten und alle Personen mit einem anfälligen Gerät treffen.» Der Computerexperte -...

Diagramm 2.2.6 Quelldaten Diagramm 2.2.6 Ambulante Versorgung - Anteile der BKK Versicherten 65 Jahre und älter mit Diagnose - die zehn wichtigsten Diagnosen (Berichtsjahr 2016) ICD-10-Code Diagnosebezeichnung Anteile der BKK Versicherten mit Diagnose in Prozent Männer Frauen Gesamt I10 Essentielle (primäre) Hypertonie 70.7 71.0 70.9 E78 Störungen des Lipoproteinstoffwechsels und sonstige Lipidämien 48.4 47.6 48.0 H52 Akkommodationsstörungen und Refraktionsfehler 37.0 39.9 38.6 M54 Rückenschmerzen 31.8 38.8 35.5 Z25 Notwendigkeit der Impfung [Immunisierung] gegen andere einzelne...