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Herztod - große Unterschiede in den Bundesländern

Berlin (dpa) - Beim Tod durch Herzkrankheiten gibt es weiter große Unterschiede zwischen den Bundesländern. So sterben in Sachsen-Anhalt, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern deutlich mehr Menschen an Herzleiden als in Hamburg, Berlin und Baden-Württemberg, heißt es im neuen Deutschen Herzbericht, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Warum das so ist, ist nicht ganz klar. Die jüngsten Zahlen für 2016 schwanken dabei von über 290 Herztoten pro 100 000 Einwohner in Sachsen-Anhalt bis zu 184 Herztoten pro 100 000 Einwohner in Hamburg. Das Lebensalter als Faktor wurde aus...

Ernährungsexperten: Lebensmittelindustrie muss sich ändern

München (dpa) - Die Lebensmittelindustrie muss sich aus Sicht von Ernährungsexperten grundlegend wandeln - oder durch neue Unternehmen revolutioniert werden. Die Branche schädige die Umwelt, die Menschen, verstärke Ungleichheit und verschwende dabei Unmengen von Geld und Ressourcen, sagte Sam Kass, der unter anderem Chefkoch im Weißen Haus und Ernährungsberater von US-Präsident Barack Obama war, am Dienstag auf der Internetkonferenz DLD in München. Die Lebensmitteindustrie alleine verursache, etwa durch die Rinderzucht, ein Viertel der klimaschädlichen Gase, stehe aber anders als die...

Ersatzkassen verlangen Finanzreform der Krankenversicherung

Berlin (dpa) - Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat eine umfassende Reform der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gefordert. «Eine Finanzreform der GKV ist für uns ein ganz wichtiges Projekt, und wir hoffen, dass die große Koalition das jetzt noch aufgreift», sagte die Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner der Deutschen Presse-Agentur. Spätestens in der kommenden Wahlperiode sollte das Thema angegangen werden. Dabei seien für die Ersatzkassen drei Punkte wichtig. Erstens sollte man zur Beitragssatzautonomie zurückkehren. Das bedeute, dass die Verwaltungsräte der...

Umfrage: Jeder Zweite hat Angst vor Demenz - Nur Krebs gefürchteter

Hamburg (dpa) - Jeder zweite Deutsche hat einer Umfrage zufolge Angst, an Demenz zu erkranken. Vor allem die über 60-Jährigen fürchten Alzheimer und ähnliche Erkrankungen, wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit als Auftraggeberin der Studie am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Am meisten Angst mache den Deutschen aber immer noch Krebs. 68 Prozent der Befragten äußerten in der repräsentativen Erhebung des Forsa-Instituts die Furcht vor einem Tumor. Bei den Jüngeren im Alter von 14 bis 44 ist diese Angst mit 73 Prozent am größten. Aids und andere Geschlechtskrankheiten lösen weit weniger Schrecken...

Experten warnen vor Risiken vernetzter medizinischer Geräte

London/Hannover (dpa) - Experten der IT-Sicherheitsfirma McAfee warnen, dass in der Zukunft vernetzte medizinische Geräte wegen nicht erkannter Schwachstellen als tödliche Waffen eingesetzt werden könnten. «Wenn ein vernetztes Gerät in den menschlichen Körper implantiert wurde, sind die Konsequenzen eines Cyberangriffs besonders bedrohlich», heißt es in einem neuen McAfee-Bericht. Potenziell noch gefährlicher als gezielte Anschläge seien Computerviren. «Theoretisch könnte sich Schadsoftware im Internet verbreiten und alle Personen mit einem anfälligen Gerät treffen.» Der Computerexperte -...

Diagramm 2.2.6 Quelldaten Diagramm 2.2.6 Ambulante Versorgung - Anteile der BKK Versicherten 65 Jahre und älter mit Diagnose - die zehn wichtigsten Diagnosen (Berichtsjahr 2016) ICD-10-Code Diagnosebezeichnung Anteile der BKK Versicherten mit Diagnose in Prozent Männer Frauen Gesamt I10 Essentielle (primäre) Hypertonie 70.7 71.0 70.9 E78 Störungen des Lipoproteinstoffwechsels und sonstige Lipidämien 48.4 47.6 48.0 H52 Akkommodationsstörungen und Refraktionsfehler 37.0 39.9 38.6 M54 Rückenschmerzen 31.8 38.8 35.5 Z25 Notwendigkeit der Impfung [Immunisierung] gegen andere einzelne...

Umfrage: Gesundheits-Apps beliebter - aber Datenschutzsorgen

Berlin (dpa) - Fitnessarmbänder und Gesundheits-Apps werden laut einer Umfrage beliebter - es halten sich aber Datenschutzbedenken. Fast ein Drittel (32 Prozent) der Befragten zwischen 18 und 50 Jahren nutzt nach eigenen Angaben inzwischen solche digitalen Angebote zum Aufzeichnen von Gesundheitsdaten, wie die Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse ergab. Bei einer Befragung 2015 waren es noch 14 Prozent gewesen. Dass Daten in unbefugte Hände gelangen und missbräuchlich genutzt werden könnten, befürchtet demnach aber weiterhin mehr als jeder Zweite (59 Prozent). ...

Betriebsärzte fordern mehr Prävention in Unternehmen

Nürnberg (dpa) - Mit Blick auf den Fachkräftemangel und immer älter werdende Arbeitnehmer fordern Betriebsärzte mehr Vorbeugung in den Unternehmen. «Leider wird zugelassen, dass viele Menschen vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden - aufgrund von Erkrankungen, die durch Präventionsmaßnahmen vermeidbar gewesen wären», sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW), Wolfgang Panter, am Donnerstag in Nürnberg. Vor allem Volkskrankheiten wie Rückenleiden, Diabetes, Herzinfarkte oder Schlaganfälle könnten mit der richtigen Vorsorge oftmals vermieden werden oder es...

Umfrage: Viele Patienten offen für Roboter statt Arzt

Berlin (dpa) - Zwei von fünf Bundesbürgern können sich vorstellen, eines Tages als Patient anstelle eines Arztes einen Computer oder Roboter mit künstlicher Intelligenz zu konsultieren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Die bei der Frage mitgenannte Voraussetzung ist, dass der «Robo-Doktor» schneller und effizienter arbeitet als ein Arzt. 43 Prozent der Befragten meinten zudem, sie würden sich bei einem kleineren Eingriff sogar von einem Roboter operieren lassen. Jeder Vierte lehnt die Vorstellung eines...

Kinderärzte mahnen: Flüchtlinge gezielter versorgen

Berlin (dpa) - Zur besseren medizinischen Versorgung von Flüchtlingen fordert der Verband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) dringend ein bundesweit einheitliches Vorgehen. Impfaktionen, Krankenversicherungskarten und sogenannte Laufzettel, auf denen Untersuchungen dokumentiert werden, gebe es bislang nur punktuell, sagte Verbandspräsident Wolfram Hartmann der Deutschen Presse-Agentur. Er sieht deshalb «erhebliche Probleme» bei der Gesundheitsversorgung der Flüchtlinge, von denen hierzulande im laufenden Jahr mindestens 800 000 erwartet werden. Hartmann berichtete, nach der «Tortur» ihrer...