SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Kassenarzt-Vereinigung will Affäre um Pensionszahlungen bereinigen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung krankt an internen Problemen. Umstrittene Pensionszahlungen und eine Immobilienaffäre belasten die Vertretung von 165 000 Ärzten. Auf Druck des Gesundheitsministeriums soll nun alles geklärt werden. Hamburg (dpa) - Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat die drohende Zwangsverwaltung voraussichtlich abgewendet. Das Bundesgesundheitsministerium hatte die Vertretung der 165 000 Kassenärzte ultimativ aufgefordert, rechtswidrige Pensionszahlungen und Immobiliengeschäfte rückgängig zu machen. Das in Hamburg tagende Parlament der Vereinigung, die...

Prüfsiegel „Deutscher Standard Prävention“

Mit der Zentralen Prüfstelle Prävention und dem neuen Prüfsiegel „Deutscher Standard Prävention“ haben 120 Krankenkassen Anfang des Jahres eine groß angelegte Qualitätsoffensive in der Gesundheitsvorsorge gestartet. Neun Monate nach dem Start der Initiative ziehen die beteiligten Krankenkassen mit über 50 Millionen Versicherten eine erste positive Bilanz. Die Datenbank umfasst aktuell über 130.000 zertifizierte Präventionskurse. Tendenz steigend: Wöchentlich werden 300 bis 500 Angebote neu zertifiziert – vom Rückenkurs über die Ernährungsberatung bis zum Rauchfrei-Coaching. Damit dient das...

Kassenarzt-Vereinigung sagt Aufarbeitung ihrer Affäre zu

Der Gesundheitsminister droht mit Zwangsverwaltung - doch die Kassenarzt-Vereinigung KBV meint: Das ist überzogen. Die kritisierten internen Vorgänge stünden bereits kurz vor der Aufarbeitung. Berlin (dpa) - Angesichts der Drohung mit staatlicher Zwangsverwaltung hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine umfassende Aufarbeitung ihrer Affäre zugesagt. «Der Brief des Ministeriums war unnötig», sagte der KBV-Vorsitzende Andreas Gassen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. An diesem Montag tagt die Vertreterversammlung (VV), das Parlament der KBV, in Hamburg. Sie soll unter...

BKK fordert politische Verlässlichkeit – Austarierte Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleich gesetzlich fixieren

Faa BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin Andrea Röder Stellvertretende Pressesprecherin TEL (030) 2700406-302 FAX (030) 2700406-222 Andrea.roeder@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 8. Juli 2016 BKK fordert politische Verlässlichkeit – Austarierte Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleich gesetzlich fixieren Anlässlich der 2./3. Lesung des Transplantationsregistergesetzes mahnt der BKK Dachverband, die Korrekturen der Morbi-RSA-Faktoren zeitgleich zu gewährleis- ten. Schließlich hat schon der Koalitionsvertrag versprochen, drei Morbi-RSA- ...

Umfrage: Krebs ist die am meisten gefürchtete Krankheit

Hamburg (dpa) - Die weitaus meisten Deutschen sind mit ihrer Gesundheit zufrieden, doch viele fürchten sich nach einer aktuellen Umfrage vor allem vor Krebs. Wie eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit ergab, haben 69 Prozent Angst, an einem bösartigen Tumor zu erkranken. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Alzheimer oder Demenz sowie schwere Unfälle sind für knapp die Hälfte der Befragten (jeweils 49 Prozent) die größten Angstmacher. Ihren gegenwärtigen Gesundheitszustand schätzen 88 Prozent der Befragten als gut oder sehr gut ein, wie die...

BKK Selbsthilfe-Tag 2017

Selbsthilfe im Wandel Bewährtes neu denken Am 05. Oktober 2017 fand zum 16. Mal der BKK Selbsthilfetag im Rahmen der RehaCare Düsseldorf statt. Rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen, um sich darüber zu informieren, wie sich der Wandel in der Selbsthilfe darstellt und welche Daten und Fakten es hierzu in der vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Studie gibt. Begrüßung Der Moderator Dr. Winfried Kösters und Dr. Dagmar Siewerts, Referentin des BKK Dachverbandes für den Bereich Selbsthilfe und Gesundheitsförderung, eröffneten den Tag. ...

K.o.-Tropfen bis Digitalisierung - Beschlüsse der Gesundheitsminister

Leipzig (dpa) - Die Gesundheitsminister der Länder fordern eigene Gestaltungsspielräume bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Auf der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in Leipzig verabschiedeten sie am Donnerstag einstimmig einen Antrag, um digitale Lösungen und Telemedizin vor allem auch in die ländlichen Regionen zu bringen. Die Länderminister unterstützten den Referentenentwurf zum «Digitale Versorgung Gesetz - DVG» des Bundesgesundheitsministerium, verlangten aber auch eigene «Experimentierräume». Medizinische Versorgung sei eine regionale Angelegenheit und unterscheide sich...

Zahl des Monats Juni 2015

bkk_zahl_des_monats_juni_download Zahl des Monats Juni © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de 228 € Im Jahr 2014 betrug der Unterschiedsbetrag am Beispiel des durch- schnittlich gezahlten Entgelts für stationäre Leistenbruchoperationen für BKK Versicherte zwischen den Bundesländern 228 €. Das höchs- te durchschnittliche Entgelt mit 2.703 € wurde in Rheinland-Pfalz, dass niedrigste mit 2.474 € in Thüringen gezahlt. Dieser Unterschied zwischen den Bundesländern beträgt nahezu 10 Prozent. Auf der Betrachtungsebene des einzelnen Krankenhauses kann der Unter- schiedsbetrag, somit...

Studie: 5 Monate Warten auf Behandlung bei Psychotherapeuten

Berlin (dpa) - Kassenpatienten mit psychischen Problemen warten in Deutschland im Schnitt fünf Monate auf einen Behandlungstermin beim Psychotherapeuten. Das geht aus einer Umfrage der Bundespsychotherapeutenkammer für das Jahr 2017 hervor, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Damit habe sich die Wartezeit für Behandlungen ohne akute Notlagen im Vergleich zum Jahr 2011 um rund drei Wochen verkürzt, sagte Sprecher Kay Funke-Kaiser. Die Zeit sei mit rund 20 Wochen aber immer noch deutlich zu lang. «Uns gehen Patienten bei der langen Suche nach einem Behandlungsplatz verloren», ...

Innovationsfonds fördert Projekt zur Stärkung der Patientenautonomie bei MS

Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems, an der mehr als 200.000 Menschen in Deutschland, meist im jungen Erwachsenenalter, erkrankt sind. Um die Versorgung von MS-Patienten zu verbessern, hat ein Konsortium um den BKK Dachverband und unter der Führung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) das Forschungsprojekt „Power@MS“ ins Leben gerufen. Das auf 42 Monate angelegte Projekt erhält Mittel aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Es umfasst zwei randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), in denen komplexe...