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Bis zu 200 Millionen Euro für bessere Versorgung Sterbender

Berlin (dpa) - Sterbende sollen in Deutschland künftig weit besser zu Hause, in Hospizen und Krankenhäuser betreut werden. Ein neuer Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) soll Lücken in der Hospiz- und Palliativversorgung vor allem auf dem Land schließen, wie am Mittwoch aus Regierungskreisen in Berlin verlautete. Die Mehrkosten von bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr sollen die gesetzlichen Krankenkassen tragen. Bereits seit Jahren gaben die Kassen immer mehr Geld in dem Bereich aus. So stiegen die Ausgaben für die immer zahlreicheren Teams aus Ärzten, Pflegern, aber...

Umfrage: Mehr als ein Viertel Pflegebeschäftigten gibt an, längerfristig kaum weiter arbeiten zu können

BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin Ansprechpartnerin Christine Richter Pressesprecherin TEL (030) 2700406 301 FAX (030) 2700406 222 christine.richter@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Fachliche Ansprechpartner Dirk Rennert Dr. Matthias Richter Referenten Gesundheitsberichterstattung Tel: (030) 2700406-604/-608 dirk.rennert@bkk-dv.de matthias.richter@bkk-dv.de Fachinformation Berlin, 11. April 2017 Umfrage: Mehr als ein Viertel Pflegebeschäftigten gibt an, längerfristig kaum weiter arbeiten zu können Eine Umfrage im...

Gröhe warnt trotz der Klinikmorde vor Kontrollwahn

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat angesichts der mutmaßlichen Klinikmordserie in Niedersachsen vor einen Kontrollwahn an Krankenhäusern gewarnt. Pflegekräfte dürften nicht unter Generalverdacht gestellt werden, sagte der CDU-Politiker dem «Tagesspiegel» (Berlin, Freitag). «Es muss angemessene Kontrollen geben, aber keinen Kontrollwahn, der die Kollegialität der Vermutung opfert, jeder andere könnte ein Monster sein, das zu derart schrecklichen Verbrechen in der Lage ist.» Der wegen Mordes an Patienten verurteilte Ex-Pfleger Niels H. ist nach Ansicht von Ermittlern für...

Patientenschützer erwarten Verbesserungen durch neue Klagerechte

Berlin (dpa) - Die geplanten neuen Klagerechte für Fälle mit vielen betroffenen Verbrauchern können aus Sicht von Patientenschützern auch bei Kliniken und in der Pflege greifen. Nach der Schließung eines großen Heimes wegen Pflegemängeln könne künftig ein Musterverfahren gegen den Betreiber geführt werden, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur. Bewohner erhielten so die Möglichkeit, Schadenersatz für Umzugskosten und höhere Heimkosten durchzusetzen. Der Bundestag hatte am Donnerstag die Einführung einer sogenannten ...

Patientenschützer fordern Abkehr vom «Zwei-Klassen-Sterben»

Dortmund (dpa) - Patientenschützer fordern bei der neuen Hospiz-Gesetzgebung eine Ende des «Zwei-Klassen-Sterbens». Heimbewohner seien von einer professionellen Sterbebegleitung bisher weitgehend ausgeschlossen, erklärte die Stiftung Patientenschutz vor der Anhörung des Bundestagsgesundheitsausschusses zu den Rechten sterbender Pflegeheimbewohner am kommenden Montag. Der Grund sei eine unzureichende gesetzliche Finanzierung. Sie liege nur bei einem Fünftel der Summe, die Sozialkassen für Hospiz-Patienten ausgeben, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch in Dortmund. Der Bund wolle an dem...

STELLUNGNAHME DES BKK DV ZUM GESETZENTWURF HPG

Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 18. September 2015 zum Gesetzentwurf zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung (Hospiz- und Palliativgesetz – HPG) Drs. 18/5170 BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin TEL (030) 2700406-0 FAX (030) 2700406-222 politik@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Seite 2 Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 18.09.2015 zum Gesetzentwurf zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung (Hospiz- und Palliativge- setz – HPG) Inhaltsverzeichnis I. Vorbemerkung...

Pfiffe gegen Gesundheitsminister - Beratungen über Patientenrechte

Mit Pfiffen empfangen protestierende Pfleger die Gesundheitsminister von Bund und Ländern in Düsseldorf. Nicht nur der Personalnotstand ist ein drängendes Problem. Patienten kritisieren im Gesundheitswesen zu wenig Mitspracherecht. Düsseldorf (dpa) - Bei Behandlungsfehlern sollten Patienten leichter Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche stellen können. Das forderte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch zum Auftakt der zweitägigen Gesundheitsministerkonferenz in Düsseldorf. Die Regeln zur Beweislast müssten erleichtert werden, sagte...

Gesetz für mehr Gesundheitsvorsorge und Impfschutz passiert Bundesrat

Berlin (dpa) - Der Bundesrat hat Regeln für eine verbesserte Gesundheitsvorsorge und mehr Impfschutz für die 70 Millionen Krankenversicherten beschlossen. Das Präventionsgesetz nahm damit am Freitag in Berlin die letzte Hürde. Die Gesundheitsförderung soll direkt im Lebensumfeld der Versicherten gestärkt werden, etwa in der Kita, der Schule, am Arbeitsplatz und im Pflegeheim. Insgesamt sollen die gesetzlichen Krankenkassen vom kommenden Jahr an 7 Euro statt bislang 3,09 Euro pro Versichertem und Jahr für Gesundheitsförderung ausgeben. Die jährlichen Mehrkosten zulasten der Kranken- und...

Zahl des Monats Juni 2017

Mehr als 45 neue Gesetze und Verordnungen in dieser Legislaturperiode Über 45 Gesetze und Verordnungen wird die schwarz-rote Koalition unter Federführung der Koalitionsfraktionen bzw. des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) umgesetzt bzw. auf den Weg gebracht haben, wenn sich die Parlamentarier in der letzten Juniwoche in die Sommerpause verabschieden und die 18. Wahlperiode des Deutschen Bundestages ihrem Ende zugeht (siehe hierzu http://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/gesetze-und-verordnungen-der-laufenden-lp.html , abgerufen am 19.5.2017)....

Patientenschützer: Alte Menschen bekommen zu viele Medikamente

Berlin (dpa) - Jeder vierte über 65-Jährige in Deutschland schluckt nach Angaben der Deutschen Stiftung Patientenschutz zu viele Medikamente. «Und das Risiko verdoppelt sich mit der Pflegebedürftigkeit. Bei den 764 000 Pflegeheimbewohnern gehört der schädliche Medikamentencocktail zum Alltag», sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Vom diesem Samstag an (1. Oktober) hat jeder gesetzlich versicherte Patient, der drei oder mehr Arzneimittel einnehmen muss, Anspruch auf einen Medikationsplan durch einen Arzt oder Apotheker hat. Darin werden alle seine Arzneimittel...