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Krankenkassen: Werden bei Präventionsgesetz einseitig belastet

Sommerfeld (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) beklagen eine einseitige Belastung durch das Präventionsgesetz der Bundesregierung. Durch den Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) würden nur Kranken- und Pflegeversicherung finanziell belastet. Bund, Länder und Gemeinden etwa würden auf keinen Finanzierungsbeitrag für diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe verpflichtet, kritisierte der Verwaltungsrats-Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Christian Zahn, am Mittwoch im brandenburgischen Sommerfeld. Der Anteil der GKV an den Kosten für Prävention und...

Studie: Gesundheitsvorsorge kommt in häuslicher Pflege zu kurz

Pflegende Angehörige sind oft überlastet. Je älter sie sind, desto schwerer fällt ihnen die Pflege. Der Staat muss also gerade bei älteren Pflegenden darauf achten, dass sie mehr unterstützt werden. Berlin (dpa) - Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat mehr Gesundheitsvorsorge für pflegende Angehörige gefordert. Dazu müssten die Angehörigen besser beraten werden und den bereits vorhandenen Leistungskatalog der Pflegeversicherung stärker nutzen. Der Vorstandsvorsitzende des Zentrums, Ralf Suhr, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Pflege sollte nicht krank machen - aber viele ...

Spahn: Zusätzliches in der Pflege kostet auch zusätzlich

Berlin (dpa) - Wegen zunehmender Leistungen der Pflegeversicherung sind laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) höhere Beiträge unvermeidbar. Es sei ja gewollt, dass Pflegebedürftige und Angehörige von der Gesellschaft mehr unterstützt werden als bisher, sagte Spahn am Freitag im Bundestag. Deswegen zeige sich, «dass Zusätzliches eben auch zusätzlich kostet». So gebe es beispielsweise mehr Hilfen für Demenzkranke. Eins zeichne sich insgesamt schon ab, wie man auch ehrlich sagen müsse: «Der Pflegeversicherungsbeitrag wird erhöht werden müssen, spätestens ab dem nächsten Jahr.»...

Pfleger streiken in mehreren Städten

Berlin (dpa) - Zu wenig Personal und «permanente Überlastung»: Wenige Tage vor der Bundestagswahl haben nach Gewerkschaftsangaben mindestens 1000 Pflegekräfte ihren Unmut über die Situation in ihrem Beruf kundgetan. Sie seien am Dienstag an mehreren Kliniken in Deutschland einem Streikaufruf gefolgt, sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi. Betroffen waren demnach Krankenhäuser in Bayern, Hessen, NRW, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Berlin. Notdienstvereinbarungen sorgten nach Verdi-Angaben für geregelte Abläufe. Am Uniklinikum Düsseldorf beklagte die Klinikleitung...

Jamaika-Sondierer wollen Pflege stärken

Berlin (dpa) - CDU, CSU, FDP und Grüne wollen bei einer Jamaika-Koalition die Situation im Pflegebereich stärken. Dazu seien mehr Personal und bessere Ausstattung notwendig, sagte Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner am Montag in Berlin. Darüber hinaus seien für die Grünen die Beitragsparität bei den Beiträgen für die gesetzliche Krankenversicherung wichtig. Eine Freigabe von Cannabis, wie dies die Grünen und die FDP befürworten, stößt bei CDU und CSU auf Widerstand. Dies müsse noch weiter diskutiert werden, sagte Kellner. Beim Arbeitszeitgesetz sähen die Grünen keinen...

Kassen: Geplante Beitragsanhebung in der Pflege reicht nicht

Kremmen (dpa) - Die geplante Erhöhung der Pflegebeiträge reicht aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nicht aus, um deutlich steigende Kosten in den kommenden Jahren aufzufangen. Die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgesehene Anhebung des Beitragssatzes um 0,3 Prozentpunkte zum 1. Januar 2019 sei «extrem auf Kante gerechnet», sagte der Vorstand des GKV-Spitzenverbands, Gernot Kiefer, am Dienstag im brandenburgischen Kremmen. Bis 2022 sei ein zusätzlicher Finanzbedarf zu erwarten, der mindestens 0,5 Punkten entspreche. Generell sei ein ergänzender...

Gemeinsame Pressemitteilung zum ersten Bericht der Nationalen Präventionskonferenz: Krankenkassen investieren 5,8 Milliarden Euro in Prävention und Gesundheitsförderung

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat im Jahr 2017 für präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen 5,8 Milliarden Euro ausgegeben. Darauf haben der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), der AOK-Bundesverband, der BKK Dachverband e. V., der IKK e. V., die KNAPPSCHAFT und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) anlässlich der Veröffentlichung des ersten Berichts der Nationalen Präventionskonferenz (NPK) hingewiesen. Vier Jahre nach Inkrafttreten des Präventionsgesetzes wird erstmals trägerübergreifend dargelegt, welche Leistungen die...

Zeitung: Gröhe legt Plan gegen multiresistente Krankenhauskeime vor

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will nach einem Zeitungsbericht mit einem Zehn-Punkte-Plan gegen die wachsende Gefährdung von Patienten durch multiresistente Krankenhaus-Keime vorgehen. Das geht aus einem internen Papier seines Ressorts vor, das der «Süddeutschen Zeitung» (Montag) vorliegt. Demnach sterben in Deutschland pro Jahr 12 000 bis 15 000 Menschen in den Kliniken, weil sie sich dort mit einem Keim infizieren, gegen den keine Medizin hilft. Gröhes Experten gehen davon aus, dass sich das Problem in Zukunft noch verschärfen wird. Vorgesehen ist nun unter...

In der ambulanten Pflege sind 87 Prozent Frauen beschäftigt

Seit langem wird beklagt, dass Pflege ein klassischer Frauenberuf ist - auch weil es in der Branche viele schlecht bezahlte Teilzeitjobs gibt. Das Statistische Bundesamt belegt dies nun mit neueren Zahlen. Berlin (dpa) - Pflege ist ein Teilzeit- und Frauenjob. Die Linken-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann beklagte denn auch einen überproportional starken Zuwachs an Teilzeitstellen in der ambulanten Pflege. Dieser Pflegebereich sei eine der großen Wachstumsbranchen. «Aber von den über 170 000 Stellen, die in den letzten Jahren geschaffen wurden, waren fast 130 000 Teilzeitjobs», ...

Stiftung: Digitale Technik kann Pflegende und Patienten entlasten

Berlin (dpa) - Der Einsatz digitaler Technik in der Pflege kann Pflegende und Patienten entlasten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP). Der ZQP-Vorstandsvorsitzende Ralf Suhr sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Technologische Potenziale, die zur Unterstützung und sogar Verbesserung des Pflege- und Versorgungsprozesses vorhanden sind, werden oft verkannt - in manchen Debatten auch irrationale Ängste dazu geschürt.» Dabei biete Technik die Chance, Pflegende von Routineaufgaben zu entlasten, Prozesse zu vereinfachen, um mehr...