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Gemeinsame Pressemitteilung zum ersten Bericht der Nationalen Präventionskonferenz: Krankenkassen investieren 5,8 Milliarden Euro in Prävention und Gesundheitsförderung

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat im Jahr 2017 für präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen 5,8 Milliarden Euro ausgegeben. Darauf haben der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), der AOK-Bundesverband, der BKK Dachverband e. V., der IKK e. V., die KNAPPSCHAFT und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) anlässlich der Veröffentlichung des ersten Berichts der Nationalen Präventionskonferenz (NPK) hingewiesen. Vier Jahre nach Inkrafttreten des Präventionsgesetzes wird erstmals trägerübergreifend dargelegt, welche Leistungen die...

Weiterer Schritt auf dem Weg zu neuen Pflegestufen

Berlin (dpa) - Auf dem Weg zu einer Ausweitung der Pflegeversicherung sind zentrale Vorarbeiten abgeschlossen worden. Wie Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) am Dienstag in Berlin mitteilte, gibt das Ergebnis von zwei Erprobungsstudien wichtige Hinweise für die Erarbeitung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes mit einer Ausweitung der Pflegestufen von drei auf fünf. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) solle nun mit den Vorarbeiten an der neuen Begutachtungsrichtlinie beginnen. Eine entsprechende Formulierungshilfe soll an diesem Mittwoch im Bundeskabinett...

Private Pflege-Anbieter für bessere Bezahlung über Mindestlöhne

Pflegekräfte sollen mit mehr Geld umworben werden, um die Personalnot in vielen Heimen zu lindern. Doch was ist der beste Weg? Die Politik beißt mit bevorzugten Plänen im Arbeitgeberlager weiter auf Granit. Berlin (dpa) - Bei der Suche nach dringend benötigten Fachkräften in der Pflege setzen private Altenpflege-Anbieter auch auf höhere Löhne - aber ohne flächendeckende Tarifvorgaben. Eine bestehende Kommission solle einen Mindestlohn aushandeln, der bei 2500 Euro im Monat liegen könne, teilte der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) am Dienstag in Berlin mit. Der von der...

Gesetz für bessere Bezahlung von Pflegekräften kommt

Berlin (dpa) - Beschäftige in der Alten- und Krankenpflege sollen künftig besser bezahlt werden. Das Bundeskabinett will dazu an diesem Mittwoch ein entsprechendes Gesetz von Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) auf den Weg bringen. In dem Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, geht es konkret um eine Änderung des «Arbeitnehmer-Entsendegesetzes». Dieses Gesetz regelt Mindestarbeitsbedingungen für Beschäftigte. Es erlaubt der Regierung unter Umständen auch, einen zwischen zwei Tarifparteien ausgehandelten Tarifvertrag per Verordnung auf die ganze Branche auszuweiten. Das...

Pflegebeitrag steigt - Kritiker vermissen «Gesamtkonzept»

Für die Pflegeversicherung müssen die Menschen bald tiefer in die Tasche greifen. Doch absehbar ist schon heute, dass das Geld nicht sehr lange reichen wird. Berlin (dpa) - Auf die Bundesbürger kommen zum Jahresbeginn höhere Beiträge zur Pflegeversicherung zu. Zum 1. Januar 2019 soll der Satz um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens steigen, wie das Bundeskabinett am Mittwoch beschloss. Beitragszahler ohne Kinder müssen künftig 3,3 Prozent zahlen. Der Pflegebeitrag erhöht sich somit bei einem Bruttolohn von 20000 Euro im kommenden Jahr um 100 Euro, wobei Arbeitnehmer und -geber...

175 000 mehr Menschen erhalten Pflegeleistungen

Deutlich mehr Pflege - das bringt die jüngste Reform. Die Erwartungen scheinen sogar übertroffen zu werden. Berlin (dpa) - Die Zahl der Menschen mit Leistungen aus der Pflegeversicherung ist stark gestiegen. So haben von Januar bis Juli 175 000 mehr Menschen erstmals Pflegeleistungen bekommen als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres, wie der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) am Donnerstag in Essen mitteilte. Die «Rheinische Post» berichtete zuerst darüber. Ein Grund ist die Pflegereform, die Anfang 2014 startete. Auch Beeinträchtigungen von Wahrnehmung und Erinnerung...

Stiftung: In Pflegeheimen stirbt man «zweiter Klasse»

Berlin (dpa) - Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat eine Gleichbehandlung von sterbenden Menschen in normalen Pflegeheimen und Hospizen gefordert. Während die Sozialkassen für einen Platz im Hospiz etwa 6500 Euro im Monat zur Verfügung stellten, liege dieser Betrag für Pflegeheime bei Pflegestufe III bei maximal 1612 Euro, erläuterte Stiftungsvorstand Eugen Brysch am Donnerstag in Berlin. Es bestehe also eine eklatante Versorgungslücke, was zu einem «Sterben zweiter Klasse» in den rund 13 000 Pflegeheimen führe. Die pflegerischen und medizinischen Bedürfnisse schwerstkranker und...

Zeitung: Gröhe legt Plan gegen multiresistente Krankenhauskeime vor

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will nach einem Zeitungsbericht mit einem Zehn-Punkte-Plan gegen die wachsende Gefährdung von Patienten durch multiresistente Krankenhaus-Keime vorgehen. Das geht aus einem internen Papier seines Ressorts vor, das der «Süddeutschen Zeitung» (Montag) vorliegt. Demnach sterben in Deutschland pro Jahr 12 000 bis 15 000 Menschen in den Kliniken, weil sie sich dort mit einem Keim infizieren, gegen den keine Medizin hilft. Gröhes Experten gehen davon aus, dass sich das Problem in Zukunft noch verschärfen wird. Vorgesehen ist nun unter...

Bundesrat beschließt Krankenhausreform

Berlin (dpa) - Der Bundesrat hat am Freitag die umstrittene Krankenhausstrukturreform von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) passieren lassen. Das Gesetz, dem Anfang des Monats bereits der Bundestag zugestimmt hatte, sieht vor, dass es künftig für besonders gute Leistungen bei Operationen und Patientenversorgung Zuschläge geben soll. Schlechte Leistungen werden mit Abschlägen geahndet. Krankenhäuser, die durch anhaltend schlechte Qualität auffallen, laufen Gefahr, dass einzelne Abteilungen oder sogar das ganze Haus geschlossen werden. Auf diesem Wege sollen Überkapazitäten bei den...

Ärzte- und Pflegemangel: Zuwanderung als Rezept gegen Kollaps?

In Deutschland fehlen viele Tausend Pflegekräfte und Ärzte. Ohne Personal aus dem Ausland kollabiert das System, sagen manche Experten. Flüchtlinge werden zu Pflegern ausgebildet, Zugewanderte arbeiten als Mediziner. Wo liegen die wunden Punkte? Düsseldorf (dpa) - Amera Kabara hat in Syrien eine Hochschule besucht, zwei Geschäfte geführt, ist vor dem Krieg geflüchtet und lässt sich jetzt im Rheinland zum Altenpfleger ausbilden. Gianluigi Brescia studierte in Italien Medizin und lernt nun gerade für seine Approbation, um in Neuss als Krankenhaus-Kardiologe zu arbeiten. Und ...