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Gröhe will schärfere Meldepflichten für gefährliche Krankenhauskeime

Ein Großteil der Infektionsfälle in Kliniken sind vermeidbar, sagt die Bundesregierung. Trotz des Gesetzes zur Krankenhaushygiene hat sich aber nicht viel geändert. Nun will Minister Gröhe mit einem Zehn-Punkte-Plan gegen das Problem vorgehen. Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will den Kampf gegen gefährliche Krankenhauskeime intensivieren. Nach einem Zehn-Punkte-Plan sollen unter anderem die Meldepflichten für Kliniken bei Auftreten besonders gefährlicher Keime verschärft werden, wie Ministeriumssprecherin Katja Angeli am Montag in Berlin mitteilte. Kliniken...

Mehr Qualität, weniger OPs - Kabinett stimmt Krankenhausreform zu

Die Krankenhausreform soll Überkapazitäten abbauen, ohne die Versorgung in der Fläche zu mindern. Für die Krankenhausplanung sind weiter die Länder zuständig. Die haben sich hier bisher nicht als Reformmotor hervorgetan. Berlin (dpa) - Eine starke Spitzenmedizin zum Wohl der Patienten, weniger unnötige Operationen, bessere Pflege am Krankenbett. Das sind Kernpunkte der Krankenhausstrukturreform von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), die das Kabinett am Mittwoch auf den parlamentarischen Weg brachte. Um dies zu erreichen, wird unter anderem ein neues Qualitätsmanagement für die rund 2000...

Betriebskrankenkassen fordern größeren Handlungsspielraum in der Prävention – Unternehmen bauen Gesundheitsförderung aus

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe BKK IM DIALOG hat der BKK Dachverband einen größeren Handlungsspielraum für betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention gefordert. Der demografische Wandel und seine Auswirkungen in den Arbeitsmärkten sowie die wachsende Bedeutung chronischer Erkrankungen machten eine Neuausrichtung der Prävention erforderlich, sagte Verbandsvorstand Franz Knieps am Mittwoch in Berlin. Unternehmen seien sich selbst der Verantwortung bewusst, die Voraussetzungen für eine längere Lebensarbeitszeit zu schaffen, Grundlage dafür sei insbesondere ein stärkeres Engagement in...

BKK Dachverband und Partner entwickeln Algorithmus zur Krankenhausplanung

Die Krankenhausplanung ist ein Instrument, um die flächendeckende und bedarfsgerechte stationäre Versorgung sicherzustellen. Die entsprechenden Planungsentscheidungen können jedoch bislang nur teilweise auf Basis von Qualität getroffen werden, da die notwendige Datengrundlage und eine zugehörige Methodik fehlen. So können weder tiefgreifende strukturelle Verbesserungen angeschoben werden, noch haben Patienten ausreichende Informationen über die Behandlungsqualität, die bei der Krankenhauswahl hilfreich sein können. Vor diesem Hintergrund hat sich auf Idee und Initiative des BKK Dachverbandes...

(Zusammenfassung 1500 - neu: Stellungnahme Krankenkassen 6. Absatz) 2,8 Millionen haben schwere Schmerzen - Ärzte beklagen Riesenlücken Von Basil Wegener, dpa (Foto - Archiv)

Migräne-Attacken, Rückenschmerzen, entzündete Gelenke - wird der Schmerz zum ungebetenen Dauergast, ist kompetente Hilfe nötig. Doch die Ärzte haben unterschiedliche Ansichten über den richtigen Weg. Berlin (dpa) - Die wenigsten der rund 2,8 Millionen Patienten mit schweren chronischen Schmerzen können laut Schmerzmedizinern angemessen versorgt werden. Das kritisierte der Berufsverband dieser Ärzte (BVSD) am Montag in Berlin. Hinter der Kritik an solchen Lücken steckt ein Streit in der Ärzteschaft darüber, wie die optimale Versorgung der betroffenen Patienten aussieht. Es geht dabei auch ums...

Krankenhausreform: Abschläge bei schlechter Leistung

Berlin (dpa) - Mit dem Entwurf zur Krankenhausstrukturreform setzt Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) Eckpunkte um, auf die er sich Ende vergangenen Jahres mit den Ländern verständigt hatte. Die Reform soll zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Die Länder sind grundsätzlich für die Krankenhausplanung und die Investitionskosten zuständig, die Krankenkassen für den Betrieb der Häuser. Zentrale Punkte der Reform: - Generell soll es für außerordentlich gute Leistungen bei Operationen und Patientenversorgung Zuschläge geben, bei schlechten Leistungen Abschläge. - Krankenhäuser, die durch...

Krankenkassen fördern die Selbsthilfe

Krankenkassen fördern die Selbsthilfe Die gesundheitsbezogene Selbsthilfe hat sich in Deutschland zu einer wichtigen Säule im Gesundheitswesen entwickelt und wird von den Krankenkassen gefördert. Die jährlich verfügbaren Fördermittel der Krankenkassen sind gesetzlich festgelegt und werden jährlich entsprechend der prozentualen Veränderung der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 SGB IV angepasst. Grundlage für die Selbsthilfeförderung ist der Paragraf 20h im Sozialgesetzbuch V. Die darin enthaltenen gesetzlichen Bestimmungen werden durch Leitfaden  „Gemeinsamen und einheitlichen Grundsätze...

Zahl des Monats September 2018

1,7 Millionen Beschäftigte arbeiten derzeit in der Pflege. Das reicht bei weitem nicht. Im vergangenen Jahr waren laut Bundesgesundheitsministerium durchschnittlich 36.000 Stellen in der Pflege nicht besetzt. Und es wird immer schwieriger, die Lücken zu füllen: Vor allem wegen hoher psychischer und physischer Belastungen und niedrigen Löhnen steigen immer mehr Pflegefachkräfte vorzeitig aus ihrem Beruf aus. Wer es noch nicht getan hat, denkt zumindest darüber nach. Mehr als jeder dritte Altenpfleger und mehr als jeder vierte Krankenpfleger zieht einen „Pflexit“ innerhalb der nächsten Jahre in...

Pressekonferenz „Jobmotor oder Knochenmühle?“ BKK Gesundheitsatlas 2017. Gesundheitsberufe

Mehr als jeder zehnte Beschäftigte hierzulade hat einen Gesundheitsberuf. Von diesen 3,2 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeitet wiederum nahezu die Hälfte in pflegerischen Berufen (als Krankenpfleger/-innen: Rund eine Million; als Altenpfleger/-innen 500.000). Die Datenanalysen des aktuellen BKK Gesundheitsatlas belegen, dass besorgniserregend viele Pflegekräfte aufgrund der Arbeitsbedingungen einen kritischen Gesundheitszustand haben. Dazu kommt, dass jeder Dritte in der Altenpflege (32,9 Prozent) lediglich ein befristetes Arbeitsverhältnis hat. Im Schnitt aller...

Gröhe forciert Kampf gegen gefährliche Krankenhauskeime

Ein Großteil der Infektionen in Kliniken sind vermeidbar, sagt die Bundesregierung. Trotz des Gesetzes zur Krankenhaushygiene hat sich aber nicht viel geändert. Minister Gröhe will das Problem angehen. Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) forciert den Kampf gegen gefährliche Krankenhauskeime. Dazu sollen die Meldepflichten für Kliniken bei Auftreten besonders gefährlicher Keime nach einem Zehn-Punkte-Plan verschärft werden. Die neuen Meldepflichten sollen noch vor der Sommerpause im Bundesrat abgestimmt werden, sagte Gröhe am Montag in Berlin. Jeder nachgewiesene...