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Verbot der Diagnosevergütung

Was soll mit dem GKV-FKG geregelt werden? Kodierbeeinflussung mittels Vergütung in Verträgen zur hausarztzentrierten Versorgung und zur besonderen Versorgung sollen mit dem GKV-FKG wirksam ausgeschlossen werden. Damit werden die im Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) zuvor gefassten Regelungen insoweit konkretisiert, dass Vereinbarungen, die bestimmte Diagnosen als Voraussetzung für Vergütungen vorsehen, unzulässig sind. Das Verbot zielt insbesondere auch auf die den Verträgen angehängten Listen von Diagnosen, meist nach ICD-10, ab. Die Regelungen sollen sicherstellen, dass die...

Manipulationsbremse im GKV-FKG muss erhalten bleiben!

Die Betriebskrankenkassen unterstützen daher die im Gesetzentwurf für ein Faire-Kassenwettbewerb-Gesetz (GKV-FKG) geplanten Maßnahmen zur Reduktion der Manipulationsanfälligkeit des Morbi-RSA ausdrücklich. Diese dürfen im weiteren Lauf der Gesetzgebung nicht verwässert werden! Vielmehr ist die manipulationssichere Ausgestaltung des Morbi-RSA vor dem Hintergrund der ebenfalls beabsichtigten Einführung eines Vollmodells aus Sicht der Betriebskrankenkassen essentiell. Die Qualität der ärztlich dokumentierten Morbidität, also der Diagnosen eines Versicherten , ist im...

Regelhafte Evaluation ergänzen und Datenstichprobe für alle!

Über den Morbi-RSA werden aktuell rund 230 Milliarden Euro an die gesetzlichen Krankenkassen zur Finanzierung der Leistungsausgaben verteilt. Der Mechanismus soll eine Risikoselektion bei den Versicherten verhindern und faire Wettbewerbsbedigungen zwischen den gesetzlichen Krankenkassen herstellen. Ob der Morbi-RSA allerdings diesen Zielen gerecht wird, kann allerdings kaum einer sagen. Im Jahr 2017 hat das Beratergremium beim Bundesversicherungsamt, der Wissenschaftliche Beirat, den Morbi-RSA und seine Wirkungen auf den Prüfstand gestellt. Diese Evaluation kam aber nur unter erheblichem...