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Studie: Gesundheit und Geld gehören für Deutsche zu gutem Leben

Nürnberg (dpa) - Hauptsache gesund: Für die meisten Deutschen gehört körperliches und geistiges Wohlbefinden zu einem guten Leben. 87 Prozent der Befragten messen der Gesundheit die größte Bedeutung bei, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten internationalen Studie des Marktforschungsinstituts GfK hervorgeht. An zweiter Stelle folgt finanzielle Sicherheit (79 Prozent), danach Freizeit (69 Prozent). Für 64 Prozent der Befragten macht außerdem eine glückliche Ehe ein gelungenes Dasein aus, für 61 Prozent die Selbstbestimmung über das eigene Leben. 51 Prozent der befragten ...

Experten aus Frankfurt am Kieler Klinikum eingetroffen

Kiel (dpa) - Ein Expertenteam aus Frankfurt am Main hat am Montagmorgen am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel die Arbeit aufgenommen. Die Fachleute sollen das Klinikum mit ihrer Expertise im Kampf gegen einen gefährlichen multiresistenten Keim unterstützen. Sie sind Spezialisten auf dem Gebiet des betreffenden Keims. Welche Schritte die Fachleute am Montag unternehmen, konnte ein UKSH-Sprecher zunächst nicht sagen. Er verwies auf eine Pressekonferenz am späten Nachmittag. Dann soll über den neuesten Sachstand im Falle des Ausbruchs eines sogenannten MRGN-Keimes informiert...

Zahl des Monats Dezember 2015

Zahl des Monats: 11 11 psychische Belastungsfaktoren können nachweislich die Gesundheit von Erwerbstätigen beeinflussen. Eine Liste mit 11 Faktoren psychischer Arbeitsbelastung - dies ist ein zentrales Ergebnis einer Forschungsarbeit von Frau Professorin Dr. Renate Rau (iga.Report 31), die im Auftrag der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) erstellt wurde. Für diese 11 psychischen Arbeitsbelastungen konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass sie die psychische und körperliche Gesundheit von Erwerbstätigen potentiell gefährden. Spielten früher vor allem körperliche Belastungen...

Informationen zu Abtreibungen: Kabinett billigt Gesetzänderung

Berlin (dpa) - Schwangere sollen sich künftig einfacher über Möglichkeiten zur Abtreibung informieren können. Das Kabinett billigte am Mittwoch den mühsam gefundenen Kompromiss zum sogenannten Werbeverbot in Paragraf 219a des Strafgesetzbuches. Stimmt auch der Bundestag zu, dürfen Ärzte und Kliniken künftig über die Tatsache informieren, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Für weitergehende Informationen müssen sie allerdings auf Behörden, Beratungsstellen und Ärztekammern verweisen. Ärzte und viele Frauen kritisieren nach wie vor scharf, dass sich Schwangere damit...

Umfrage: Krebs bleibt die am meisten gefürchtete Krankheit

Hamburg (dpa) - Vor keiner Krankheit fürchten sich die Deutschen so sehr wie vor Krebs. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit ergab, haben 69 Prozent der Befragten Angst, an einem bösartigen Tumor zu erkranken. 50 Prozent äußerten die Sorge, eines Tages an Alzheimer oder Demenz zu leiden. Einen Schlaganfall fürchten 47 Prozent. Ein Unfall mit schweren Verletzungen (43 Prozent), ein Herzinfarkt (40) oder eine schwere Augenerkrankung (34) folgen auf der Liste der am meisten gefürchteten Gesundheitsrisiken, wie aus den am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten Ergebnissen...

Todesursachen: Psychische Krankheiten nehmen rapide zu

Wiesbaden (dpa) - Es gibt eine auffällige Verschiebung in der Liste der häufigsten Todesursachen: Psychische Krankheiten und Verhaltensstörungen wurden im vergangenen Jahr häufiger als Grund des Sterbens diagnostiziert. Das geht aus einer am Donnerstag in Wiesbaden veröffentlichten Statistik hervor. Das dafür zuständige Bundesamt berichtete von 16,9 Prozent mehr Todesfällen in dieser Diagnosegruppe. In 80 Prozent dieser Sterbefälle war laut Statistik eine Demenzerkrankung die Todesursache. Dahinter steckt auch, dass sich der Blick auf die Todesursachen verändert hat: Mehr als die...

Politik & Kommunikation

Politik & Kommunikation Die Abteilung Politik und Kommunikation ist das Scharnier zwischen den Mitgliedern des BKK Dachverbandes und der Gesundheitspolitik auf Bundesebene. Sie initiiert, stimmt ab und bündelt zum einen proaktiv und zum anderen in Reaktion auf Gesetzgebungsvorhaben bzw. -verfahren die Meinungen im BKK System. Sie vertritt und platziert deren Positionen im gesundheitspolitischen Raum. Dies geschieht bei Bedarf auch im Konzert mit anderen Spitzenverbänden der GKV und darüber hinaus. Im engen Austausch mit den Mitgliedern des BKK Dachverbandes wird die politische Arbeit auf der...

Betriebskrankenkassen fordern umfassende Überarbeitung des Risikostrukturausgleichs – Wenn Reparaturen, dann eine gründliche Inspektion

Die Betriebskrankenkassen (BKK) fordern eine umfassende Überarbeitung des manipulationsanfälligen Risikostrukturausgleichs zwischen den gesetzlichen Krankenkassen (Morbi-RSA). „Die Korrektur eines der vielen Methodenfehler, die gestern das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen angeordnet hatte, reicht dazu nicht aus“, erklärte der Vorstand des BKK Dachverbands Franz Knieps dazu in Berlin und forderte die Politik zum Handeln auf. „Es gibt an vielen Stellen Unwuchten bei der Umverteilung von Beitragsgeldern, deren Beseitigung aus unserer Sicht ebenso wichtig ist. Nach mehr als vier Jahren...

Vogelgrippe nachgewiesen - Wie gefährlich ist das Virus?

Cloppenburg/Hannover (dpa) - Nach dem Nachweis eines Vogelgrippe-Virus in Niedersachsen werden an diesem Dienstag weitere Untersuchungsergebnisse erwartet. Spezialisten des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems sollen feststellen, um welchen Virus-Subtypen es sich handelt und wie gefährlich er ist. Die Krankheit war am Montag auf einem Puten-Hof im Kreis Cloppenburg aufgetreten. Knapp 20 000 Tiere auf dem Hof müssen nun getötet werden. Ob es sich um die gefährliche Vogelgrippe H5N8 wie jüngst in Mecklenburg-Vorpommern handelt, müssen nun die...

Mehr als 100 000 Bayern fordern Volksbegehren für bessere Pflege

München (dpa) - Mehr als 100 000 Menschen in Bayern haben sich mit ihrer Unterschrift für ein Volksbegehren gegen den Pflegenotstand ausgesprochen. Am Dienstag überreichten die Initiatoren - ein Bündnis aus Politikern, Pflegern, Juristen und Ärzten - die größte jemals in Bayern gesammelte Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren dem Innenministerium in München. Dieses muss nun prüfen, ob es ein Volksbegehren für rechtlich zulässig hält. Der Gesetzgeber verlangt dafür eigentlich nur 25 000 Unterschriften. «Die Masse der Unterzeichnenden macht deutlich, welche Relevanz und...