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BKK Dachverband: Statement Franz Knieps zu Pflegenotstand in Kliniken

BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin www.bkk-dv.de Andrea Röder Referentin Kommunikation Tel.: (030) 2700406-302 E-Mail: andrea.roeder@bkk-dv.de Berlin, 13. Juni 2019 BKK Dachverband: Statement Franz Knieps zu Pflegenotstand in Kliniken Der Pflegenotstand ist weit größer als bekannt, so ein Beitrag des Nachrichtenmaga- zins heutejournal am 12. Juni 2019. Dazu Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachver- bandes: „Die derzeitige Situation im Bereich der Pflege ist so prekär, dass in den kommenden zehn Jahren nur die Hälfte der freien Stellen wiederbesetzt...

BKK: Sinnvolle Neujustierung in der Pflegeversicherung – Fünf Pflegegrade statt drei Pflegestufen sowie neue Begutachtungssystematik

„Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und dem damit verbundenen Neuen Begutachtungsassessment (NBA) wird die Absicherung des Lebensrisikos Pflegebedürftigkeit endlich auf ein solides Fundament gestellt. Damit wird eine längst überfällige Neuausrichtung im Kabinettsentwurf zum zweiten Pflegestärkungsgesetz des Bundesgesundheitsministeriums vorgenommen. Nach jahrelanger fachlichen und politischen Diskussion werden die fünf Pflegegrade endlich Realität. Es ist gut, dass nicht mehr allein körperliche Beschwerden im Vordergrund stehen, sondern künftig der ganze Mensch und sein Grad der...

Positionspapier: Gesunde Arbeit für Pflegekräfte - BKK fordern verpflichtende Maßnahmen!

PM 08-05-2018 Positionspapier_Pflege_final BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin www.bkk-dv.de Andrea Röder Stellv. Pressesprecherin Tel.: (030) 2700406-302 E-Mail: andrea.roeder@bkk-dv.de Berlin, 08. Mai 2018 Positionspapier: Gesunde Arbeit für Pflegekräfte BKK fordern verpflichtende Maßnahmen! In einem heute veröffentlichten Positionspapier fordert der BKK Dachverband die flä- chendeckende und verpflichtende Einführung von betrieblichem Gesundheitsma- nagement für Pflegekräfte in allen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung,...

Spahn startet durch - 100-Tage-Sofortprogramm gefordert

Berlin (dpa) - Zum Amtsantritt des neuen Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz ein 100-Tage-Sofortprogramm für Pflegebedürftige. Direkt nach der Amtsübernahme von seinem Vorgänger Hermann Gröhe (CDU) will sich Spahn an diesem Donnerstag in zwei Reden zentralen Bereichen seiner künftigen Arbeit widmen - der Altenpflege und den Krankenhäusern. Seine erste Rede im neuen Amt soll am Morgen bei einem Fachkongress zur Finanzierung der Krankenhäuser stattfinden. Union und SPD wollen, dass die Krankenkassen Kosten für Krankenpfleger und -schwestern...

Verdi: Personalnot in Krankenhäusern gefährdet Menschenleben

Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi hat Personalnot und massive Arbeitsverdichtung der Beschäftigten in deutschen Krankenhäusern angeprangert. Bundesweit fehlten in den Krankenhäusern 162 000 Stellen, davon allein 70 000 in der Pflege, erklärte die Gewerkschaft am Dienstag in Berlin. Nachts sei eine Pflegekraft durchschnittlich allein für 26 Patienten verantwortlich. «Die Verantwortlichen müssen sich der Tatsache stellen: Personalnot gefährdet Menschenleben», hieß es bei Verdi. Die Gewerkschaft fordert gesetzliche Vorgaben für die Personalausstattung in Krankenhäusern, die...

Patienten sollen von Hilfsmitteln nach neuerem Stand profitieren

Berlin (dpa) - Kassenpatienten sollen künftig bessere Informationen über Hilfsmittel wie Hörgeräte, Bandagen und Rollstühle bekommen - und Produkte nach neuem Anforderungsstand. Das Verzeichnis der Hilfs- und Pflegehilfsmittel mit 32 500 Produkten wurde nun generalüberholt, wie der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) am Dienstag in Berlin mitteilte. Daraus resultierten Verbesserungen für die Patienten - so dürften etwa Rollatoren in der Regel nur noch höchstens zehn Kilogramm wiegen, was das Benutzen erleichtere. Versicherte müssten zuerst über...

Präsident der Bundesärztekammer gegen assistierten Suizid

Berlin (dpa) - Der Präsident des Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, lehnt ärztliche Beihilfe zum Suizid todkranker Patienten ab. «Man soll nicht durch den Arzt sterben, sondern an der Hand des Arztes in den Tod begleitet werden», sagte der Mediziner am Mittwoch im ARD-«Morgenmagazin». Er stellte sich gegen einen entsprechenden Vorschlag einer Gruppe von Abgeordneten der schwarz-roten Koalition, der am Mittwochmittag vorgestellt werden sollte. Die Parlamentarier um Bundestagsvizepräsident Peter Hintze (CDU) sowie die SPD-Fraktionsvize Carola Reimann und Karl Lauterbach wollen im...

SPD-Landesminister: Kliniken sollen Kurzzeit-Pflege anbieten dürfen

Schwerin (dpa) - Die Bedingungen für die Kurzzeit-Pflege sollten nach Ansicht von Sozialministern besser werden. «In jedem Bundesland gibt es das Problem, dass einer hohen Nachfrage regelmäßig ein zu geringes Angebot an Kurzzeit-Pflegeplätzen gegenübersteht», sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchefin Stefanie Drese (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin. Gemeinsam mit Niedersachsen will sie einen Lösungsvorschlag bei der Arbeits- und Sozialministerkonferenz am Mittwoch und Donnerstag in Rostock unterbreiten. Das Problem sei die Wirtschaftlichkeit, erklärte Drese....

Trotz Pflegeversicherung: Viele brauchen im Pflegefall Sozialhilfe

Nürnberg (dpa) - Zwanzig Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung rutschen viele Bundesbürger im Pflegefall immer noch in die Sozialhilfe ab. Etwa 30 Prozent der Patienten in Pflegeheimen seien zusätzlich oder vollständig abhängig von Sozialhilfe, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste, Bernd Tews, am Dienstag in Nürnberg. Vor Einführung der Pflegeversicherung seien es etwa 40 Prozent gewesen, erklärte er zu Beginn der Messe «Altenpflege 2015». «Wir bewegen uns derzeit wieder in diese Richtung.» Die Kassenleistungen für die stationäre Pflege...

Pflegerat: In der Pflege wird immer noch zu wenig bezahlt

Berlin (dpa) - Die Löhne in der Pflege hinken nach Angaben des Deutschen Pflegerates immer noch weit hinter anderen Branchen her. «Damit nicht genug haben wir in Deutschland ein deutliches Lohngefälle in der Pflege selbst», sagte der Präsident der Pflegerates, Andreas Westerfellhaus der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe Lohnunterschiede zwischen der Kranken- und Altenpflege «von 30 Prozent in ostdeutschen und rund 18 Prozent in westdeutschen Bundesländern. Vom Ziel eines gleichen Lohns für die gleiche Arbeit sind wir daher weit entfernt.» Dabei seien gute Bezahlung und attraktive...