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Umfrage: Große Mehrheit bevorzugt Pflege daheim

Umfrage: Große Mehrheit bevorzugt Pflege daheim = Berlin (dpa) - Pflegeheime sind einer Umfrage zufolge deutlich unbeliebter als die Pflege im eigenen Zuhause - zumindest mit Blick auf die leichteren Pflegegrade eins bis drei. Lediglich sieben Prozent der 2050 Studienteilnehmer gaben an, zur Unterstützung bei Hausarbeiten und der Körperpflege im Alter oder Krankheitsfall eine Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung zu bevorzugen. 80 Prozent zogen eine Pflege im eigenen häuslichen Umfeld vor, entweder durch einen nahestehenden Menschen (45 Prozent) oder durch einen Pflegedienst (35 Prozent). ...

80 000 Menschen erhalten durch Reform zusätzlich Pflegeleistungen

Berlin (dpa) - Durch die seit Jahresbeginn wirkende Pflegereform haben bisher rund 80 000 Menschen Pflegeleistungen bekommen, die sonst leer ausgegangen wären. Insgesamt dürften dies im Gesamtjahr 2017 rund 200 000 Menschen sein, teilte der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) am Freitag in Berlin bei einer 100-Tage-Bilanz mit. Die rund 2,8 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden seit dem 1. Januar nach neuen Maßstäben begutachtet. Erstmals Pflegeleistungen nach den neuen Kriterien erhielten im ersten Quartal rund 129 000 Menschen. Teils hätten diese Menschen auch nach...

BKK: Sinnvolle Neujustierung in der Pflegeversicherung – Fünf Pflegegrade statt drei Pflegestufen sowie neue Begutachtungssystematik

„Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und dem damit verbundenen Neuen Begutachtungsassessment (NBA) wird die Absicherung des Lebensrisikos Pflegebedürftigkeit endlich auf ein solides Fundament gestellt. Damit wird eine längst überfällige Neuausrichtung im Kabinettsentwurf zum zweiten Pflegestärkungsgesetz des Bundesgesundheitsministeriums vorgenommen. Nach jahrelanger fachlichen und politischen Diskussion werden die fünf Pflegegrade endlich Realität. Es ist gut, dass nicht mehr allein körperliche Beschwerden im Vordergrund stehen, sondern künftig der ganze Mensch und sein Grad der...

918 Milliarden Sozialausgaben - Kabinett beschloss Sozialbericht

Berlin (dpa) - Die Ausgaben für Sozialleistungen sind auch im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Sie legten gegenüber 2015 um 3,7 Prozent auf 918 Milliarden Euro zu. Das geht aus dem Sozialbericht 2017 von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) hervor, der am Mittwoch im Kabinett verabschiedet wurde. Diese Leistungen entsprechen den Angaben zufolge 29,3 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP/2015: 29,2). Nach einer Prognose wird Ende kommender Legislaturperiode die Billionen Grenze überschreiten. Die Sozialausgaben werden dann bei 1,1 Billionen Euro liegen. Mehr als 80 Prozent der...

VdK: Neues Pflegegesetz scheitert in der Praxis an vielen Problemen

München (dpa) - Nach der Bundestagswahl muss die erst Anfang 2017 gestartete Pflegereform aus Sicht des Sozialverbandes VdK dringend überarbeitet werden. «Denn in der Praxis stellt sich heraus, dass die Umsetzung dieser Pflegegesetze bisher schon viele Verlierer produziert», sagte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am Mittwoch in München. Als Beispiel nannte sie fehlende Angebote für Personen, für die nach dem Pflegegrad 1 nur Entlastungsleistungen gezahlt werden, wenn ein speziell zertifizierter Anbieter gefunden wird. «Es fehlen Angebote für Pflegebegleiter, Alltagsbegleiter und...

Gröhe und Schwesig: Pflegeberufe müssen attraktiver werden

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) haben ihre Reform der Pflegeausbildung verteidigt. Gröhe sagte am Mittwoch in Berlin, die veränderten Anforderungen an die Pflege bedürften einer neuen Berufsausbildung. Viele Pflegebedürftige seien mehrfach erkrankt, daher sei eine gemeinsame Grundausbildung für Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege mit vertiefenden Interessensbereichen nötig. Insgesamt müsse der Pflegeberuf attraktiver werden, um den wachsenden Pflegebedarfen künftig gerecht werden zu können. Zuvor hatte das Kabinett die...

Das neue Präventionsgesetz: Mehr Geld für die Vorsorge

Berlin (dpa) - Mit dem neuen Gesetz zur Gesundheitsförderung und Prävention will die Bundesregierung die Vorsorge vor allem für Kinder und Jugendliche stärken. Einige Eckpunkte der Regelung: - Krankenkassen sollen ab 2016 sieben Euro statt bislang 3,09 Euro pro Versichertem und Jahr für Gesundheitsförderung ausgeben. Bis zum 18. Lebensjahr sollen Jugendliche zudem eine zusätzliche Gesundheitsuntersuchung erhalten. - Das Rehabilitationsangebot für Pflegebedürftige soll ausgeweitet werden. «Reha vor Pflege» ist hier das Motto. - Eltern, deren Kinder in eine Kita aufgenommen werden, sollen...

Gröhe will Demenzkranken Zugang zu Pflege vereinfachen

Genf (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will Menschen mit Demenz den Zugang zu Pflegeleistungen erleichtern. «Wir werden die Ansprüche von Demenzkranken an Versicherungsleistungen in Zukunft weiter ihrer besonderen Situation anpassen», sagte Gröhe bei einer Konferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag in Genf. Künftig solle eine körperlich bedingte Pflegebedürftigkeit gleichwertig behandelt werden wie eine geistig bedingte. Nach Schätzungen der WHO wird die Zahl der Demenzkranken innerhalb der nächsten 15 Jahre weltweit um rund 28 Millionen steigen. Während...

Spahn: Pflege ist kein Markt wie jeder andere

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat staatliche Vorgaben auch für private Betreiber von Pflege-Einrichtungen in Deutschland verteidigt. «Pflege ist kein Markt wie jeder andere», schrieb der CDU-Politiker in einem Beitrag für das «Handelsblatt» (Donnerstag). Private Anbieter seien für einen funktionierenden Wettbewerb unabdingbar und leisteten einen entscheidenden Beitrag, um Milliardeninvestitionen in Heime und Angebote stemmen zu können. Pflegebedürftige seien aber nicht mit normalen Kunden zu vergleichen, da die Mehrheit von ihnen alt, krank oder dement...

Studie: Gesundheitsvorsorge kommt in häuslicher Pflege zu kurz

Pflegende Angehörige sind oft überlastet. Je älter sie sind, desto schwerer fällt ihnen die Pflege. Der Staat muss also gerade bei älteren Pflegenden darauf achten, dass sie mehr unterstützt werden. Berlin (dpa) - Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat mehr Gesundheitsvorsorge für pflegende Angehörige gefordert. Dazu müssten die Angehörigen besser beraten werden und den bereits vorhandenen Leistungskatalog der Pflegeversicherung stärker nutzen. Der Vorstandsvorsitzende des Zentrums, Ralf Suhr, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Pflege sollte nicht krank machen - aber viele ...