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Zweites Pflegestärkungsgesetz: Mehr Leistung - Höhere Beiträge

Berlin (dpa) - Das zweite Pflegestärkungsgesetz soll das Leistungsangebot für Pflegebedürftige und Pflegende ausbauen. Bereits Anfang des Jahres trat das erste Pflegestärkungsgesetz in Kraft. Mit beiden Reformen ist eine Erhöhung des Beitrags zur Pflegeversicherung verbunden. Zu Jahresbeginn stieg er von 2,05 Prozent auf 2,35 Prozent. 2017 kommt eine weitere Steigerung um 0,2 Punkte hinzu. Beide Erhöhungen bringen zusammen rund fünf Milliarden Euro. Zentraler Punkt ist ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, der Demenzkranken Anspruch auf die gleichen Leistungen einräumt wie Menschen mit...

Umfrage: Erhebliche psychische Belastung für Pflegende

Berlin (dpa) - Die Pflege von Angehörigen bringt erhebliche psychische Belastungen mit sich - insbesondere, wenn sie an Demenz erkrankt sind. 32 Prozent der rund 1000 befragten pflegenden Angehörigen habe angegeben, die Belastung habe bei ihnen vorübergehend zu Depressionen geführt. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forsa für die Private Pflegeberatung «Compass», die der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstag) vorliegt. Bei Menschen, die demenzkranke Angehörige betreuen, klagten 40 Prozent über depressive Phasen. 60 Prozent engagieren sich, weil sie sich der pflegebedürftigen Person...

Weiterer Schritt auf dem Weg zu neuen Pflegestufen

Berlin (dpa) - Auf dem Weg zu einer Ausweitung der Pflegeversicherung sind zentrale Vorarbeiten abgeschlossen worden. Wie Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) am Dienstag in Berlin mitteilte, gibt das Ergebnis von zwei Erprobungsstudien wichtige Hinweise für die Erarbeitung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes mit einer Ausweitung der Pflegestufen von drei auf fünf. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) solle nun mit den Vorarbeiten an der neuen Begutachtungsrichtlinie beginnen. Eine entsprechende Formulierungshilfe soll an diesem Mittwoch im Bundeskabinett...

Experte fordert Ausweiskarte für Pflegeeinrichtungen

Berlin (dpa) - Nach dem Aus des Pflege-TÜV mit Schulnoten für Heime empfehlen Experten eine Ausweiskarte mit einer aussagekräftigen Übersicht über die Pflegeangebote. Es gehe dabei auch um eine nutzerorientierte und transparente Darstellung, was gute und schlechte Qualität in der Pflege ist, sagte der Vorsitzende der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP), Ralf Suhr, der Deutschen Presse-Agentur. Eine solche «Basis-Scorecard» sollte für Verbraucher im Internet einsehbar und bei der Pflegeversicherung erhältlich sein. Der Bevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann...

Gemeinsame Pressemitteilung von Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), BKK Dachverband e.V., Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und AOK-Bundesverband

Berufstätig sein und Angehörige pflegen – immer mehr Menschen in Deutschland müssen beides leisten. Rund 1,5 Millionen sind es nach Schätzungen bereits heute. Das stellt auch Unternehmen vor Herausforderungen: Viele wissen nicht, wie sie ihre pflegenden Mitarbeiter unterstützen können. Mit ihrem neuen iga.Wegweiser „Beruf und Pflegeverantwortung“ bietet die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) hierbei Hilfe. Die kostenfreie Broschüre stellt ein Acht-Schritte-Programm vor, mit dem Führungskräfte und andere Personalverantwortliche die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf im Betrieb verwirklichen...

Sozialverbände fordern mehr Geld für Altenpflege

Berlin (dpa) - Angesichts deutlich steigender Eigenanteile von Pflegebedürftigen in Heimen fordern die Gewerkschaft Verdi und Sozialverbände eine breitere Finanzierung der Pflegeversicherung. «Die Bundesregierung darf nicht länger ignorieren, dass es einen extremen Handlungsdruck gibt», sagte Verdi-Vorstandsmitglied Sylvia Bühler am Montag in Berlin. AWO-Chef Wolfgang Stadler sagte, es müsse Schluss sein mit der Zwickmühle, dass eine bessere Bezahlung in der Pflege immer zu höheren Eigenanteilen führe. Dabei ist vorgezeichnet, dass künftig mehr Geld für Pflegekräfte ...

Kosten fürs Pflegeheim steigen immer weiter

Für Pflege im Heim müssen Betroffene immer tiefer in die Tasche greifen - weitere Kostensprünge sind absehbar. Unklar ist derzeit noch: Werden Pflegebedürftige und ihre Angehörigen künftig entlastet? Berlin (dpa) - Pflegebedürftige und ihre Angehörigen müssen für Heimplätze immer mehr aus eigener Tasche bezahlen - und mit steigenden Pflegelöhnen dürften die Eigenanteile weiter wachsen. Deshalb haben die Gewerkschaft Verdi und mehrere Sozialverbände am Montag in Berlin mehr Geld für die Pflege gefordert. Besonders stark gestiegen sind Zahlungen aus eigener Tasche für die...

SPD-Landesminister: Kliniken sollen Kurzzeit-Pflege anbieten dürfen

Schwerin (dpa) - Die Bedingungen für die Kurzzeit-Pflege sollten nach Ansicht von Sozialministern besser werden. «In jedem Bundesland gibt es das Problem, dass einer hohen Nachfrage regelmäßig ein zu geringes Angebot an Kurzzeit-Pflegeplätzen gegenübersteht», sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchefin Stefanie Drese (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin. Gemeinsam mit Niedersachsen will sie einen Lösungsvorschlag bei der Arbeits- und Sozialministerkonferenz am Mittwoch und Donnerstag in Rostock unterbreiten. Das Problem sei die Wirtschaftlichkeit, erklärte Drese....

BKK Dachverband legt progressives Pflegekonzept für Kommunen vor

Um die pflegerische und medizinische Versorgung auch in Zeiten knapper personeller Ressourcen sicherzustellen, schlägt der BKK DV perspektivisch die Etablierung kommunaler pflegerischer Versorgungszentren vor (KpVZ). Ein KpVZ sichert, koordiniert, vernetzt und bündelt insbesondere die Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen unter der Führung und Verantwortung hochqualifizierter Pflegefachkräfte. Für diese ergeben sich dadurch neue berufliche Perspektiven und Kompetenzen. „Es ist an der Zeit, tradierte Sektorengrenzen im Gesundheitswesen im Sinne einer Versicherten- und...

Spahn: Neue Pflegemindestlöhne werden Milliarden kosten

Berlin (dpa) - Die geplante deutliche Anhebung der Mindestlöhne in der Pflege wird nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Milliardensummen kosten. «Wir reden hier eher über Milliarden als über hunderte Millionen», sagte Spahn am Mittwoch in Berlin. Die Pflegekommission aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern hatte am Dienstag in Berlin beschlossen, dass der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte bis 1. April 2022 in vier Schritten spürbar von heute 10,85 Euro (Ost) und 11,35 Euro (West) auf 12,55 Euro in Ost- und Westdeutschland angehoben werden soll. Ab 1. Juli...