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Cannabis: Sowohl Droge als auch Arznei

Berlin (dpa) - Bei Cannabis scheiden sich in Deutschland immer noch die Geister: Während die einen die jahrtausendealte Tradition der Hanfpflanze als Heilmittel betonen, sehen die anderen vor allem ihre Rauschwirkung kritisch. Laut dem Jahrbuch 2017 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen bleiben Haschisch und Marihuana die mit Abstand gängigste illegale Droge in der Bundesrepublik. Hauptwirkstoff ist das Tetrahydrocannabinol (THC), das je nach Pflanzensorte in unterschiedlicher Konzentration vorkommt. Sein dauerhafter Konsum kann zu psychischer Abhängigkeit führen. Zugleich wurde...

Fluch und Segen Digitale Arbeitswelt: Investition in gesunde Belegschaft lohnt – Digitalisierung der Gesundheitsversorgung nicht ohne die Versicherten

Im aktuellen BKK Gesundheitsreport mit dem Schwerpunktthema „Digitale Arbeit – Digitale Gesundheit“ zeigen sich wie schon im Vorjahr gravierende Unterschiede bei der gesundheitlichen Belastung zwischen den Berufsgruppen. Analysiert wurden die Daten von 9,4 Millionen Versicherten, darunter 4,5 Millionen Beschäftigte, die in einer BKK versichert sind. Somit zeichnet der Report ein repräsentatives Bild des Erkrankungsgeschehens in der Arbeitswelt. Neben den Krankendaten liegt der Publikation auch ein BKK-interne Umfrage unter den Versicherten zugrunde. Ihr zufolge ist die Digitalisierung...

Elf Arbeitsbedingungen, die Krankheiten fördern können - Chance für aktive Unternehmen: Wandlung in elf Indikatoren guter Arbeit

Für Unternehmen werden gut qualifizierte, motivierte und natürlich gesunde Mitarbeiter immer wichtiger – heutzutage geht es in vielen Schlüsselbranchen darum, hochspezialisierte Fachkräfte zu gewinnen und dauerhaft an sich zu binden. Dazu brauchen Firmen entsprechendes Knowhow und professionelle Unterstützung. Gerade Betriebskrankenkassen bieten viele in den Firmen gut umsetzbare Tools für gesunde Belegschaften. Unternehmen brauchen auch valide wissenschaftliche Informationen. Die zentrale Frage, ob es psychische Belastungen gibt, die nachweislich das Risiko erhöhen, zu erkranken, untersuchte...

Stiftung Patientenschutz fordert Suizidvorbeugung für Ältere

Berlin (dpa) - Zum Welttag der Suizidvorbeugung fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz insbesondere mehr Hilfe für ältere Menschen. Durch passende Hilfsangebote sei zwar die Zahl der Suizidtoten in den vergangenen 20 Jahren um 20 Prozent gesenkt worden, sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Doch dieser positive Trend geht an den alten Menschen vorbei.» 45 Prozent der Menschen, die einen Suizid begehen, seien älter als 60 Jahre. «Bei älteren Menschen werden depressive oder psychische Erkrankungen oft nicht erkannt», sagte Brysch. «Und sie scheuen die Hilfe...

Gesetzeslücke bei Zwangsbehandlung geschlossen

Berlin (dpa) - Eine ärztliche Zwangsbehandlung von psychisch kranken Patienten ist künftig auch außerhalb geschlossener Einrichtungen möglich. Ein entsprechendes Gesetz hat der Bundestag am späten Donnerstagabend verabschiedet. Damit wird eine Regelungslücke geschlossen, die das Bundesverfassungsgericht im vergangenen Jahr beanstandet hatte. Patienten, die ihren eigenen Gesundheitszustand nicht mehr selber einschätzen können, durften bisher nur dann gegen ihren Willen behandelt werden, wenn sie in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht waren. In einem normalen Krankenhaus war...

Psychotherapeuten: Patienten-Gespräche bei BKA-Reform schützen

Berlin (dpa) - Die Psychotherapeuten haben die Bundesregierung aufgefordert, ihre Gespräche mit Patienten bei der Reform des Bundeskriminalamtsgesetzes (BKA-Gesetz) besser zu schützen. «Der Gesetzentwurf hat noch gravierende Lücken», stellt der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, Dietrich Munz, am Montag in Berlin anlässlich der Beratung des Gesetzes im Innenausschuss des Bundestages fest. «Die Gespräche mit Psychotherapeuten gehören zum Kernbereich privater Lebensführung, der absolut zu schützen ist und bei dem staatliche Überwachung unzulässig ist.» Anders als Gespräche...

Fast 22 000 Kinder und Jugendliche wegen Alkoholmissbrauchs in Klinik

Wiesbaden (dpa) - Fast 22 000 Kinder und Jugendliche in Deutschland wurden im vergangenen Jahr wegen akuten Alkoholmissbrauchs in Krankenhäusern stationär behandelt. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, ging die Zahl der jungen Komatrinker und schwer Betrunkenen in den Kliniken damit um 2,2 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014 zurück. Ausgewertet wurden die Daten von Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren. Alkoholmissbrauch brachte auch zahlreiche Erwachsene in die Kliniken, berichtete die Behörde nach Auswertung der Krankenhausdiagnosestatistik für...

Zahl des Monats November 2016

40,5% der in der Altenpflege Beschäftigten haben im Jahr 2015 mindestens einmal bei einem niedergelassenen Arzt oder Psychotherapeuten die Diagnose einer psychischen Erkrankung gestellt bekommen. Psychische Störungen treten vor allem bei Berufen mit häufigen Kontakten zu Menschen auf, Muskel- und Skeletterkrankungen vor allem bei handwerklich-produzierenden Tätigkeiten. Mehr als jedes vierte beschäftigte Mitglied (28,5%) hat im vergangenen Jahr mindestens einmal bei einem niedergelassenen Arzt oder Psychotherapeuten eine Diagnose aus dem Bereich der psychischen Störungen erhalten....

Rekord bei Krankengeld - Experten raten zu Teil-Krankengeld

Berlin (dpa) - Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für das Krankengeld sind in den vergangenen rund zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Kosten kletterten jährlich im Schnitt 8,1 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Das zeigt ein am Montag in Berlin vorgestelltes Gutachten des Sachverständigenrats für das Gesundheitswesen. Etwa die Hälfte der Ausgaben gehe auf gestiegene Beschäftigung, Löhne und Lebensarbeitszeit zurück, erläuterte der Vorsitzende Ferdinand M. Gerlach. Doch auch eine Zunahme etwa psychischer Erkrankungen schlage zu Buche. Um die Ausgaben in den...

Erfreuliche Entwicklung: Krankenstand im I. Quartal 2014 so niedrig wie zuletzt vor 7 Jahren - Deutlicher Anstieg der AU-Tage 2013

Arbeitnehmer sind im ersten Quartal 2014 so gesund wie zuletzt im Frühjahr 2007. Mit einem Krankenstand von 4,7 Prozent für beschäftigte Pflichtmitglieder weist insbesondere der Februar einen historischen Tiefststand auf, der letztmalig im Jahr 2007 mit 4,6 Prozent unterschritten wurde. Eine mögliche Ursache kann in dem milden Winter zu Jahresbeginn liegen. Im vergangen Jahr lag der Krankenstand bei den Beschäftigten auf Grund der Grippewelle im Februar bei 6,0 Prozent. Dagegen ist für das Jahr 2013, wie auch schon in den Vorjahren, wiederum ein Anstieg der krankheitsbedingten Fehlzeiten bei...