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Vorsorgemuffel Männer? Persönliche Ansprache hilft: Jeder Zweite beim Aktionsbündnis gegen Darmkrebs dabei

Mit gezielter Ansprache und einem persönlichen Einladungsschreiben an ihre Kunden haben es die Betriebskrankenkassen als erste Kassenart geschafft, die Teilnahmeraten bei der Darmkrebsfrüherkennung deutlich zu steigern. Im „Geburtstagsmonat“ wurden die Versicherten bundesweit angeschrieben und dabei zur Darmkrebsvorsorge motiviert und aufgerufen. Das Ergebnis: Mehr als jeder zweite Testteilnehmer (52 Prozent) war ein Mann. Gerade Vertreter des „starken Geschlechts“ gelten als „Vorsorge­muffel“, die sich bislang der Darmkrebs­­vorsorge­­untersuchung eher entzogen haben. Die Beteiligung der...

Bessere medizinische Versorgung gesetzlich Versicherter durch ein neues Gesetz? Ja, aber…

Anlässlich der Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Gesundheit zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV- Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG) betont der BKK Dachverband die Unterstützung der Zielsetzung des Referentenentwurfs, die Versorgungsstrukturen sukzessive an die sich wandelnden Versorgungsanforderungen, beispielsweise in dünn besiedelten Regionen oder in Ballungsräumen anzupassen. Der BKK Dachverband begrüßt, dass die Kassen bei der Gestaltung ihrer Selektivverträge flexibler agieren können als bisher –...

Aktuelle Gesetzgebungsverfahren haben ihren Preis – Reform der GKV-Finanzierung bleibt auf der politischen Tagesordnung

Die aktuellen Gesetzgebungsverfahren zum Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG), zum Präventionsgesetz und zur Reform der Struktur der Krankenhausversorgung (KHSG) haben alle zum Ziel, die Versorgung zu verbessern. Jedoch wird die Umsetzung allein dieser drei Gesetze die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im nächsten Jahr schätzungsweise rund eine Mrd. Euro mehr als die üblichen Ausgabensteigerungen kosten; 2017 dann bereits 1,8 Mrd. Euro. Unter dem Einbezug dieser gesetzlichen Veränderungen bedeutet dies für die Zusatzbeiträge, dass sie Schätzungen zufolge im GKV-Schnitt im nächsten Jahr bei...

Betriebskrankenkassen vergeben Siegel für betriebliches Gesundheitsmanagement – Neue Angebote für die digitalisierte Arbeitswelt

Betriebskrankenkassen (BKK) und Unternehmen können künftig mithilfe eines neuen Bewertungsverfahrens evaluieren, wie wirksam ihr betriebliches Gesundheitsmanagement ist. Die Zertifizierung „Deutsche Siegel Unternehmensgesundheit“ wurde von der Bahn-BKK gemeinsam mit der Deutschen Bahn, dem BKK Dachverband und der TU Chemnitz entwickelt und den Betriebskrankenkassen am Montagabend im Rahmen der Veranstaltung „BKK Innovativ – BGM 4.0 in einer digitalen Arbeitswelt“ von Bahn-BKK-Vorstand Hanka Knoche und Dr. Christian Gravert, Leiter des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der DB AG, übergeben....

Elf Arbeitsbedingungen, die Krankheiten fördern können - Chance für aktive Unternehmen: Wandlung in elf Indikatoren guter Arbeit

Für Unternehmen werden gut qualifizierte, motivierte und natürlich gesunde Mitarbeiter immer wichtiger – heutzutage geht es in vielen Schlüsselbranchen darum, hochspezialisierte Fachkräfte zu gewinnen und dauerhaft an sich zu binden. Dazu brauchen Firmen entsprechendes Knowhow und professionelle Unterstützung. Gerade Betriebskrankenkassen bieten viele in den Firmen gut umsetzbare Tools für gesunde Belegschaften. Unternehmen brauchen auch valide wissenschaftliche Informationen. Die zentrale Frage, ob es psychische Belastungen gibt, die nachweislich das Risiko erhöhen, zu erkranken, untersuchte...

Korrekturbedarf beim Morbi-RSA: Methodenfehler treibt Betriebskrankenkassen ins Minus – Niedriger Zusatzbeitragssatz in der GKV führt zu fehlenden Einnahmen von insgesamt 420 Millionen Euro

Der Blick auf die Finanzen der gesetzlichen Krankenkassen für das I. Halbjahr 2015 zeigt, dass die Rahmenbedingungen durch die im Jahr 2014 umgesetzten Änderungen, einen fairen Preis- und Qualitätswettbewerb weiterhin verhindern. „Die gerechte Verteilung der Mittel aus dem Gesundheitsfonds durch die jetzigen Regeln des Morbi-RSA begünstigen einige Kassen und Kassenarten in den Zuweisungen. So gelingt es einigen Kassen, trotz niedrigem Zusatzbeitrag, noch Finanzreserven aufzubauen, während Verwerfungen im Zuweisungsalgorithmus des Morbi-RSA, verbunden mit dem Wettbewerbsdruck über den...

Innere Kündigung: iga.Studie zeigt Ursachen und Gegenmaßnahmen auf

Gemeinsame Pressemitteilung Jeder fünfte Arbeitnehmer interessiert sich nicht mehr für seinen Job und tut nur noch das Nötigste, so eine Schätzung von Personalverantwortlichen. Die Folgen der „inneren Kündigung“ sind für Unternehmen und Angestellte gravierend: Qualitätseinbußen, sinkende Produktivität, steigende Fehlzeiten und Konflikte im Team zählen dazu. Oft geht das Nachlassen des Engagements mit seelischen und körperlichen Erkrankungen einher. Eine wissenschaftliche Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) zeigt auf, was die Auslöser innerer Kündigung sind und was...

Berufe und Arbeitsbedingungen wirken auf Krankheitsgeschehen - Investitionen in gesunde Belegschaften bringen Renditen – Risikofaktor Leiharbeit

Neben dem Alter eines Beschäftigten beeinflusst vor allem die berufliche Tätigkeit das Krankheitsgeschehen. Der aktuelle BKK Gesundheitsreport 2016 „Gesundheit und Arbeit“ zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Berufsgruppen. Analysiert wurden die Daten von 9,3 Millionen Versicherten, darunter 4,4 Millionen Arbeitnehmer, die bei einer BKK versichert sind. Damit ist der Report repräsentativ für das Erkrankungsgeschehen in der Arbeitswelt. Bezogen auf die gesamten Fehltage hatte die starke Grippewelle des letzten Jahres erstaunlicherweise keine Auswirkung: Berufstätige fielen...

iga-Umfrage: Beschäftigte wünschen sich nicht längere, aber flexiblere Pausen am Arbeitsplatz

Viele Beschäftigte in Deutschland erleben ihre Pausen am Arbeitsplatz als wenig erholsam. Das legen Ergebnisse einer aktuellen Online-Umfrage der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) unter 323 Personen nahe. Zwar sind 79 Prozent der Befragten grundsätzlich mit den Pausen zufrieden. Allerdings erholt sich rund die Hälfte dabei nie, selten oder nur manchmal. Dass das an zu knapp bemessenen Pausenzeiten liegt, scheint nicht der Fall zu sein. Denn mit durchschnittlich 27 Minuten würden sich die Beschäftigten sogar mit kürzeren Pausenzeiten als sie tatsächlich haben (33 Minuten) zufrieden geben....

Sichere Behandlung durch Zweitmeinungsverfahren – BKK und Mediziner berichten über ihre Erfahrungen mit der zweiten Meinung (Kardiologie, Onkologie)

Im Gesetzgebungsverfahren zum Versorgungsstärkungsgesetz ist das Zweitmeinungsverfahren fest verankert, auch die Bund-Länder-AG hat sie in ihren Eckpunkten zur Krankenhausreform 2015 aufgegriffen. Der BKK Dachverband hat sich in seiner Stellungnahme zum GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vom 7.11.2014 detailliert gegenüber der Politik zum Zweitmeinungsverfahren geäußert, zu finden unter Stellungnahmen . Bestandsschutz für erprobte Zweitmeinungsverfahren unabdingbar Auf einer Fachveranstaltung des BKK Dachverbandes berichten am Montag Betriebskrankenkassen und Mediziner über ihre...