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Statement Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes: Manipulationen nicht unter den Teppich kehren - „Karteileichen“ als Geldquelle müssen rückwirkend bereinigt werden

Zur Entscheidung des Bundesrates in seiner heutigen Plenarsitzung zum Entwurf des GKV-Versichertenentlastungsgesetzes (GKV-VEG) und hier konkret zur Regelung der obligatorischen Anschlussversicherung (oAV) Regelung stellt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes fest: „Wieder einmal zeigt sich, dass sich die Landesministerien von großen regionalen Kassen instrumentalisieren und zum Gehilfen für Manipulationen im Morbi-RSA machen lassen. Wenn die Länder darauf pochen, dass eine rückwirkende Bereinigung von falsch gebuchten Versicherungsverhältnissen und damit eine Rückzahlung von...

Bertelsmann weist Vorwürfe zu Klinikstudie zurück

Gütersloh (dpa) - Die Bertelsmann Stiftung hat den Verdacht eines möglichen Interessenskonflikts im Zusammenhang mit ihrer Krankenhausstudie zurückgewiesen. «Wir empfehlen nicht, bestimmte Kliniken zu schließen, sondern wir schlagen eine generelle Neuordnung der Krankenhausstruktur in Deutschland vor», hieß es am Mittwoch in einer Erklärung aus Gütersloh. Die Untersuchungen der Stiftung seien grundsätzlich «unabhängig und evidenzbasiert». Die «Aachener Zeitung» und «Aachener Nachrichten» (Mittwochausgabe) hatten zuvor über Zweifel an der Unabhängigkeit der Untersuchung berichtet und auf die...

Spahn begrüßt «Rückenwind» der Länder für Masern-Impfpflicht

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Unterstützung der Länder für die geplante Impfpflicht gegen Masern begrüßt. «Das gibt uns den notwendigen Rückenwind», sagte der CDU-Politiker am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. «Gerade auch zum praktischen Durchsetzen einer Impfpflicht ist ein enges Zusammenwirken von Bund, Ländern und Kommunen notwendig.» Die Gesundheitsminister der Länder hatten am Donnerstag bei ihrer Konferenz in Leipzig die Initiative Spahns unterstützt. Sie forderten darüber hinaus noch weitere Maßnahmen, etwa stärkere Aufklärung. Der...

Der Krankenstand von beschäftigten BKK Mitgliedern ist im April insgesamt zurückgegangen

Der überdurchschnittlich hohe Krankenstand im Monat März mit 6,74 Prozent hat sich gegenüber dem Berichtsmonat April normalisiert. Der Gesamtkrankenstand im April lag danach bei 4,57 Prozent der BKK beschäftigten Mitglieder, das ist unwesentlich mehr als im April 2019. Wie bereits im März anhand der epidemiologischen Kennzahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) prognostiziert, sind vor allem die Atemwegserkrankungen stark zurückgegangen. „Dies ist im Zuge der strengen Corona-Maßnahmen im April auch der Tatsache zu verdanken, dass Beschäftigte bei Atemwegsinfekten weiterhin die Möglichkeit...

Krankenstand von beschäftigten BKK Mitgliedern ist im Mai weiter zurückgegangen

Im Vergleich zum Vormonat April, mit einem Krankenstand von 4,57 Prozent, sind die gesamten AU-Fälle im Mai mit 3,75 Prozent nicht nur niedriger, sondern liegen auch deutlich unter den Mai-Werten der Vorjahre (3,89 Prozent bis 4,39 Prozent). Das liegt vor allem daran, dass im Mai dieses Jahres die Erkrankungen der Atemwege stark zurückgegangen sind. „Ausschlaggebend hierfür sind meines Erachtens: Erstens die Möglichkeit, dass sich bis zum 31. Mai Patientinnen und Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen telefonisch krankschreiben lassen konnten. Zweitens die verstärkten Maßnahmen zur...

Auslastung der Krankenhäuser spürbar gestiegen – Pflegepersonaluntergrenzen auf pflegesensitiven Stationen wieder einsetzen

Anlässlich der ersten parlamentarischen Lesung des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) haben die Betriebskrankenkassen ihre Zahlen zur Leistungsentwicklung im Krankenhaus erneut ausgewertet. Die Zurückstellung elektiver Eingriffe, die vom Gesetzgeber angestrebt war, hat viele Krankenhausbetten in den Frühlings- und Sommermonaten leer stehen lassen und die Verlagerung von Ressourcen auf COVID19-Kapazitäten ermöglicht. Die BKK-Auswertung zeigt insofern den Erfolg der Pandemiemaßnahmen des Gesetzgebers, aber auch, dass die Auslastung der Krankenhäuser inzwischen wieder spürbar gestiegen...

Statement Franz Knieps zum Kabinettsbeschluss MDK-Reformgesetz – Gesetz für bessere und unabhängige Prüfung

„Die Betriebskrankenkassen anerkennen, dass das Ministerium im Kabinettsentwurf zum MDK-Reformgesetz hinsichtlich der Selbstverwaltungsgremien der MDKs eine verbesserte Besetzung mit Kassenvertretern vorsehen. Auch die Stärkung des Frauenanteils im Verwaltungsrat ist richtig. Will man jedoch den Anteil junger Vertreter und die Professionalität dieses Gremiums erhalten bzw. stärken, ist nicht nachvollziehbar, dass die Vertreter der Krankenkassenbank letztlich kein aktuelles Kassen-Know How mitbringen können sollen. Anders sind die vorgesehenen 12 Monate „Kassenabstinenz“ nicht zu erklären. Dies...

Dachverband der Betriebskrankenkassen wählt neuen Aufsichtsrat und Erweiterten Vorstand

Sie sind nicht immer einer Meinung, vertreten unterschiedliche Interessen und arbeiten dennoch konstruktiv im Sinne der Betriebskrankenkassen im Aufsichtsrat des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BKK Dachverband) zusammen. Das Gremium bildeten bislang zehn Kassenchefs sowie jeweils fünf Versicherten- und Arbeitgebervertreter der Selbstverwaltung. „Ich bedanke mich ausdrücklich bei den bisherigen Mitgliedern für ihr Engagement, für sehr guten Input und innovative Ideen und vor allem für die immer kollegiale und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ sagt Franz Knieps, Vorstand des BKK...

Betriebskrankenkassen loben mutigen Schritt in die digitale Zukunft – Bundesgesundheitsminister Spahn setzt wichtige Akzente für Innovationen im Gesundheitswesen

Als mutigen Schritt in die digitale Zukunft bezeichnete Franz Knieps, Vorstand des BKK-Dachverbands, die Vorlage eines Referentenentwurfs für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation. Der Bundesgesundheitsminister setze wichtige Akzente für digitale Anwendungen und zur Förderung von Innovationen im Gesundheitswesen. Der Gesetzentwurf sei geprägt durch die konsequente Durchsetzung der Nutzerperspektive. Versicherten- und Patientenwünsche würden in diesem Gesetzentwurf in den Vordergrund gestellt. Endlich würden Förderer von Innovationen belohnt und mögliche...

Statement zum Referentenentwurf zur Stärkung von Rehabilitation und inten-sivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (RISG)

Die Betriebskrankenkassen können die Kritik an den im Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG) geplanten Regelungen zur Verbesserung der Intensivpflege nicht teilen. „Es ist ein offenes Geheimnis, dass von den schätzungsweise 15.000 bis 30.000 Beatmungspatienten, die zu Hause oder in Beatmungs-WGs versorgt werden, etwa 60 bis 70 Prozent von der künstlichen Beatmung entwöhnt werden könnten. Häufig unterbleibt jedoch dieser Versuch, da die finanziellen Anreize zur Dauerbeatmung zu hoch und die zur Entwöhnung zu gering sind. Gleichzeitig ist bekannt, dass nicht immer das notwendige...