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Beiträge der großen Kassen weitgehend stabil

Der Wettbewerb unter den Krankenkassen ist eröffnet. Sie können den Zusatzbeitrag für ihre zahlenden Versicherten selbst bestimmen - und halten sich im ersten Jahr zurück. Berlin (dpa) - Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleiben 2015 wie erwartet weitgehend stabil. Um ihre Versicherten im ersten Jahr des neuen Wettbewerbs nicht durch Beitragssteigerungen zu vergraulen, dürften viele Kassen auf ihre Reserven zurückgreifen. Denn wenn der Beitragszahler mit dem Preis-Leistungsverhältnis seiner Kasse nicht zufrieden ist, kann er problemlos wechseln. Seine...

TK-Studie: Arbeitsausfälle wegen Depressionen nehmen deutlich zu

Berlin (dpa) - Die Zahl der Menschen mit Diagnose Depression steigt - und entwickelt sich zu einem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Problem. Von 2000 bis 2013 nahmen die Fehlzeiten in Unternehmen aufgrund von Depressionen um fast 70 Prozent zu. Zugleich stieg der Anteil der Erwerbspersonen, die Antidepressiva verschrieben bekamen, um ein Drittel auf sechs Prozent. Dies geht aus dem Depressionsatlas 2015 hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat. Im Verhältnis zu Erkältungen oder Rückenbeschwerden würden mit 1,6 Prozent zwar wesentlich weniger...

Krankenkassen: Reformen führen zu deutlichem Beitragsanstieg

Die gesetzlichen Krankenkassen beklagen erhebliche Belastungen durch die Reformen im Gesundheitswesen. Viele der mehr als 120 Kassen können dies wohl nur über höhere Beitrage stemmen. Sommerfeld (dpa) - Die Bundesbürger müssen in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Beitragsanstieg für ihre gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) rechnen. Die finanziellen Belastungen durch die geplanten Gesundheitsreformen sowie ein andauerndes, strukturelles Defizit bei Ausgaben und Einnahmen könnten viele Kassen nur durch höhere Zusatzbeiträge auffangen, sagte die Vorstandsvorsitzende des...

Krankenkasse: Verantwortungsbewusster mit Antibiotika umgehen

Bei Erkältung greift man gern zum Antibiotikum. Bloß schnell gesund werden und wieder zur Arbeit. Doch das ist oft ein Fehlgriff. Denn die meisten Erkältungen gehen auf Viren zurück. Der hohe Verbrauch an Antibiotika wird sogar zur Gesundheitsgefahr. Berlin (dpa) - Die Deutschen schlucken zu häufig Antibiotika - und nehmen damit diesem wichtigen Arzneimittel gegen Bakterien zusehends Wirkkraft. 2013 seien fast 30 Prozent der Antibiotika-Verordnungen fragwürdig gewesen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit, die am Dienstag in Berlin vorgestellt...

Barmer GEK rechnet mit deutlich steigenden Krankenkassenbeiträgen

Noch liegen viele Milliarden Euro im Gesundheitsfonds. Doch für gesetzlich Versicherte dürften die Kassenbeiträge in Zukunft wieder steigen. Der Verband warnt vor vorschnellen Entscheidungen. Berlin (dpa) - Die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen werden nach Einschätzung der Barmer GEK in den kommenden Jahren wieder deutlich steigen. Der Vorsitzende der Krankenkasse, Christoph Straub, sagte der Deutschen Presse-Agentur, für 2015 seien die Beiträge sehr zurückhaltend bemessen worden. Zudem hätten die Kassen derzeit noch ein ganz gutes Finanzpolster. Allerdings zeichne sich jetzt schon ab,...

Acht Jahre Haft für Arzt im Organspende-Prozess gefordert

Göttingen (dpa) - Acht Jahre Haft hat die Staatsanwaltschaft im Prozess um den Göttinger Organspende-Skandal für den angeklagten früheren Chefarzt gefordert. Außerdem plädierte Oberstaatsanwältin Hildegard Wolff am Montag dafür, dass der Mann ein lebenslanges Berufsverbot als Transplantationsmediziner erhalten solle. Der 47-jährige Chirurg habe sich des versuchten Totschlags in elf und der vorsätzlichen Körperverletzung mit Todesfolge in drei Fällen schuldig gemacht, sagte Wolff am Montag im Landgericht Göttingen in ihrem rund sechs Stunden dauernden Plädoyer. Die Verteidigung soll am...

(Zusammenfassung 1500 - neu: Stellungnahme Krankenkassen 6. Absatz) 2,8 Millionen haben schwere Schmerzen - Ärzte beklagen Riesenlücken Von Basil Wegener, dpa (Foto - Archiv)

Migräne-Attacken, Rückenschmerzen, entzündete Gelenke - wird der Schmerz zum ungebetenen Dauergast, ist kompetente Hilfe nötig. Doch die Ärzte haben unterschiedliche Ansichten über den richtigen Weg. Berlin (dpa) - Die wenigsten der rund 2,8 Millionen Patienten mit schweren chronischen Schmerzen können laut Schmerzmedizinern angemessen versorgt werden. Das kritisierte der Berufsverband dieser Ärzte (BVSD) am Montag in Berlin. Hinter der Kritik an solchen Lücken steckt ein Streit in der Ärzteschaft darüber, wie die optimale Versorgung der betroffenen Patienten aussieht. Es geht dabei auch ums...

2,8 Millionen leiden unter schweren Schmerzen - Ärzte beklagen Lücken

Migräne-Attacken, Rückenschmerzen, entzündete Gelenke - wird der Schmerz zum ungebetenen Dauergast, ist kompetente Hilfe nötig. Doch die Ärzte haben unterschiedliche Ansichten über den richtigen Weg. Berlin (dpa) - Rund 2,8 Millionen Bundesbürger leiden unter schweren chronischen Schmerzen - laut Schmerzmedizinern werden die meisten aber nicht optimal versorgt. Darauf machte der Berufsverband der Schmerzmediziner (BVSD) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin aufmerksam. Hinter der Kritik an den Lücken steckt ein Streit in der Ärzteschaft darüber, wie die optimale Versorgung...

Ärzte: Hocken in engen Jeans kann Nervenschäden auslösen

Wer hautenge Jeans trägt, sollte einen ärztlichen Rat befolgen: Keinesfalls zu lange hocken! Ansonsten drohen Gesundheitsschäden. Adelaide (dpa) - Modisch, aber riskant: Eine Frau in Australien hat durch langes Hocken in knallengen Jeans ihre Muskeln und Nerven geschädigt. Die 35-Jährige musste aus den Skinny Jeans geschnitten werden und vier Tage mit einer Infusion in einer Klinik bleiben. Erst dann konnte sie wieder allein laufen. Ihren Fall beschreibt das Team um Thomas Edmund Kimber von der Universität Adelaide im «Journal of Neurology, Neurosurgery and Psychiatry» vom Dienstag. Die Frau...

Arzneimittelausgaben um fast zehn Prozent gestiegen

Nach moderaten Zunahmen in den Vorjahren sind die Ausgaben für Arzneimittel 2014 in die Höhe geschossen. Pharma-Verbände wiegeln aber ab: Es sei ein atypisches Jahr. Die Krankenkassen verlangen mehr Ehrgeiz beim Sparen. Berlin (dpa) - Die Arzneimittelausgaben sind im vergangenen Jahr um fast zehn Prozent auf 33,3 Milliarden Euro gestiegen. Der Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa) begründete das deutliche Plus gegenüber den vorausgegangenen Jahren von 2,94 Milliarden Euro am Dienstag in Berlin mit Sondereffekten. Dazu zählten teure Innovationen bei der Behandlung etwa von...