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Immer weniger Frauen treiben ab

Wiesbaden (dpa) - Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland geht seit zehn Jahren kontinuierlich zurück. Rund 99 700 Frauen haben 2014 abgetrieben, 3,0 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. 2004 waren noch 129 650 Abtreibungen gemeldet worden. Der Rückgang gilt trotz des demografischen Wandels. So kamen 2004 auf 10 000 Frauen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren 66 Abtreibungen, 2014 waren es vorläufigen Zahlen zufolge nur noch 55. Knapp drei Viertel der Frauen, die 2014 einen Schwangerschaftsabbruch durchführen...

Deutsche stecken sich auch auf den Malediven mit Zika an

Berlin (dpa) - Auch von den Malediven bringen Reiserückkehrer das Zika-Virus nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO nach Deutschland mit. Aktuell würden Ansteckungen in asiatischen Ländern aber nur vereinzelt gemeldet, berichtete das Robert Koch-Institut am Freitag in Berlin auf Anfrage. Es gebe weniger als zehn Fälle. Beim Großteil der aktuell gemeldeten Zika-Fälle hätten sich Reisende in den Ländern Mittelamerikas und der Karibik infiziert. Die touristische Hochsaison auf den Malediven beginnt erst im deutschen Winter. Noch im Februar hatte die Gesundheitsbehörde des Inselstaats im...

Studie: Mehrheit der Deutschen deutlich mit Glyphosat belastet

Berlin (dpa) - Die Mehrheit der Deutschen ist einer Studie zufolge deutlich mit dem umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat belastet. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Erhebung der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung hervor. Basis sind Urin-Proben von rund 2000 Testpersonen. Demnach sind die Glyphosatrückstände im Urin bei 75 Prozent der Probanden mit mindestens 0,5 Mikrogramm pro Liter fünfmal so hoch wie der Grenzwert für Trinkwasser mit 0,1 Mikrogramm pro Liter. Insgesamt ließen sich demnach bei 99,6 Prozent der Probanden Glyphosatrückstände nachweisen. Das Pflanzengift...

Ein bisschen krank - Rezept gegen Kostenexplosion beim Krankengeld?

Krankengeld in Rekordhöhe - und nichts scheint dagegen zu helfen. Experten schlagen vor, die Patienten besser zu versorgen - und es ihnen zu ermöglichen, nur ein bisschen krank zu sein. Berlin (dpa) - «Jetzt stellen Sie sich doch nicht so an!», «Gehen Sie wieder arbeiten!» oder «Wechseln Sie doch den Arbeitgeber!» So oder ähnlich sollen Krankenkassen-Mitarbeiter Versicherte am Telefon immer wieder bedrängt haben, wieder in den Job zu gehen statt weiter Krankgeld zu beziehen. So zweifelhaft solche Mittel auch sind, erscheint es wenig verwunderlich, wenn die Kassen in dem Bereich auf die...

Bericht: Pflegeversicherung 2018 mit 3,5 Milliarden Defizit

Berlin (dpa) - Die Pflegeversicherung hat im vergangenen Jahr nach einem Medienbericht rund 3,5 Milliarden Euro Minus gemacht und auf ihre Finanzreserve zurückgreifen müssen. Diese schmolz dadurch auf etwa 3,37 Milliarden Euro, was 1,02 Monatsausgaben entspricht, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitag) berichtet. Es beruft sich auf die ihm vorliegende Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann. Ende 2017 hatte die Pflegeversicherung dem Bericht zufolge noch eine Rücklage von rund 6,9 Milliarden Euro....

56 Millionen Kinder könnten bis 2030 an vermeidbaren Ursachen sterben

Berlin (dpa) - An vermeidbaren Ursachen wie Mangelernährung und fehlender Gesundheitsversorgung könnten einem Medienbericht zufolge bis zum Jahr 2030 etwa 56 Millionen Kinder sterben. Das berichtete die «Saarbrücker Nachrichten» (Montag) unter Berufung auf eine Stellungnahme der Bundesregierung zu einer Anfrage der Grünen über die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention. Eine «Herausforderung» stellt nach Angaben der Regierung auch das Schicksal von Kindern in bewaffneten Konflikten dar. Kinder seien «besonders schutzlos gegenüber Gewalt und systematischen Verletzungen des...

Gesetzliche Krankenkassen mit etwas kleinerem Überschuss 2018

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr einen etwas kleineren Überschuss erzielt, aber weiterhin große Finanzpolster. Unter dem Strich stand 2018 ein Plus von zwei Milliarden Euro, wie das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Im Jahr 2017 war ein Überschuss von drei Milliarden Euro verbucht worden. Die Rücklagen der Kassen betrugen Ende Dezember rund 21 Milliarden Euro, dies entsprach demnach mehr als dem Vierfachen der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte, die Wirtschaft laufe gut,...

Monatlicher Krankenstand

Monatlicher Krankenstand   Im folgenden Diagramm sind neben dem aktuellen monatlichen Krankenstand auch die Werte der zurückliegenden Monate bzw. Jahre zu finden. Über die neue und interaktive Oberfläche haben Sie ab sofort die Möglichkeit sich Zeitverläufe der Krankenstände differenziert nach ausgewählten Merkmalen, wie die Versichertengruppe, die Wirtschaftsgruppe und das Geschlecht nach Ihrem Bedarf filtern und anzeigen zu lassen. Zudem können Sie sich die ausgewählten Merkmale mit den zugehörigen Kennwerten als Excel-Datei oder JPEG-Bild exportieren. Wollen Sie weiterhin die bisherige...

Jeder Zweite fühlt sich von Burnout bedroht

Termindruck, schlechtes Arbeitsklima - das können Gründe für Burnout sein. Millionen Bundesbürger sehen sich gefährdet. Viele zeigen bereits typische Symptome. Berlin (dpa) - Jeder zweite Bundesbürger fühlt sich von Burnout bedroht. Sechs von zehn Befragten klagen zumindest gelegentlich über typische Burnout-Symptome wie anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen. Dies zeigt eine der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegende Umfrage der pronova BKK. Fast neun von zehn Deutschen fühlen sich von ihrer Arbeit gestresst. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer leidet...

Podcast Ärzteschwund und Fachkräftemangel – Wege, Lösungen und Perspektiven in Ostbrandenburg - Teil 1

Die Bevölkerung in Deutschland schrumpft. Besonders betroffen sind die ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Beispiel: Der Landkreis Oder-Spree rund um Frankfurt/Oder. In den vergangenen 10 Jahren verließ in der der Gruppe der 18 bis 30-jährigen jeder Vierte die Region. Die Jungen gehen, zurück bleiben Menschen im Rentenalter. Es fehlt an Fachkräften, fehlt an Unternehmen, an Ärzten. Ein Interview mit Franz Knieps, Vorstand BKK Dachverband e. V.