SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Die Lehre aus dem Skandal - Organvergabe transparenter denn je

Der Prozess um den Organspende-Skandal von Göttingen geht zu Ende. Schon vor dem Urteil in dem Verfahren gegen einen Transplantationsmediziner steht fest: Manipulationen, wie sie dem Angeklagten vorgeworfen werden, sind heute kaum noch möglich. Göttingen (dpa) - Der Skandal um manipulierte Patientendaten an der Uniklinik Göttingen erschütterte das Vertrauen in die Organspende. Politik und Ärzteschaft waren gleichermaßen entsetzt, als im Sommer 2012 bekanntwurde, dass ein Leberchirurg seine Patienten auf dem Papier kranker gemacht haben soll, als sie waren, um schneller an Spenderorgane zu...

Studie: Landbevölkerung bei Ärzte-Versorgung im Nachteil

Die Bedarfsplanung von Arztpraxen geht zum Teil weit am tatsächlichen Bedarf einer Region vorbei. Das liegt auch am Verteilungsschlüssel. Der könnte geändert werden - wenn Ärzte und Kassen wollten. Nun will der Gesetzgeber nachhelfen. Berlin (dpa) - Die Land-Bevölkerung ist bei der Versorgung mit Arztpraxen weiterhin im Nachteil gegenüber Städtern. Daran habe auch die vor zwei Jahren in Kraft getretene Bedarfsplanung nichts geändert, nach der Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenkassen die Verteilung der Arztpraxen festlegen sollen. Dies ergab eine am Dienstag veröffentlichte Studie im...

Gröhe forciert Kampf gegen gefährliche Krankenhauskeime

Ein Großteil der Infektionen in Kliniken sind vermeidbar, sagt die Bundesregierung. Trotz des Gesetzes zur Krankenhaushygiene hat sich aber nicht viel geändert. Minister Gröhe will das Problem angehen. Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) forciert den Kampf gegen gefährliche Krankenhauskeime. Dazu sollen die Meldepflichten für Kliniken bei Auftreten besonders gefährlicher Keime nach einem Zehn-Punkte-Plan verschärft werden. Die neuen Meldepflichten sollen noch vor der Sommerpause im Bundesrat abgestimmt werden, sagte Gröhe am Montag in Berlin. Jeder nachgewiesene...

Sterbehilfe: Vereinsverbot - und sonst bleibt alles beim Alten?

Berlin (dpa) - Die erhoffte breite gesellschaftliche Debatte über das Thema Sterben und Sterbehilfe mag bisher ausgeblieben sein. Doch eines ist den Fraktionen im Bundestag seit dem vergangenen Jahr gelungen: Sterben wurde ein gutes Stück aus der Tabuzone geholt, aus den Sterbezimmern zu Hause, in den Hospizen, den Altenheimen oder in den Krankenhäusern. Die Orientierungsdebatte des Bundestages im vergangenen November und die zum Teil sehr persönlichen Erzählungen der Abgeordneten haben deutlich gemacht, dass jeder direkt oder indirekt betroffen ist oder sein kann. Sehr schnell herrschte...

Ende der Pflegenoten - Wie der Pflege-TÜV reformiert werden soll

Pflegeheime bekommen seit Jahren reihenweise Traumnoten - der Pflege-TÜV lässt Menschen auf Heimsuche oft ratlos zurück. Jetzt wird sichtbar, wie der Pflege-TÜV reformiert werden sollen. Berlin (dpa) - Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen bei der Suche nach einem Heim künftig auf aussagekräftige Bewertungen vertrauen können. «Es dürften erhebliche Unterschiede zwischen den Einrichtungen sichtbar werden», sagte der Bielefelder Pflegewissenschaftler Klaus Wingenfeld der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Wingenfeld leitet ein Projekt, das die Grundzüge eines neuen...

Keine Preiserhöhungen: Auch deutsche Pharmakonzerne beugen sich Trump

Der US-Präsident prangert immer wieder teure Medikamente an - und immer mehr Pharmakonzerne geben nach. Deutsche Unternehmen verzichten nun ebenfalls auf Preiserhöhungen, um keinen Ärger zu provozieren. Für Patienten könnte das langfristig auch gefährlich werden. Frankfurt/Main (dpa) - Nach harscher Kritik von Präsident Donald Trump an hohen Medikamentenpreisen in den USA machen jetzt auch deutsche Pharmakonzerne Zugeständnisse. Sie folgen einer Reihe von Branchen-Schwergewichten, die auf Preiserhöhungen in Amerika verzichten, um Trump nicht zu provozieren. Was für Patienten...

Milliardenpaket gegen Pflegenotstand - Anreize für mehr Fachkräfte

Lange wurde in der Krankenpflege Personal abgebaut - zugunsten von Arztstellen. Und Pflege wurde schlecht bezahlt. Gegenmaßnahmen reichten bisher nicht aus. Minister Spahn nimmt einen neuen Anlauf. Berlin (dpa) - 13 000 Stellen mehr in der stationären Altenpflege, eine Mindestzahl an Pflegestellen im Krankenhaus, mehr Geld und bessere Leistungen für Pflegende: Das Bundeskabinett hat ein Milliardenprogramm gegen den Pflegenotstand auf den Weg gebracht. Bezahlt werden soll es überwiegend von der gesetzlichen Krankenversicherung. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprach nach...

Sichere Behandlung durch Zweitmeinungsverfahren – BKK und Mediziner berichten über ihre Erfahrungen mit der zweiten Meinung (Kardiologie, Onkologie)

Im Gesetzgebungsverfahren zum Versorgungsstärkungsgesetz ist das Zweitmeinungsverfahren fest verankert, auch die Bund-Länder-AG hat sie in ihren Eckpunkten zur Krankenhausreform 2015 aufgegriffen. Der BKK Dachverband hat sich in seiner Stellungnahme zum GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vom 7.11.2014 detailliert gegenüber der Politik zum Zweitmeinungsverfahren geäußert, zu finden unter Stellungnahmen . Bestandsschutz für erprobte Zweitmeinungsverfahren unabdingbar Auf einer Fachveranstaltung des BKK Dachverbandes berichten am Montag Betriebskrankenkassen und Mediziner über ihre...

Referentenentwurf zum GKV-VSG: Betriebskrankenkassen begrüßen Versorgungsverbesserung

Mit dem Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG) ist ein weiterer Schritt getan, die Versorgung an die sich wandelnden Anforderungen an das Gesundheitssystem anzupassen. Sektorübergreifende Angebote für eine älter werdende Gesellschaft, neue innovative Möglichkeiten der Behandlung sowie Lösungsansätze für die sich bereits abzeichnenden unterschiedlichen Versorgungssituationen in Ballungsgebieten und ländlichen Räumen sollen Patientinnen und Patienten eine bedarfsgerechte, flächendeckende...

EKG aus der Matratze - Neue Ansätze in der Altersmedizin

EKG aus der Matratze, Durst-Alarm über einen Sensor: Die Altersmedizin rechnet fest mit solchen High-Tech-Hilfen. Im Sinne der Patienten und der Finanzen. Aachen (dpa) - Ein Durst-Sensor könnte ältere Menschen in Zukunft ans Trinken erinnern. Wenn Senioren nicht genug Flüssigkeit zu sich nehmen, kann das schlimme Folgen haben: Herz-Kreislauf-Probleme, Verwirrtheit, ein höheres Sturz-Risiko. Aachener Forscher haben mit Blick darauf einen Sensor entwickelt, der die Dehydrierung eines Menschen anzeigen kann. «Vier Elektroden werden auf den Körper geklebt. Die zeigen den Wassergehalt im...