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Geburtenanstieg in deutschen Krankenhäusern: 3,5 Prozent mehr Kinder

Es gibt wieder mehr Geburten in deutschen Krankenhäusern. Bevölkerungsforscher sehen bereits eine Trendwende. Der Hebammenverband sorgt sich jedoch über den hohen Anteil der Kaiserschnittgeburten. Wiesbaden (dpa) - Es wird wieder voller auf deutschen Entbindungsstationen: Die Zahl der Geburten in deutschen Krankenhäusern ist im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent auf 716 539 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, wurden 24 626 Kinder mehr als im Jahr 2014 in Krankenhäusern geboren. Der Anteil der lebend geborenen Kinder betrug wie schon 2014 erneut 99,7...

Betriebs-, Innungs- und Ersatzkassen kritisieren selbstherrliche Positionierung der AOK zum Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen

Mai 2011 Seite 1 von 1 Berlin, 21. Oktober 2016 Gemeinsame Pressemitteilung Betriebs-, Innungs- und Ersatzkassen kritisieren selbstherrliche Positionierung der AOK zum Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen Betriebs-, Innungs- und Ersatzkassen weisen die in der Presseinformation vom 21. Oktober gemachten Unterstellungen des AOK-Bundesverbandes zurück. Die Positionierung der AOK werde als objektiv und sachlich hingestellt, während alle anderen Stimmen als interessengeleitet und solidargefährdend abqualifiziert würden. Die AOK fordert einen...

Merck geht gestärkt in Mega-Übernahme - Schwacher Euro hilft

Dem Darmstädter Merck-Konzern dürfte die Übernahme des US-Laborausrüsters Sigma-Aldrich bald glücken. Schon jetzt ist das Geschäft mit Zubehör für Pharmahersteller und Forscher der größte Wachstumstreiber. Darmstadt (dpa) - Nach Verzögerungen steht der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck nun kurz vor der größten Übernahme in der Unternehmensgeschichte. Der Kauf des US-Laborausrüsters Sigma-Aldrich werde für September erwartet, sagte Finanzchef Marcus Kuhnert am Donnerstag bei der Vorstellung der Zahlen für das zweite Quartal. Es fehlten noch kartellrechtliche Genehmigungen aus...

Bewährungsstrafe für heimlich filmenden Arzt

Osnabrück (dpa) - Eine Bewährungsstrafe hat das Landgericht Osnabrück gegen einen Arzt verhängt, der bei Untersuchungen heimlich intime Fotos von Frauen mit einer Kugelschreiberkamera gemacht hat. Das Gericht verurteilte den Arzt am Mittwoch außerdem wegen des sexuellen Missbrauchs von Patientinnen und wegen des Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Bildern und Videos. Außer der Bewährungsstrafe von zwei Jahren erhielt der Mann auch drei Jahre Berufsverbot. Zudem muss der 62-Jährige 75 000 Euro an gemeinnützige Organisationen zahlen. Der Mann werde nie wieder als Arzt arbeiten, sagte...

Betriebs-, Innungs- und Ersatzkassen kritisieren selbstherrliche Positionierung der AOK zum Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen

Gemeinsame Pressemitteilung Betriebs-, Innungs- und Ersatzkassen weisen die in der Presseinformation vom 21. Oktober gemachten Unterstellungen des AOK-Bundesverbandes zurück. Die Positionierung der AOK werde als objektiv und sachlich hingestellt, während alle anderen Stimmen als interessengeleitet und solidargefährdend abqualifiziert würden. Die AOK fordert einen konstruktiven Dialog, tut aber das Gegenteil. Sie setzt vor allem auf den Faktor Zeit, um bestehende Überdeckungen aus dem Gesundheitsfonds möglichst lange als Wettbewerbsvorteil zu konservieren. Aber auch inhaltlich sind die...

Weit mehr Steuereinnahmen als geplant - Neue Schätzprognose

Das endgültige Ergebnis der Steuerschätzung wird zwar erst am Donnerstag verkündet: Aber schon jetzt steht fest: Der Fiskus kann deutlich mehr erwarten, als noch im November vorhergesagt. Berlin/Saarbrücken (dpa) - Bund, Länder und Kommunen können bis zum Jahr 2019 mit wesentlich mehr Steuereinnahmen rechnen als bisher geplant. Die zusätzlichen Einnahmen im Vergleich zur Prognose im November könnten sich auf etwa 40 Milliarden Euro und mehr summieren, wie zu Beginn der Mai-Steuerschätzung am Dienstag in Saarbrücken aus Expertenkreisen verlautete. Vor allem Länder und Kommunen dürften von dem...

(Zusammenfassung) Bayern will Geld aus Gesundheitsfonds neu verteilen

Berlin/München (dpa) - Die bayerische Landesregierung will die Verteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds neu regeln. Um Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zu entsprechenden Korrekturen zu bewegen, suchte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) Unterstützung bei Baden-Württemberg und Hessen. Huml sieht die drei Geberländer des Länderfinanzausgleichs auch bei der Verteilung der Gesundheitsgelder benachteiligt. Nach ihrer Auffassung werden zur Zeit regionale Kostenunterschiede wie Arzt- und Klinikdichte nicht ausreichend berücksichtigt. In Briefen an ihre Kollegen Katrin...

Mechanik Morbi-RSA

RSA Broschüre: „Mechanik Morbi-RSA – Einfach, transparent, manipulationssicher“   Kaum ein anderer Mechanismus ist so umstritten, wie der, der das Geld zwischen den gesetzlichen Krankenkassen verteilt. Durch dieses Geldumverteilungsinstrument fließen Krankenkassenbeiträge in den Gesundheitsfonds und aus diesem weiter über den Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) wieder zurück an die Kassen. Ein ausgeklügeltes System, dass das Geld in der GKV dahin steuern soll, wo es für die Versorgung der Versicherten gebraucht wird. Das war das Ziel bei der Einführung im Jahr 2009....

Statement: Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbands zu Kabinettsentwurf GKV-VEG

Die Entscheidung, den Morbi-RSA zu reformieren, bevor die Finanzreserven abgeschmolzen werden, ist notwendig. Daher begrüßen wir den vollzogenen Schritt im Kabinettsentwurf zum GKV-Versichertenentlastungsgesetz (GKV-VEG). Gehandelt werden muss allerdings so schnell wie möglich, damit die Unwuchten des Morbi-RSA und die damit einhergehende ungerechte Verteilung der Finanzmittel unter den Kassen beendet werden. Der Webfehler des Finanzausgleichs hat dazu geführt, dass einzelne Kassen bei niedrigen Zusatzbeiträgen sehr hohe Rücklagen aufbauen konnten. Andere Krankenkassen erhalten über den...

Grippewelle bereitet Blutspendediensten Sorge

Leipzig/Berlin (dpa) - Die Grippewelle sorgt bundesweit für einen Rückgang an Blutspenden. An den Standorten des privaten Spendendienstes Haema seien in den vergangenen Wochen im Schnitt 17 Prozent weniger Spender erschienen, sagte Sprecherin Marion Junghans am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. So habe sich ein größeres Defizit summiert. «Die Vorräte in den Depots werden knapp. Die Lage ist sehr angespannt», so Junghans. Auch die Blutspendedienste des Deutsches Roten Kreuzes versuchen derzeit verstärkt, ihre Spender zu mobilisieren. «Versorgungssicherheit besteht in allen Bundesländern,...