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Zahl der Organspender steigt wieder leicht

Frankfurt/Main (dpa) - Die Zahl der Organspender in Deutschland ist nach Jahren des Rückgangs zumindest wieder leicht gestiegen. 2015 wurden bundesweit 877 Menschen zu Organspendern, das seien 1,5 Prozent mehr gewesen als noch ein Jahr zuvor, teilte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Freitag in Frankfurt mit. 2014 hatten bundesweit 864 Menschen Organe gespendet. Damit zeigte sich laut DSO die Spenderzahl erstmals wieder in etwa stabil, nachdem sie nach Manipulationen an den Wartelisten in den Jahren 2012 und 2013 stark eingebrochen war. Im vergangenen Jahr kamen den Angaben...

Betriebskrankenkassen: Hälfte der Fehltage wegen Langzeiterkrankungen

Berlin (dpa) - Die Zahl der Arbeitnehmer, die in ihrem Betrieb krankheitsbedingt mehr als sechs Wochen am Stück ausfallen, steigt stetig. Langzeiterkrankungen wie Rückenbeschwerden, Krebs, Diabetes oder psychische Störungen machen fast die Hälfte der Fehltage in deutschen Unternehmen aus - Tendenz steigend. Dies geht aus dem Gesundheitsreport des Dachverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK) hervor, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Vor zehn Jahren habe der Anteil der Ausfälle durch langwierige Krankheiten noch bei 41 Prozent und damit 5 Punkte niedriger gelegen als heute. Mit...

«Pille danach» jetzt ohne Rezept

Berlin (dpa) - Die «Pille danach» gibt es jetzt ohne Rezept. Seit Sonntag sind die Medikamente ohne Verschreibung durch einen Arzt in den Apotheken erhältlich. Die «Pille danach» ist ein Notfallmittel für Frauen, die nach ungeschütztem Sex eine ungewollte Schwangerschaft verhindern wollen. Bei den rezeptfreien Präparaten handelt es sich um ellaOne mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat (UPA) und PiDaNa mit dem Wirkstoff Levonorgestrel (LNG). Beide unterdrücken oder verzögern den Eisprung, so dass eine Befruchtung verhindert wird. Besorgt sich ein Mädchen oder eine Frau die «Pille danach» ohne...

Experten sprechen sich gegen Suizid-Beihilfe aus

Günzburg (dpa) - Beihilfe zum Suizid ist nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) gesellschaftlich gefährlich. «Dadurch werden Beratungsmöglichkeiten in den Hintergrund gerückt», kritisierte die Vorsitzende Barbara Schneider am Freitag bei der DGS-Frühjahrstagung in Günzburg. Geschäftsmäßige und organisierte Beihilfe zum Suizid müsse ausgeschlossen, die präventive Versorgung etwa durch Ärzte gestärkt werden. «Ein geschützter Raum zwischen Arzt und Patienten muss vorhanden sein, um frei über suizidale Gedanken zu diskutieren.» Der Bundestag will noch in diesem Jahr...

265 Fälle von Hirnentzündung FSME in 2014 - Zecken bald wieder aktiv

Berlin (dpa) - In Deutschland sind im vergangenen Jahr 265 Menschen an der von Zecken übertragenen Hirnentzündung FSME erkrankt. Nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) gingen die Zahlen für die Frühsommer-Meningoenzephalitis im Vergleich zu 2013 zurück: Damals gab es 420 Fälle. Solche Schwankungen von Jahr zu Jahr seien normal, sagte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. Die Fallzahl hänge unter anderem vom Wetter ab - weil abhängig davon mehr oder weniger Menschen in der freien Natur unterwegs sind. Sobald es tagsüber längere Zeit mindestens sechs bis acht Grad warm ist, werden...

Studie: Krankenstände in den Betrieben nehmen zu

Berlin (dpa) - Die Krankenstände in den Betrieben nehmen stark zu. Die krankheitsbedingten Ausfälle der bei Betriebskrankenkassen (BKK) versicherten Beschäftigten stiegen innerhalb von sieben Jahren um gut fünf Tage: von im Schnitt 12,4 Tagen 2006 auf 17,6 Tage 2013. Dies geht aus einer Studie des BKK-Dachverbandes hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Der Anstieg sei vor allem auf die Zunahme langwieriger und chronischer Erkrankungen zurückzuführen, heißt es im BKK Gesundheitsreport 2014, der auf Daten von 9,3 Millionen Versicherten zurückgreifen kann. Nach wie vor sorgen...

DAK sieht Trendwende beim «Komasaufen» junger Menschen

Immer mehr Jugendliche trinken Alkohol bis der Arzt kommt - das wurde jahrelang beklagt. Nun zeichnet sich eine Trendwende ab. Zeigt die Aufklärung über die Gefahren von Bier, Wein und Schnaps Wirkung? Hamburg (dpa) - Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in die Klinik kommen, ist nach Informationen der DAK-Gesundheit rückläufig. Im Jahr 2013 seien in 9 der 16 Bundesländer weniger Fälle von sogenanntem Komasaufen gezählt worden als im Vorjahr, teilte die Krankenkasse am Mittwoch in Hamburg mit. Die vorläufige Angaben der statistischen Landesämter...

Diagramm 2.29 Quelldaten Diagramm 2.29 AU-Tage der Beschäftigten in den Pflegeberufen (KldB 2010) nach ausgewählten Einzeldiagnosen (ICD-10 GM) und Geschlecht (Berichtsjahr 2015) Einzeldiagnose Berufsgruppe Gesundheits- und Krankenpflege Altenpflege Beschäftigte insgesamt Gesundheits- und Krankenpflege Altenpflege Beschäftigte insgesamt Gesundheits- und Krankenpflege Altenpflege Beschäftigte insgesamt AU-Tage je 100 Beschäftigte Männer* Frauen Gesamt Depressive Episode (F32) -99 -103 -57 107 162 95 105 153 74 Rückenschmerzen (M54) -122 -121 -128 134 203 100 132 191 116 Burnout...

Diagramm 2.29 Quelldaten Diagramm 2.29 AU-Tage der Beschäftigten in den Pflegeberufen (KldB 2010) nach ausgewählten Einzeldiagnosen (ICD-10 GM) und Geschlecht (Berichtsjahr 2015) Einzeldiagnose Berufsgruppe Gesundheits- und Krankenpflege Altenpflege Beschäftigte insgesamt Gesundheits- und Krankenpflege Altenpflege Beschäftigte insgesamt Gesundheits- und Krankenpflege Altenpflege Beschäftigte insgesamt AU-Tage je 100 Beschäftigte Männer* Frauen Gesamt Depressive Episode (F32) -99 -103 -57 107 162 95 105 153 74 Rückenschmerzen (M54) -122 -121 -128 134 203 100 132 191 116 Burnout...

Bericht: Männer wegen Sucht häufiger in der Reha als Frauen

Berlin (dpa) - Männer unterziehen sich häufiger als Frauen einer Reha-Maßnahme wegen einer Suchterkrankung. Nach einer Statistik der Rentenversicherung, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag) vorliegt, wurden 2018 mehr als 54 000 entsprechende Rehabilitationsbehandlungen bewilligt. Etwa drei Viertel der Patienten waren demnach Männer, ein Viertel Frauen. Hauptgrund für die Reha-Maßnahmen war Alkoholsucht, auf sie entfielen 64 Prozent der Bewilligungen. In 34 Prozent der Fälle war Drogenabhängigkeit der Grund, in zwei Prozent die Abhängigkeit von ...