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Studie: Krankenstände in den Betrieben nehmen zu

Berlin (dpa) - Die Krankenstände in den Betrieben nehmen stark zu. Die krankheitsbedingten Ausfälle der bei Betriebskrankenkassen (BKK) versicherten Beschäftigten stiegen innerhalb von sieben Jahren um gut fünf Tage: von im Schnitt 12,4 Tagen 2006 auf 17,6 Tage 2013. Dies geht aus einer Studie des BKK-Dachverbandes hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Der Anstieg sei vor allem auf die Zunahme langwieriger und chronischer Erkrankungen zurückzuführen, heißt es im BKK Gesundheitsreport 2014, der auf Daten von 9,3 Millionen Versicherten zurückgreifen kann. Nach wie vor sorgen...

DAK sieht Trendwende beim «Komasaufen» junger Menschen

Immer mehr Jugendliche trinken Alkohol bis der Arzt kommt - das wurde jahrelang beklagt. Nun zeichnet sich eine Trendwende ab. Zeigt die Aufklärung über die Gefahren von Bier, Wein und Schnaps Wirkung? Hamburg (dpa) - Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in die Klinik kommen, ist nach Informationen der DAK-Gesundheit rückläufig. Im Jahr 2013 seien in 9 der 16 Bundesländer weniger Fälle von sogenanntem Komasaufen gezählt worden als im Vorjahr, teilte die Krankenkasse am Mittwoch in Hamburg mit. Die vorläufige Angaben der statistischen Landesämter...

Diagramm 2.29 Quelldaten Diagramm 2.29 AU-Tage der Beschäftigten in den Pflegeberufen (KldB 2010) nach ausgewählten Einzeldiagnosen (ICD-10 GM) und Geschlecht (Berichtsjahr 2015) Einzeldiagnose Berufsgruppe Gesundheits- und Krankenpflege Altenpflege Beschäftigte insgesamt Gesundheits- und Krankenpflege Altenpflege Beschäftigte insgesamt Gesundheits- und Krankenpflege Altenpflege Beschäftigte insgesamt AU-Tage je 100 Beschäftigte Männer* Frauen Gesamt Depressive Episode (F32) -99 -103 -57 107 162 95 105 153 74 Rückenschmerzen (M54) -122 -121 -128 134 203 100 132 191 116 Burnout...

Diagramm 2.29 Quelldaten Diagramm 2.29 AU-Tage der Beschäftigten in den Pflegeberufen (KldB 2010) nach ausgewählten Einzeldiagnosen (ICD-10 GM) und Geschlecht (Berichtsjahr 2015) Einzeldiagnose Berufsgruppe Gesundheits- und Krankenpflege Altenpflege Beschäftigte insgesamt Gesundheits- und Krankenpflege Altenpflege Beschäftigte insgesamt Gesundheits- und Krankenpflege Altenpflege Beschäftigte insgesamt AU-Tage je 100 Beschäftigte Männer* Frauen Gesamt Depressive Episode (F32) -99 -103 -57 107 162 95 105 153 74 Rückenschmerzen (M54) -122 -121 -128 134 203 100 132 191 116 Burnout...

Bericht: Männer wegen Sucht häufiger in der Reha als Frauen

Berlin (dpa) - Männer unterziehen sich häufiger als Frauen einer Reha-Maßnahme wegen einer Suchterkrankung. Nach einer Statistik der Rentenversicherung, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag) vorliegt, wurden 2018 mehr als 54 000 entsprechende Rehabilitationsbehandlungen bewilligt. Etwa drei Viertel der Patienten waren demnach Männer, ein Viertel Frauen. Hauptgrund für die Reha-Maßnahmen war Alkoholsucht, auf sie entfielen 64 Prozent der Bewilligungen. In 34 Prozent der Fälle war Drogenabhängigkeit der Grund, in zwei Prozent die Abhängigkeit von ...

Zahl des Monats Juni - 512.171: Bereinigung von „Karteileichen“ dringend notwendig

Die im GKV-Versichertenentlastungsgesetz (GKV-VEG) geplanten rückwirkenden Bereinigungen von unbegründeten Versicherungsverhältnissen sind notwendig. Wir gehen davon aus, dass mit der Bereinigung der „Karteileichen“ auch die über die Jahre aufgelaufenen Beitragsschulden deutlich sinken werden. Daher müssen alle freiwilligen Mitgliedschaften in der GKV überprüft werden und das unabhängig davon, ob sie vor Inkrafttreten der Neuregelung beendet waren oder nicht. Ansonsten werden Krankenkassen die Gelegenheit nutzen ihre Bestände zu bereinigen und so die geplanten Rückzahlungen zu umgehen. Mit...

Ärztepräsident fordert Neustart für elektronische Gesundheitskarte

Berlin (dpa) - Bundesärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat einen Neustart für die elektronische Gesundheitskarte gefordert. «Das System der elektronischen Gesundheitskarte ist völlig veraltet. Wir sollten am besten einmal den Reset-Knopf drücken und über ein neues System nachdenken», sagte er der «Rheinischen Post» (Dienstag). Die Gesundheitskarte sei ersonnen worden, «bevor die Versicherten Smartphones hatten». Dies müsse bei der weiteren Digitalisierung im Gesundheitswesen berücksichtigt werden. Die Einführung der Karte war vor mehr als zehn Jahren beschlossen worden. Mit...

Spahn: Zusätzliches in der Pflege kostet auch zusätzlich

Berlin (dpa) - Wegen zunehmender Leistungen der Pflegeversicherung sind laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) höhere Beiträge unvermeidbar. Es sei ja gewollt, dass Pflegebedürftige und Angehörige von der Gesellschaft mehr unterstützt werden als bisher, sagte Spahn am Freitag im Bundestag. Deswegen zeige sich, «dass Zusätzliches eben auch zusätzlich kostet». So gebe es beispielsweise mehr Hilfen für Demenzkranke. Eins zeichne sich insgesamt schon ab, wie man auch ehrlich sagen müsse: «Der Pflegeversicherungsbeitrag wird erhöht werden müssen, spätestens ab dem nächsten Jahr.»...

Bericht: Gesetzliche Kassen machen 2017 ein Plus von 3,1 Milliarden

Berlin (dpa) Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr nach einem Zeitungsbericht einen Überschuss von 3,1 Milliarden Euro erzielt. Damit stiegen die Rücklagen und Reserven der noch 110 Kassen auf 19 Milliarden Euro, schreibt die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Donnerstag). Zusammen mit den von Fachleuten auf 9 Milliarden Euro kalkulierten Rücklagen im Gesundheitsfonds ergebe sich eine Gesamtreserve im Gesundheitssystem von 28 Milliarden Euro. «Der Gesetzlichen Krankenversicherung geht es so gut wie lange nicht mehr», sagte der AOK-Bundesvorsitzende Martin Litsch der...

Amtliche Studie: Tausende vorzeitige Todesfälle durch Stickoxide

Berlin (dpa) - Rund 6000 Menschen in Deutschland sterben einer Studiedes Umweltbundesamts (UBA) zufolge pro Jahr vorzeitig anHerz-Kreislauf-Erkrankungen, die von Stickoxiden ausgelöst werden.Die Untersuchung der Behörde lag am Dienstag dem ARD-Magazin «ReportMainz» vor. Stickstoffdioxid (NO2), das in Städten hauptsächlich ausDieselabgasen stammt, kann demnach über einen längeren Zeitraum schonin geringen Konzentrationen schwere Folgen haben. Der erlaubte Jahresmittel-Grenzwert der EU liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Laut «Report Mainz» zeigt die Studie, dass bereits eine längere...