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Zeit für Grippeschutz-Impfung beginnt

Berlin (dpa) - Vor Beginn der Grippe-Saison sollten sich Risikogruppen wie Menschen ab 60, chronisch Kranke und Schwangere gegen die Infektionserkrankung impfen lassen. 14 Millionen Impfdosen seien bereits freigegeben, teilte das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) am Mittwoch mit. Empfohlen wird die Influenza-Schutzimpfung auch Menschen, die in Medizin und Pflege arbeiten. Als optimaler Impfzeitpunkt gelten Oktober und November. Bis ein ausreichender Schutz aufgebaut ist, dauert es bis zu 14 Tage. In der vergangenen Saison 2015/16 gab es laut Robert Koch-Institut (RKI) geschätzt 4,1...

BKK INNOVATIV: Halbzeit beim Innovationsfonds – Rückblick und Zukunftsperspektive

Pflegeausbildung Innovationsprojekt Entlassmanagement / EMSE BKK INNOVATIV - Halbzeit beim Innovationsfonds Dr. Karl Blum, Vorstand Deutsches Krankenhausinstitut e.V. Projektüberblick 2 Titel Entwicklung von Methoden zur Nutzung von Routinedaten für ein sektorenübergreifendes Entlassmanagement (EMSE) Projektlaufzeit April 2017 bis September 2018 Konsortialpartner Kooperationspartner BAHN-BKK Siemens BKK BKK Linde BKK Landesverband Mitte Deutscher Pflegerat e.V. Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz Gesundheitsregion...

Krankenkassen: Krankenhausgesellschaft verunsichert Patienten

Berlin (dpa) - Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat Darstellungen der Krankenhäuser zurückgewiesen, die Neuregelung zur ersten Begutachtung von Notfallpatienten setze Ärzte massiv unter Zeitdruck. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Es ist ausgemachter Unsinn, dass für die Abklärung, ob ein Notfall vorliegt, nur zwei Minuten zur Verfügung stehen.» Dass «die Krankenhauslobby in diesem Streit Patienten und Ärzte mit ihren Schreckensmeldungen verunsichert», sei ärgerlich. Hintergrund...

Trendumkehr bei Tuberkulose: Mehr Fälle in Deutschland

Berlin (dpa) - Die Zahl der Tuberkulosefälle hat sich 2015 in Deutschland deutlich erhöht. Ein erheblicher Teil des Anstiegs geht darauf zurück, dass Gesundheitsämter wegen der großen Flüchtlingszahlen mehr Reihenuntersuchungen machten und so mehr Kranke aufspürten. Das zeigen Zahlen des für Infektionskrankheiten zuständigen Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin, die der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlagen. Danach verdreifachte sich die Zahl der Erkrankungen, die bei Untersuchungen von Asylsuchenden im Zuge der Aufnahme in Unterkünfte entdeckt wurde. Das RKI registrierte hier rund...

Pressekonferenz „Jobmotor oder Knochenmühle?“ BKK Gesundheitsatlas 2017. Gesundheitsberufe

Die Juristin Christine Rieffel-Braune ist im September 2015 in den Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel eingetreten. Sie war zuvor leitend im Max-Delbrück- Centrum für Molekulare Medizin in Berlin tätig; das Zentrum gehört zur Helmholtz- Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Dort hatte die Volljuristin unter anderem den Personalbereich verantwortet. Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit: Personalwesen, Rechtswesen, Immobilienmanagement. Seit März 2013 ist Sylvia Bühler Mitglied des ver.di-Bundesvorstandes, Bundesfachbereichsleiterin des Fachbereiches ...

Krebshilfe-Chef: Sonnenbräune sollte kein Schönheitsideal sein

Osnabrück (dpa) - Die Deutsche Krebshilfe warnt vor einem Unterschätzen von UV-Strahlen beim Sonnenbaden und rechnet mit 264 000 neuen Hautkrebs-Fällen in Deutschland in diesem Jahr. Leider gelte Bräune bei vielen Menschen nach wie vor als ein Schönheitsideal oder gar als Indikator für Gesundheit: «Diese Einschätzung ist allerdings falsch», sagte der Chef der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven, der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Die Zahl der jährlichen Hautkrebsfälle habe in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Dies mache sehr deutlich, dass die krebserregende Wirkung von UV-Strahlen...

Kassen verklagen massenhaft Kliniken - Zehntausende Verfahren

Essen (dpa) - Die Sozialgerichte in Nordrhein-Westfalen werden von einer bundesweiten Klagewelle von Krankenkassen gegen Kliniken getroffen. Ein Sprecher des NRW-Landessozialgerichts schätzte die Zahl der zusätzlichen Verfahren im Bundesland am Montag auf «mehrere Zehntausend». Es geht um möglicherweise falsch berechnete Behandlungskosten, die Kassen vorsorglich per Klage von den Kliniken zurückfordern. Hintergrund ist, dass der Bundestag Anfang November beschlossen hatte, die Verjährungsfrist von vier auf zwei Jahre zu verkürzen. Daraufhin reichten Kassen kurzfristig...

Verbände warnen vor Apothekensterben

Medikamente, etwa gegen Kopfschmerzen oder Übelkeit, sind für die meisten Menschen schnell erreichbar: Bei der Apotheke um die Ecke. Doch Apothekerverbände sehen die gute Versorgungslage in Gefahr. Berlin (dpa) - In Deutschland gibt es immer weniger Apotheken. Seit Jahresende 2016 ist die Zahl der Apotheken um 143 auf 19 880 Apotheken gesunken, wie die Abda Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am Montag mitteilte. Damit sei der niedrigste Stand seit 1988 erreicht. Die gesetzlichen Krankenkassen sehen jedoch keinen Grund zur Panik. «Hier lohnt es sich, die Sicht des...

Ermittlungen zu Transplantationen im Umfeld der Uniklinik Hamburg

Hamburg (dpa) - Im Zusammenhang mit Lungentransplantationen ermittelt die Hamburger Staatsanwaltschaft im Universitätsklinikum Eppendorf. Einen entsprechenden Bericht des NDR-Magazins «Panorama 3» bestätigte das UKE am Montag. Laut NDR-Recherchen geht es um Aktenunterdrückung. Die Ermittlungen erstreckten sich auch auf die LungenClinic Großhansdorf, mit der das UKE zusammenarbeitet. Das UKE teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, man sei von der Staatsanwaltschaft am Montag «schriftlich über das laufende Ermittlungsverfahren informiert und um Weitergabe einzelner Informationen gebeten...

Ersatzkassen: Reform des Krankenkassen-Finanzausgleichs noch 2017

Berlin (dpa) - Die Ersatzkassen haben ihre Forderung nach einer Reform des Finanzausgleichs unter den Krankenkassen noch in dieser Legislaturperiode bekräftigt. Der Risikostrukturausgleich (RSA) benachteilige viele Krankenkassen, sagte die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (vdek), Ulrike Elsner, am Mittwoch in Berlin. Sie rechnete vor, dass die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOKen) derzeit durch den RSA 1,3 Milliarden Euro mehr im Jahr einnähmen als die Ersatzkassen, was nicht mehr durch falsches Management zu erklären sei. Der RSA, der 1994 eingeführt wurde, müsse dringend...