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CSU hält an Entlastung der Arbeitgeber bei Gesundheitskosten fest

Berlin (dpa) - Die CSU widersetzt sich Forderungen von SPD und Teilen der CDU, die Beiträge für gesetzliche Krankenkassen wieder gleichmäßig auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufzuteilen. «Mit uns wird es hier keine Änderungen geben», kündigte die CSU-Landesgruppenvorsitzende im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, in der «Passauer Neuen Presse» (Montag) an. Zwei Drittel der allgemein zugänglichen gesetzlichen Krankenkassen haben zum Jahreswechsel ihren Beitrag angehoben. Erhöht wurden gemäß den gesetzlichen Regeln allein die Zusatzbeiträge, die die Kassen-Mitglieder alleine tragen. Der...

RKI: Von Flüchtlingen geht keine Gesundheitsgefährdung aus

Berlin (dpa) - Von den in Deutschland ankommenden Flüchtlingen geht nach Darstellung des Robert-Koch-Instituts (RKI) keine gesundheitliche Gefahr für die einheimische Bevölkerung aus. Diese Menschen hätten bisher nur in ganz seltenen Fällen Infektionskrankheiten mitgebracht, sagte der stellvertretende Leiter der RKI-Abteilung für Infektionsepidemiologie, Andreas Gilsdorf, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir sehen eher so Erkrankungen wie Windpoken oder Masern, die großteils dann auch hier aufgetreten sind, die die gar nicht mitgebracht haben.» Es gebe zwar einige wenige Erkrankungen, die...

Pflegebedürftige werden überwiegend zu Hause von Angehörigen versorgt

Wiesbaden (dpa) - Mehr als zwei Drittel der 2,63 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause versorgt. Von diesen 1,86 Millionen Betroffenen erhält nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die überwiegende Zahl ausschließlich Pflegegeld. Das bedeute, dass sich um 1,25 Millionen pflegebedürftige Menschen alleine die Angehörigen kümmern, teilte die Behörde am Donnerstag in Wiesbaden in ihrer Statistik für das Jahr 2013 mit. Weitere 616 000 Betroffene lebten ebenfalls zu Hause, bei ihnen erfolge die Versorgung jedoch zusammen oder vollständig durch ambulante...

Spahn macht Tempo bei der ePA: Patientendaten kommen auf Smartphone und Tablet

Der BKK Dachverband begrüßt ausdrücklich die Initiative von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, möglichst schnell die rechtlichen Voraussetzungen für eine elektronische Patientenakte (ePA) mit mobilem Zugriff zu schaffen. „So bekommen Kassen endlich Rechtsicherheit, eine ePA anbieten zu können“, sagt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. „Versicherte und Patienten wollen einfach, sicher und mobil auf Laborwerte, MRT-Daten, Arzneimittel-Verordnungen und Befunde zurückgreifen können. Sie reagieren schon heute mit Unverständnis auf die Zettelwirtschaft im Gesundheitswesen. Sie...

Fast allen Berufstätigen ist es wichtig, dass Firmen in Gesundheit investieren – sie würden es als Chef auch tun

Wie und ob sich ihre Firma für die Gesunderhaltung der Belegschaft einsetzt, fragte im Auftrag des BKK Dachverbandes KANTAR HEALTH (vormals Emnid) 1.000 berufstätige Arbeiter und Angestellte. Mit ihrem Beruf zufrieden sind 90 Prozent der Befragten, 39 Prozent sind sogar sehr zufrieden. Rund die Hälfte der Jüngeren (18 bis 29 Jahre) ist überdurchschnittlich oft „sehr zufrieden“. Diese Begeisterung scheint mit den Jahren ein wenig abzuklingen. Bei den Älteren (50+Jahre) ist ein Drittel sehr zufrieden im Job. Drei Viertel der Befragten meinten, dass ihrem Arbeitgeber die Gesundheit der...

Krankenkassen: Zusatzbeitrag bleibt stabil

Berlin (dpa) - Der durchschnittliche Krankenkassen-Zusatzbeitrag von 1,0 Prozent vom Einkommen wird nach Einschätzung der Kassen im kommenden Jahr nicht steigen. «Wir rechnen damit, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2019 stabil bleiben wird», sagte Doris Pfeiffer, Vorsitzende des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag). Ab 1. Januar 2019 soll der jetzt von den Kassenmitgliedern allein zu zahlende Zusatzbeitrag zur Hälfte von den Arbeitgebern getragen werden. Bereits im Juni hatte Pfeiffer gesagt,...

Weitere Initiative zu Organspenden im Bundestag

Berlin (dpa) - In der Debatte über mögliche neue Organspende-Regeln formiert sich eine weitere Initiative im Bundestag. «Uns eint das Ziel, die Einführung einer Widerspruchslösung unbedingt zu verhindern», sagte der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger als Mit-Initiator dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag). Es könne nicht sein, dass ein «Nichts-Sagen» als Zustimmung zur Organspende gewertet werde. Demnach arbeiten Abgeordnete von Union, SPD, Grünen, Linke und FDP an einem gemeinsamen Antrag. Pilsinger selbst plädiere für eine verbindliche...

Diagramm 1.4.6 Quelldaten Diagramm 1.4.6 AU-Tage der beschäftigten Mitglieder nach BKK Wirtschaftsgruppen aufgrund von Rückenschmerzen (M54) bzw. depressiver Epsiode (F32) (Berichtsjahr 2016) Wirtschaftsgruppen AU-Tage je 1.000 beschäftigte Mitglieder Rückenschmerzen (M54) depressive Episode (F32) Abfallbeseitigung und Recycling 2,346 805 Baugewerbe 1,651 520 Chemie 1,511 826 Einzelhandel 1,262 1,102 Elektronische und elektrotechnische Fertigung 1,142 714 Energie- und Wasserwirtschaft 1,095 603 Erziehung und Unterricht 669 907 Freiberufliche, wissenschaftliche und technische...

Diagramm 1.4.6 Quelldaten Diagramm 1.4.6 AU-Tage der beschäftigten Mitglieder nach BKK Wirtschaftsgruppen aufgrund von Rückenschmerzen (M54) bzw. depressiver Epsiode (F32) (Berichtsjahr 2016) Wirtschaftsgruppen AU-Tage je 1.000 beschäftigte Mitglieder Rückenschmerzen (M54) depressive Episode (F32) Abfallbeseitigung und Recycling 2,346 805 Baugewerbe 1,651 520 Chemie 1,511 826 Einzelhandel 1,262 1,102 Elektronische und elektrotechnische Fertigung 1,142 714 Energie- und Wasserwirtschaft 1,095 603 Erziehung und Unterricht 669 907 Freiberufliche, wissenschaftliche und technische...

Statement Franz Knieps zum Kabinettsbeschluss MDK-Reformgesetz – Gesetz für bessere und unabhängige Prüfung

„Die Betriebskrankenkassen anerkennen, dass das Ministerium im Kabinettsentwurf zum MDK-Reformgesetz hinsichtlich der Selbstverwaltungsgremien der MDKs eine verbesserte Besetzung mit Kassenvertretern vorsehen. Auch die Stärkung des Frauenanteils im Verwaltungsrat ist richtig. Will man jedoch den Anteil junger Vertreter und die Professionalität dieses Gremiums erhalten bzw. stärken, ist nicht nachvollziehbar, dass die Vertreter der Krankenkassenbank letztlich kein aktuelles Kassen-Know How mitbringen können sollen. Anders sind die vorgesehenen 12 Monate „Kassenabstinenz“ nicht zu erklären. Dies...