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Expertin: Zahl der MRSA-Infizierten in Deutschland rückläufig

Bochum (dpa) - Die Zahl der in Deutschland mit dem multiresistenten Erreger MRSA infizierten Menschen ist nach Angaben von Experten seit über drei Jahren rückläufig. Von 2001 bis 2010 habe die Anzahl der Besiedelten und Erkrankten kontinuierlich zugenommen, sagte Hygiene-Fachärztin Prof. Frauke Mattner am Montag in Bochum. Dann hätten Gegenmaßnahmen gegriffen. Seit drei bis vier Jahren gingen die Zahlen nun zurück. «Wir dürfen jetzt nicht nachlassen», sagte die Expertin am Rande eines Fachkongresses der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM). Anders sehe es bei anderen...

Ärztekammer: Leichter Rückgang bei Behandlungsfehlern II

Wenn Patienten nach einer Operation Probleme haben, stellt sich die Frage: Lief beim Eingriff eigentlich alles so, wie es hätte sein müssen? Die Beschwerdestellen der Ärzte zogen nun Bilanz. Berlin (dpa) - Die Zahl der festgestellten Behandlungsfehler in Krankenhäusern und Praxen in Deutschland ist im vergangenen Jahr nach Daten der Ärzte leicht gesunken. Bestätigt wurden 2213 Fälle - nach 2245 Fällen im Jahr 2016, wie die Bundesärztekammer am Dienstag in Berlin mitteilte. Zum Tod von Patienten führten Behandlungsfehler demnach in 62 der nun festgestellten Fälle (2016: 96 Fälle). Die ...

Ärztekammer: Leichter Rückgang bei Behandlungsfehlern

Berlin (dpa) - Die Zahl der Behandlungsfehler in Krankenhäusern und Praxen in Deutschland ist nach Daten der Ärzteschaft im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Festgestellt wurden Fehler in 2213 Fällen nach 2245 Fällen im Jahr zuvor, teilte die Bundesärztekammer am Dienstag in Berlin mit. Ursache für einen Gesundheitsschaden waren solche Fehler oder Mängel in der Risikoaufklärung demnach nun in 1783 Fällen - nach 1845 im Jahr 2016. Insgesamt trafen die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärzteschaft im vergangenen Jahr bundesweit 7307 Entscheidungen zu mutmaßlichen...

BKK Dachverband: Zum Tag der Rückengesundheit - Innovationsfonds-Projekt BGM-innovativ

Die Betriebskrankenkassen bieten ein neues Innovationsprojekt für die Erkrankung des Muskel-Skelett-Systems an. Nach wie vor entfallen hierauf die meisten Krankentage. Ein Viertel geht auf Rückenleiden zurück. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, haben sich 15 Betriebskrankenkassen zum Projekt BGM-innovativ zusammengeschlossen. Betriebskrankenkassen und ihre Trägerunternehmen steuern gemeinsam Versicherte mit einer Muskel-Skelett-Erkrankung in diese neue Versorgungsform ein. Nutznießer sind Beschäftigte an mehr als 30 betrieblichen Standorten in 20 Städten. „Versorgungsziel ist, je nach...

Ärzteschwund und Fachkräftemangel: Wege, Lösungen und Initiativen in Ostbrandenburg

Muskel- und Skeletterkrankungen im Regionalvergleich Muskel- und Skeletterkrankungen (ICD-10: M00-M99) sind deutschlandweit der häufigste Grunde für Arbeitsunfähigkeit – mehr als 25% aller AU-Tage gehen auf diese Krankheitsart zurück. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 406 AU-Tagen je 100 Mitglieder ohne Rentner Dabei gibt es starke regionale Schwankungen: Heidelberg (Baden-Württemberg) hat mit 195 AU-Tagen je 100 Mitglieder ohne Rentner den niedrigsten Wert, Herne (Nordrhein-Westfalen) weist mit 755 AU-Tage je 100...

Schulz appelliert an SPD: Nicht vor dem Regieren drücken

Berlin (dpa) - Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat seine Partei eindringlich aufgerufen, Gesprächen mit der Union über eine Regierungsbildung zuzustimmen. «Wir müssen nicht um jeden Preis regieren. Aber wir dürfen auch nicht um jeden Preis nicht regieren wollen», sagte der 61-jährige Parteichef am Donnerstag in seiner Rede auf dem SPD-Parteitag in Berlin. Die 600 Delegierten wollten noch am Nachmittag über ergebnisoffene Gespräche mit CDU und CSU abstimmen. Es gäbe drei mögliche Ergebnisse: Neuauflage der großen Koalition, Tolerierung einer Minderheitsregierung, Neuwahlen. Gegen...

Kommission: Manipulationen bei Organtransplantation rückläufig

Berlin (dpa) - Die verschärfte Überprüfung deutscher Transplantationszentren hat zu einem deutlichen Rückgang der Manipulationen bei der Organvergabe geführt. Die zuständigen Kontrollgremien zogen am Mittwoch in Berlin eine positive Zwischenbilanz ihrer bisher fünfjährigen Arbeit. Für die allermeisten Kliniken sei es selbstverständlich, sich an die von der Bundesärztekammer (BÄK) aufgestellten Richtlinien zu halten, machten Mitglieder der Prüfungs- und der Überwachungskommission deutlich. Die Kommissionen haben in diesem Jahr 59 Transplantationsprogramme anhand von mehr als 1900...

HIV: Kein Rückgang bei Neuinfektionen, Tausende unwissentlich positiv

Berlin (dpa) - 2500 Männer und 570 Frauen in Deutschland haben sich nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) im vergangenen Jahr mit HIV angesteckt. Die Zahl der Neuinfektionen bleibe damit im Vergleich zu 2015 konstant, teilte das Institut am Donnerstag in Berlin mit und berief sich auf neue Modellrechnungen. Diese Zahlen sind nicht zu verwechseln mit den tatsächlich erfassten HIV-Diagnosen, da diese oft erst Jahre nach der Infektion erfolgen. Nach den Schätzungen sind auch Tausende Menschen unwissentlich HIV-positiv. Je nach Gruppe beschreiben die RKI-Experten...

Kassenärzte fordern von Mitarbeiterin 1,4 Mio Euro Ruhegehalt zurück

Berlin (dpa) - Der Streit um hohes Ruhegehalt zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und einer Ex-Mitarbeiterin geht weiter. Die KBV will in einer sogenannten Widerklage erreichen, dass die ehemalige Leiterin der Rechtsabteilung bereits gezahltes Ruhegeld in Höhe von 1,4 Millionen Euro zurückzahlen muss. Diese klagt auf Fortzahlung des inzwischen eingestellten Ruhegehalts. Das Arbeitsgericht Berlin verhandelt darüber am 12. Juli, wie es am Dienstag mitteilte. (16 Ca 12713/15 und WK 16 Ca 17939/15) Die Kassenärzte fordern laut Gericht Zahlungen aus dem Zeitraum Februar 2008 bis...

Gericht: Kassen dürfen von korrupten Ärzten Honorar zurückfordern

Hannover (dpa) - Von korrupten Ärzten, die sich gegen Geld untereinander Patienten oder Untersuchungen zuweisen, darf die Kassenärztliche Vereinigung das Honorar zurückfordern. Das hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) erstmals entschieden (L 3 KA 6/13). Eine derartige Vorteilsgewährung sei untersagt, weil Überweisungen nur aus fachlichen, nicht aber aus finanziellen Gründen erfolgen sollen. Der faire Wettbewerb unter den Ärzten müsse geschützt werden, betonte das Celler Gericht. Die Missachtung dieses Verbotes wiege so schwer, dass es dem zahlenden Mediziner nicht gestattet...