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Urteil wegen Werbung für Abtreibung aufgehoben - Neue Verhandlung

Der Fall der Ärztin Kristina Hänel, die auf ihrer Homepage unerlaubt für Schwangerschaftsabbrüche geworben haben soll, kommt erneut vor Gericht. Die Medizinerin spricht aber nicht von einem Erfolg. Sie sieht sich in ihrem Kampf gegen den Paragrafen 219a zurückgeworfen. Frankfurt/Gießen (dpa) - Recht auf Information oder verbotene Werbung: Erneut müssen Richter darüber entscheiden, ob die Gießener Ärztin Kristina Hänel gegen den umstrittenen Abtreibungsparagrafen 219a verstoßen hat. Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) hob die Verurteilung der Medizinerin wegen unerlaubter...

Querschnittlähmung: Nerventransfer ermöglicht Hand- und Armbewegungen

Tetraplegie ist eine schwere Form der Querschnittlähmung - Patienten sind an allen vier Gliedmaßen gelähmt. Ärzte haben bei Betroffenen nun Nervenbahnen umgeleitet - mit erstaunlichen Ergebnissen. Melbourne (dpa) - Chirurgen haben mehreren querschnittgelähmten Patienten mit einem neuen Verfahren zu Arm- und Handbewegungen verholfen. Beim sogenannten Nerventransfer leiteten sie noch funktionsfähige Nerven um, um gelähmte Muskeln wieder beweglich zu machen. Die Patienten lernten dann mithilfe einer intensiven Physiotherapie im Zeitraum von zwei Jahren, wieder selbstständig ...

Linke kritisiert Personalmangel und Belastungen bei Hebammen

Berlin (dpa) - Die Linke im Bundestag hat anhaltenden Personalmangel und belastende Job-Bedingungen in der Geburtshilfe kritisiert. «Hebammen werden händeringend gesucht, zumal die Geburtenzahlen steigen», sagte die Vorsitzende des Familienausschusses, Sabine Zimmermann (Linke), der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Donnerstag). Doch Hebammen würden dann von schlechten Arbeitsbedingungen in die Teilzeit oder ganz aus dem Beruf getrieben. Zugleich fehle Geld für neue Stellen. Grund sei eine Ökonomisierung des Gesundheitswesens, die auf ganzer Linie gescheitert sei, monierte...

Experten fordern höhere Impfquote gegen Papillomviren

Heidelberg (dpa) - Zum Schutz vor krebserregenden humanen Papillomviren (HPV) müssen sich nach Überzeugung von Experten mehr Jugendliche impfen lassen. Die im Vergleich der Industrieländer geringe Impfquote von 31 Prozent (2015) bei den 15-Jährigen in Deutschland müsse innerhalb der nächsten fünf Jahre auf mindestens 70 Prozent wachsen. Dies forderten Experten aus Gesundheitswesen, Forschung und Politik am Dienstag als Ergebnis des «Runden Tisches zur Ausrottung HPV-assoziierter Krebserkrankungen». Dazu hatte das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg eingeladen. ...

Durchschnittlicher Krankenkassenbeitrag könnte 2020 leicht steigen

Berlin (dpa) - Der durchschnittliche Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung könnte kommendes Jahr wieder etwas steigen, nachdem er zuletzt zurückgegangen war. Das geht aus dem am Freitag verbreiteten Ergebnis des Schätzerkreises von Bundesgesundheitsministerium, Bundesversicherungsamt und Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hervor. Danach könnte der durchschnittliche Beitrag von 0,9 Prozent um 0,2 Prozentpunkte oder 0,3 Prozentpunkte steigen. Letztlich wird das Bundesgesundheitsministerium Anfang November entscheiden, wie hoch dieser Anstieg...

Bundesrat beschließt neue Regeln für Zugang zum Medizinstudium

Berlin (dpa) - Der Zugang zum Medizinstudium wird neu geregelt. Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat einer Änderung des sogenannten Hochschulrahmengesetzes zugestimmt. Medizinstudienplätze sollen demnach künftig gerechter vergeben werden. Geregelt wird das über einen Staatsvertrag der Länder. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Politik zu einer Neuregelung verpflichtet. Die Richter hatten im bestehenden Auswahlsystem für das Medizinstudium eine fehlende Chancengerechtigkeit bemängelt sowie zu lange Wartezeiten und eine zu hohe Gewichtung der Abiturnote ...

Illegaler Medikamentenhandel: Anklage gegen Lunapharm-Chefin

Potsdam (dpa) - Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat gegen die Geschäftsführerin des Pharma-Unternehmens Lunapharm Anklage wegen des gewerbsmäßigen Handels mit gefälschten Arzneimitteln erhoben. Mitangeklagt seien ein deutscher Betreiber einer Apotheke in Griechenland und ein weiterer Beschuldigter wegen Beihilfe, teilte die Staatsanwaltschaft Potsdam am Mittwoch mit. Hintergrund seien falsche Angaben zu dem Vertriebsweg von Arzneimitteln, so die Anklage. Laut Gesetz würden diese Medikamente als gefälscht gewertet. Vor mehreren Tagen hatten die «Potsdamer Neuesten...

Baerbock: Reform schafft Vertrauen für mehr Organspenden

Berlin (dpa) - Grünen-Chefin Annalena Baerbock setzt auf konkrete Verbesserungen bei Organspenden durch die vom Bundestag beschlossene Reform. «Das schafft Vertrauen für mehr Organspendezahlen in diesem Land», sagte Baerbock als Mitinitiatorin des angenommenen Vorschlags am Donnerstag in Berlin. Die Neuregelungen stärkten die Bereitschaft, sich als Spender registrieren zu lassen. Auf der anderen Seite werde das Selbstbestimmungsrecht eines jeden einzelnen gewahrt, für eine Organspende aktiv zuzustimmen. Ziel sei auch, ein Haupthindernis in Kliniken zu beseitigen, dass mögliche...

Aufsichtsrat

Aufsichtsrat   DIETRICH VON REYHER Vorsitzender des Aufsichtsrates BKK Dachverband e.V.   LUDGER HAMERS Alternierender Vorsitzender des Aufsichtsrates BKK Dachverband e.V.   ARBEITGEBERVERTRETER DER SELBSTVERWALTUNG Dohm, Rolf pronova BKK Grüll, Michael BKK VDN Mayer, Eveline BKK Pfalz Ricken, Matthias Novitas BKK Ries, Manfred BKK ProVita von Reyher, Dietrich Bosch BKK   VERSICHERTENVERTRETUNG DER SELBSTVERWALTUNG Coors, Jürgen Daimler BKK Hamers, Ludger VIACTIV Krankenkasse Kirstan, Frank BKK VBU Knöpfle, Manfred BKK Stadt Augsburg Schoch, Manfred BMW BKK Strobel, Andreas SBK   VORSTÄNDE...

Spahn: Alle Patienten müssen gleich schnell Arzttermine bekommen

Berlin (dpa) - Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn willdie Kluft bei der Behandlung von privat und gesetzlich Versichertenverkleinern. Beim Arzt hätten die Menschen das Gefühl, es gebe zweiKlassen bei der Terminvergabe, sagte der CDU-Politiker demRedaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstag). Das solle sich ändern.«Privat und gesetzlich Versicherte müssen in Zukunft gleich schnelleinen Arzttermin bekommen können», gab er als Ziel aus. In einem ersten Schritt sollten die Terminservicestellen weiter ausgebaut werden, damit Patienten einen Ansprechpartner hätten. «Wir müssen auch, wie...