SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Gröhe und Montgomery: Besser über Organspenden aufklären

10 000 Menschen warten auf ein Spenderorgan. Aber im vergangenen Jahr wurden gerade mal 877 Organe gespendet. Grund genug für Ärzte und Politiker, sich um mehr Spender zu bemühen. Frankfurt/Berlin (dpa) - Nach dem Vertrauensverlust durch den Transplantationsskandal will Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) bei den Bürgern intensiv für Organspenden werben. «Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich verloren gegangenes Vertrauen nur langsam zurückgewinnen lässt», sagte Gröhe der Deutschen Presse-Agentur. «Über 10 000 schwerkranke Menschen warten in Deutschland verzweifelt auf ein...

AOK-Chef: «Wir schummeln nicht» - Gesamtreform des Finanzausgleichs

Berlin (dpa) - Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) haben den Vorwurf zurückgewiesen, bei Abrechnungen zu manipulieren. «Wir schummeln nicht», sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, am Freitag in Berlin bei der Vorstellung eines Positionspapiers der AOK-Gemeinschaft zur Reform des sogenannten Risikostrukturausgleichs (RSA). Er fügte hinzu, die Möglichkeiten der Manipulation bei den Abrechnungen seien sehr gering. Fehldiagnosen seien zwar möglich. Aber es könne keineswegs die Rede davon sein, dass Kranke auf dem Papier systematisch kränker gemacht worden seien...

Krebsbericht: Mehr neue Fälle - aber längeres Überleben nach Krebs

Krebs. Diese Diagnose ist auch heute noch ein Schock für viele Patienten. Zwar hat sich bei der Behandlung in den vergangenen Jahren einiges getan. In manchen Punkten gibt es nach einem neuen Krebsbericht aber noch Handlungsbedarf. Berlin (dpa) - Die Zahl der Krebs-Neuerkrankungen hat sich in Deutschland seit 1970 fast verdoppelt. 2013 erkrankten etwa 482 500 Menschen an bösartigen Tumoren, wie aus dem erstmals vorgestellten «Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland» hervorgeht. Im gleichen Jahr starben knapp 223 000 Menschen an den Folgen von Krebs. Gleichwohl leben Betroffene nach einer...

Die Deutschen: Alt und gesund - und mehr und mehr wohlstandkrank

Eigentlich ist die Botschaft ganz positiv: Der überwiegende Teil der Deutschen fühlt sich fit und wird immer älter. Doch auch Wohlstand kann krank machen. Berlin (dpa) - Die Medizin kann ansehnliche Erfolge im Kampf gegen Infektionskrankheiten und Krebs feiern. Doch in der alternden deutschen Gesellschaft nehmen chronische Erkrankungen zu. Und die günstigen Lebensbedingungen können zu Wohlstandserkrankungen führen, sichtbar unter anderem an der zunehmenden Zahl stark übergewichtiger Menschen. Das sind Erkenntnisse des Berichts «Gesundheit in Deutschland» 2015 des Robert Koch-Instituts (RKI),...

Krankenkassen: Reformen führen zu deutlichem Beitragsanstieg

Die gesetzlichen Krankenkassen beklagen erhebliche Belastungen durch die Reformen im Gesundheitswesen. Viele der mehr als 120 Kassen können dies wohl nur über höhere Beitrage stemmen. Sommerfeld (dpa) - Die Bundesbürger müssen in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Beitragsanstieg für ihre gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) rechnen. Die finanziellen Belastungen durch die geplanten Gesundheitsreformen sowie ein andauerndes, strukturelles Defizit bei Ausgaben und Einnahmen könnten viele Kassen nur durch höhere Zusatzbeiträge auffangen, sagte die Vorstandsvorsitzende des...

Spahn: Pflege ist kein Markt wie jeder andere

Kommt das Geld für die Pflege Heimbewohnern und Fachkräften zugute? Oder gelingt es Investoren, sich stattliche Renditen zu sichern? Die Diskussion ist angesichts fehlender Fachkräfte wieder entbrannt. Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich gegen überbordende Gewinnziele in der Pflege auf Kosten von Personal und Pflegebedürftigen gewandt. «Pflege ist kein Markt wie jeder andere», schrieb der CDU-Politiker in einem Beitrag für das «Handelsblatt» (Donnerstag). Private Anbieter seien für einen funktionierenden Wettbewerb unabdingbar und leisteten einen...

Zahl des Monats Juni 2018

Gut eine halbe Million Menschen in Deutschland waren zum 1. April 2018 über die obligatorische Anschlussversicherung (oAV) in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert Die oAV wurde im Jahr 2013 eingeführt, um das Ziel einer flächendeckenden Versicherung zu erreichen. Scheidet ein Versicherter aus seinem bisherigen Versicherungsverhältnis aus, kommt er über die oAV in die freiwillige Versicherung. Dieser Mechanismus fängt besonders vulnerable Gruppen auf, wie Arbeitssuchende ohne Anspruch auf Sozialleistungen oder Menschen, die sich aus unbestimmten Gründen nicht mehr um ihre...

Dachverband der Betriebskrankenkassen wählt neuen Aufsichtsrat und Erweiterten Vorstand

BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin www.bkk-dv.de Sarah Kramer Referentin Kommunikation Tel.: (030) 2700406-304 E-Mail: sarah.kramer@bkk-dv.de Berlin, 5. April 2019 Dachverband der Betriebskrankenkassen wählt neuen Aufsichtsrat und Erweiterten Vorstand Sie sind nicht immer einer Meinung, vertreten unterschiedliche Interessen und arbei- ten dennoch konstruktiv im Sinne der Betriebskrankenkassen im Aufsichtsrat des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BKK Dachverband) zusammen. Das Gre- mium bildeten bislang zehn Kassenchefs sowie jeweils...

Kinder werden von Pflegeheim-Kosten entlastet - Löhne sollen steigen

Für einen Platz im Pflegeheim müssen die Betroffenen oft tief in die Tasche greifen - notfalls müssen die Kinder einspringen. Das soll künftig seltener der Fall sein - und das bei höheren Pflegelöhnen. Berlin (dpa) - Die Kinder von Pflegebedürftigen sollen in den meisten Fällen von Kosten fürs Pflegeheim befreit werden. Nach einem Gesetz, das der Bundestag am Donnerstagabend verabschiedet hat, müssen sich Töchter und Söhne der Betroffenen erst ab einem jährlichen Bruttoeinkommen von 100 000 Euro finanziell an der Pflege der Eltern beteiligen. Die Kommunen warnten umgehend...

Umfrage: Bundesbürger unterschätzen Depressionen bei älteren Menschen

Wenn Senioren sich zurückziehen und alles schwarz sehen, wird das schnell aufs Alter geschoben. Hinter solchen Anzeichen kann aber auch eine Depression stecken. Zu wenige Menschen wissen das, ergab eine Umfrage. Das hat Folgen. Berlin (dpa) - Depressionen bei älteren Menschen werden nach einer repräsentativen Umfrage in Deutschland massiv unterschätzt. So glaubt eine große Mehrheit der Bevölkerung (83 Prozent), dass die Krankheit vor allem im jungen und mittleren Lebensalter auftritt, teilte die Stiftung Deutsche Depressionshilfe am Dienstag mit. Zu häufig würden Anzeichen...