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Krankenkassen stellen etwas weniger Behandlungsfehler fest

Wenn nach Knie-OPs oder Zahnwurzelbehandlungen etwas nicht stimmt, lief beim Arzt vielleicht etwas falsch. Die Zahl der Beschwerden bei den Kassen sinkt leicht. Die Dunkelziffer bleibt aber ein Problem. Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr etwas weniger Behandlungsfehler in Kliniken und Arztpraxen festgestellt. Nach Patienten-Beschwerden wurden 13 519 Gutachten geschrieben und 3337 Fehler und Schäden bestätigt - also fast in jedem vierten Fall, wie der Medizinische Dienst der Kassen (MDK) am Dienstag mitteilte. Im Jahr 2016 hatte es 3564 solcher Fälle...

Zahl des Monats April 2018

Die Fehlallokation der Versichertengelder wird in der Spanne der Deckungsbeiträge zwischen den Krankenkassen sichtbar: diese liegt im Jahr 2016 – für das die aktuellste amtliche Berechnung der Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds vorliegt – bei 2,5 Mrd. Euro. Tendenz: weiter steigend. Eine schnelle Übergangslösung muss her, damit Geld der Versorgung folgt. Rund 1,5 Mrd. Euro erhielten die Allgemeinen Ortskrankenkassen für das Jahr 2016 mehr an Zuweisungen, als sie zur Deckung ihrer Ausgaben tatsächlich benötigten. Die Ersatzkassen erhielten hingegen fast eine Milliarde...

BKK Dachverband und Partner entwickeln Algorithmus zur Krankenhausplanung

Die Krankenhausplanung ist ein Instrument, um die flächendeckende und bedarfsgerechte stationäre Versorgung sicherzustellen. Die entsprechenden Planungsentscheidungen können jedoch bislang nur teilweise auf Basis von Qualität getroffen werden, da die notwendige Datengrundlage und eine zugehörige Methodik fehlen. So können weder tiefgreifende strukturelle Verbesserungen angeschoben werden, noch haben Patienten ausreichende Informationen über die Behandlungsqualität, die bei der Krankenhauswahl hilfreich sein können. Vor diesem Hintergrund hat sich auf Idee und Initiative des BKK Dachverbandes...

Gröhe senkt Zusatzbeitrag für Krankenversicherung auf 1,0 Prozent

Berlin (dpa) - Gesetzlich Krankenversicherte können im kommenden Jahr auf eine leichte Absenkung der Beiträge hoffen. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) legte den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für 2018 auf 1,0 Prozent fest, wie sein Ministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Zur Zeit liegt er noch bei 1,1 Prozent. Damit reduziert sich auch der Gesamtbeitrag für die 54 Millionen Kassenmitglieder im Schnitt von 15,7 Prozent auf 15,6 Prozent vom Bruttolohn. Einzelne Kassen können darunter oder darüber liegen. Seit 2015 zahlen...

Kinderärzteverband warnt vor Versorgungsproblemen

Die Entwicklungen in der Kinder- und Jugendmedizin sind nach Verbandsangaben besorgniserregend: zu wenig Ärzte, zu wenig Nachfolger für frei werdende Praxen. Auf der anderen Seite gebe es immer mehr junge Patienten mit chronischen Erkrankungen. Bad Orb (dpa) - Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte schlägt Alarm und warnt vor einem Mangel an Fachärzten für den Nachwuchs in Deutschland. «Die Sicherstellung der medizinischen Versorgung von Kindern- und Jugendlichen und damit deren Chancen auf ein gesundes Aufwachsen ist in Gefahr, wenn die Politik nicht schnell handelt», sagte...

Organspenderzahlen sinken auf niedrigsten Stand seit 20 Jahren

Das erste Mal seit rund 30 Jahren gibt es in Deutschland weniger als zehn Organspender pro einer Million Bundesbürger. Für die Stiftung Organtransplantation ist das eine dramatische Entwicklung. Berlin (dpa) - Die Zahl der Organspender in Deutschland hat 2017 einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nach den Statistiken der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) gab es nur 797 Spender, 60 weniger als im Vorjahr. Das ist der niedrigste Stand seit 20 Jahren, teilte die Stiftung mit. Im Vergleich anderer Europäischer Länder steht Deutschland sehr schlecht da. «Leider werden wir erstmals...

Morbi-RSA: Finanzielle Schieflage zwischen den Krankenkassen verschärft sich - Reform des Morbi-RSA muss sofort auf die politische Agenda

Die Wettbewerbssituation zwischen den gesetzlichen Krankenkassen wird zunehmend angespannter. Grund dafür sind massive Fehlsteuerungen im GKV-Finanzausgleich der Krankenkassen, dem Morbi-RSA, erklärten die Vorstände und Geschäftsführer des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), des BKK Dachverbandes und des IKK e.V. in einem gemeinsamen Pressegespräch. So zeigen neuere Zahlen des RSA-Schlussausgleiches für das Jahr 2016, dass sich die finanzielle Schieflage zwischen den Kassenarten noch einmal deutlich verschärft hat. Auch im Jahr 2016 wurde durch die Geldverteilungsmaschine Morbi-RSA...

Zahl des Monats April 2016

bkk_zahl_des_monats_april_2016_download Zahl des Monats April 2016 © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de Die ausgabendeckenden Zusatzbeitragssätze der gesetzlichen Kranken- kassen erreichen in 2017 nach Schätzungen des BKK Dachverbandes eine Spanne zwischen 0% bis 2,6%, wenn der Zuweisungsmechanis- mus der Beitragseinnahmen nicht kurzfristig korrigiert wird. In 2016 liegt diese Spanne noch bei 1,9%, in 2015 waren es nur 1,6%. Für ein GKV-Mitglied bedeutet dies einen Unterschied von bis zu 110 Euro im Monat. Der ausgabendeckende Zusatzbeitragssatz stellt den „optimalen“ ...

Zahl des Monats Oktober 2017

1,5 Beitragssatzpunkte beträgt die Spanne zwischen dem aktuell höchsten und dem aktuell niedrigsten Arbeitnehmerbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Damit ist die Spanne seit Einführung des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) im Jahr 2009 ungefähr gleichgeblieben. Im Jahr 2008, also im Jahr vor der Einführung des Morbi-RSA, betrug sie 1,65 Beitragssatzpunkte. Die Abbildung zeigt auch, dass lediglich die Ortskrankenkassen in etwa auf dem Beitragssatzniveau von 2008 verharren. Bei allen anderen Kassenarten sind die Werte im Vergleich zum Jahr 2008...

Kassenarzt-Vereinigung sagt Aufarbeitung ihrer Affäre zu

Der Gesundheitsminister droht mit Zwangsverwaltung - doch die Kassenarzt-Vereinigung KBV meint: Das ist überzogen. Die kritisierten internen Vorgänge stünden bereits kurz vor der Aufarbeitung. Berlin (dpa) - Angesichts der Drohung mit staatlicher Zwangsverwaltung hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine umfassende Aufarbeitung ihrer Affäre zugesagt. «Der Brief des Ministeriums war unnötig», sagte der KBV-Vorsitzende Andreas Gassen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. An diesem Montag tagt die Vertreterversammlung (VV), das Parlament der KBV, in Hamburg. Sie soll unter...