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Studie: Prävention kann Zahl der Demenzfälle erheblich verringern

Demenzkrankheiten wie Alzheimer sind noch immer unheilbar. Die Forschung konzentriert sich deshalb auf vorbeugende Maßnahmen - und hat neun verschiedene Risikofaktoren identifiziert. London (dpa) - Die Zahl der weltweiten Demenz-Fälle ließe sich erheblich reduzieren, wenn die Risikofaktoren konsequent und von Kindheit an bekämpft würden. Zu diesem Ergebnis kommen internationale Experten in einem Artikel im Fachmagazin «The Lancet». In der Jugend sei mangelnde Bildung einer der wesentlichen Risikofaktoren. Im mittleren und höheren Lebensalter wirkten sich Übergewicht, hoher Blutdruck,...

Kritik an Sterbehilfe-Urteil - «Schritt in die falsche Richtung»

Das Bundesverwaltungsgericht hat sterbewilligen Patienten in Extremsituationen eine bislang verschlossene Tür geöffnet. Aus der Palliativmedizin und der Politik hagelt es Kritik. Leipzig (dpa) - Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in einem Sterbehilfe-Fall hat heftige Kritik ausgelöst. Patientenschützer und Medizingesellschaften bezeichneten es am Freitag als «Schritt in die falsche Richtung». Zudem lasse es viele Fragen offen. Das Gericht in Leipzig hatte am Donnerstag entschieden, dass schwer kranken Patienten in unerträglichen Leidenssituationen in Einzelfällen der Zugang zu...

Für gesunde Belegschaften vernetzen - Diabetes@Work bleibt Impulsgeber

Gemeinsame Pressemitteilung BKK Dachverband e.V. VIAKTIV Krankenkasse Berlin, Bochum7. September 2017 Für gesunde Belegschaften vernetzen - Diabetes@Work bleibt Impulsgeber Sieben Millionen Menschen haben hierzulande Diabetes Typ-2, landläufig Altersdiabetes genannt. Tendenz: Mehr Erkrankungen bei immer mehr Jüngeren. Derzeit haben zwei Millionen Berufstätige diesen Typ-2-Diabetes. Früherkennung und Prävention spielen auch bei dieser Zivilisationskrankheit wichtige Rollen. Deshalb vernetzen sich seit nunmehr vier Jahren Unternehmen, Politiker, Betriebskrankenkassen,...

Die rezeptfreie Pille danach und ein Anstieg der Abtreibungen

Frauen können seit einem Jahr die Pille danach rezeptfrei in Apotheken kaufen. Frauenärzte sehen Auswirkungen auf die Zahl der Abtreibungen. Berlin (dpa) - Seit Jahren nimmt die Zahl der Abtreibungen kontinuierlich ab - so auch 2015, um 0,5 Prozent. Eine gute Nachricht. Doch die Statistik kann auch anders gelesen werden, meinen zumindest Frauenärzte. Danach gab es im Verlauf des vergangenen Jahres sehr wohl eine Trendwende - hin zu einem neuerlichen Anstieg der Schwangerschaftsabbrüche. Wie lesen Frauenärzte die Zahlen des Statistischen Bundesamtes? Der Präsident des Berufsverbandes der...

Ärztekammer: Mehr als 2100 Behandlungsfehler nachgewiesen

Ärzte sind keine Pfuscher, aber auch sie machen Fehler: Die meisten offenbar bei Knie- und Hüft-Operationen und bei Unterschenkel- und Gelenkbrüchen. Zumindest gibt es hier die meisten Beschwerden von Patienten. Berlin (dpa) - Beschwerden über ärztliche Behandlungsfehler sind nach Angaben der Bundesärztekammer leicht rückläufig. Gingen 2012 bundesweit mehr als 12 200 Beschwerdeanträge ein, waren es 2015 etwas mehr als 11 800. In fast jedem sechsten Fall lag tatsächlich ein Behandlungsfehler vor, wie aus einer am Mittwoch vorgestellten Statistik der Bundesärztekammer hervorgeht. Dieser...

Beitragssprung für Privatversicherte: 7,8 Prozent mehr im Monat

Berlin/Düsseldorf (dpa) - Auf Hunderttausende von Privatpatienten kommt eine drastische Erhöhung ihrer Krankenversicherungsbeiträge zu. Zum 1. April erhöhen sich diese beim zweitgrößten privaten Krankenversicherer, der DKV, über alle Tarife der Vollversicherten hinweg um 7,8 Prozent. Das bestätigte Sprecherin Sybille Schneider am Donnerstag in Düsseldorf. Das bedeute Steigerungen pro Monat um bis zu 130 Euro. Man habe den Anstieg auf 129,90 Euro im Monat beschränkt, für über 65-Jährige auf 79,90 Euro, sagte die Sprecherin. Um einen noch größeren Beitragssprung zu vermeiden, habe man 439...

Kassenärzte: Bessere Abstimmung bei medizinischen Notfällen nötig

Magendrücken, gebrochenes Bein, Schlaganfall - wohin soll der Patient im Notfall gehen, zum niedergelassenen Bereitschaftsarzt oder direkt ins Krankenhaus? So richtig klar ist das den meisten Patienten nicht. Berlin (dpa) - Medizinische Notfälle müssen nach Ansicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zwischen den Bereitschaftsdiensten niedergelassener Ärzte und den Notfallambulanzen von Kliniken besser abgestimmt werden. Wie der Vorstandsvorsitzende der KBV, Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur sagte, ist für Patienten im Notfall wichtig, «dass es nur immer eine...

Morbi-RSA: Finanzielle Schieflage zwischen den Krankenkassen verschärft sich - Reform des Morbi-RSA muss sofort auf die politische Agenda

Gemeinsame Pressemitteilung Morbi-RSA: Finanzielle Schieflage zwischen den Krankenkassen verschärft sich Reform des Morbi-RSA muss sofort auf die politische Agenda Berlin, 1. Dezember 2017 Die Wettbewerbssituation zwischen den gesetzlichen Krankenkassen wird zunehmend angespannter. Grund dafür sind massive Fehlsteuerungen im GKV- Finanzausgleich der Krankenkassen, dem Morbi-RSA, erklärten die Vorstände und Geschäftsführer des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), des BKK Dachverbandes und des IKK e.V. in einem gemeinsamen Pressegespräch. So zeigen neuere...

BKK Dachverband und Partner entwickeln Algorithmus zur Krankenhausplanung

Berlin, 19. Dezember 2017 BKK Dachverband und Partner entwickeln Algorithmus zur Krankenhausplanung Die Krankenhausplanung ist ein Instrument, um die flächendeckende und bedarfsgerechte stationäre Versorgung sicherzustellen. Die entsprechenden Planungsentscheidungen können jedoch bislang nur teilweise auf Basis von Qualität getroffen werden, da die notwendige Datengrundlage und eine zugehörige Methodik fehlen. So können weder tiefgreifende strukturelle Verbesserungen angeschoben werden, noch haben Patienten ausreichende Informationen über die Behandlungsqualität, die bei der...

Apotheker: Arzneimittelkosten stiegen moderat

In den vergangenen Monaten kamen einige teure Arzneimittel auf den Markt. Doch Befürchtungen einer Kostenexplosion sind offenbar unbegründet. Berlin (dpa) - Die Arzneimittelkosten sind im ersten Halbjahr moderat um 5,6 Prozent gestiegen - trotz Grippewelle Anfang des Jahres und etlicher sehr teurer neuer Präparate. Damit sei die Prognose, die für 2015 von einer 5,5-prozentigen Steigerung ausging, «fast punktgenau eingehalten» worden, sagte der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA, Friedemann Schmidt, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir stellen jetzt fest, dass die...