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Gericht: Blinde haben nicht automatisch Anspruch auf Blindenhund

Celle (dpa) - Ein Blinder hat nach einem Urteil des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen nicht automatisch Anspruch auf einen Blindenhund, alleine weil er sich damit besser orientieren kann als mit einem Blindenstock. Damit die Krankenkasse ein Hilfsmittel bezahlt, müsse dieses nicht nur geeignet und erforderlich, sondern auch wirtschaftlich angemessen sein, entschieden die Richter in Celle in einem am Montag veröffentlichten Urteil. Dazu müsse die Notwendigkeit im konkreten Einzelfall medizinisch nachgewiesen werden. (L 16/4 KR 65/12) Geklagt hatte ein nahezu vollständig blinder...

Umfrage: Nur jeder Fünfte traut sich überlebensnotwendige Hilfe zu

Hamburg (dpa) - Nur jeder fünfte Deutsche traut sich nach einer neuen Umfrage überlebensnotwendige Maßnahmen bei Unfallopfern zu. 22 Prozent würden einen Verletzten bei Atemstillstand beatmen, 21 Prozent eine starke Blutung stillen und 19 Prozent eine Herzdruckmassage machen, wie eine repräsentative Online-Befragung des Instituts Toluna im Auftrag der Asklepios-Kliniken ergab. Zwar glauben zwei Drittel der Befragten, dass sie im Notfall Erste Hilfe leisten könnten, allerdings würden sich die meisten auf organisatorische und psychologische Unterstützung beschränken. Sie würden den...

Bericht: Gesetzliche Krankenkassen mit 25 Milliarden Euro Überschuss

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben ihre Überschüsse nach einem Zeitungsbericht weiter erhöht. Nachdem die 113 Kassen zur Jahresmitte knapp 1,5 Milliarden Euro mehr eingenommen als ausgegeben hätten, sei der Überschuss bis Ende September auf 2,5 Milliarden Euro gestiegen, schreibt die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Donnerstag). Demnach haben die Allgemeinen Ortskrankenkassen einen Überschuss von 1,1 Milliarden Euro, die Ersatzkassen von mehr als 900 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Rücklagen aller Krankenkassen seien auf den neuen Rekordwert von mehr als 18 Milliarden...

Bericht: Gesetzliche Krankenkassen mit 2,5 Milliarden Euro Überschuss

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben ihre Überschüsse nach einem Zeitungsbericht weiter erhöht. Nachdem die 113 Kassen zur Jahresmitte knapp 1,5 Milliarden Euro mehr eingenommen als ausgegeben hätten, sei der Überschuss bis Ende September auf 2,5 Milliarden Euro gestiegen, schreibt die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Donnerstag). Demnach haben die Allgemeinen Ortskrankenkassen einen Überschuss von 1,1 Milliarden Euro, die Ersatzkassen von mehr als 900 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Rücklagen aller Krankenkassen seien auf den neuen Rekordwert von mehr als 18...

Doppelte Belastung - Depressionen bei Diabetikern unterschätzt

Berlin (dpa) - Depressionen bei Diabetikern werden Experten zufolge unterschätzt. Die psychische Erkrankung komme bei Menschen mit Diabetes doppelt so häufig vor wie in der Normalbevölkerung, sagte Bernd Kulzer von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am Donnerstag in Berlin. Der Psychologe ist dort Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Psychologie. Die Hälfte aller Depressionen bei Diabetes werde nicht erkannt. Auslöser für eine Depression kann laut DDG sein, dass die Therapie für die Betroffenen zur Last wird. Depressionen erschweren dem Experten zufolge auch die...

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AOK Rheinland/Hamburg

Hamburg/Düsseldorf (dpa) - Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die AOK Rheinland/Hamburg wegen des Verdacht auf Betrug zu Lasten des Gesundheitsfonds. Die Staatsanwaltschaft habe bei Durchsuchungen der Geschäftsräume in Hamburg und Düsseldorf 86 Kartons mit Beweismitteln sichergestellt, bestätigte die Sprecherin der Hamburger Anklagebehörde, Nana Frombach, am Donnerstag. Die Durchsuchungen hätten bereits am 27. September stattgefunden. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Die AOK teilte am Donnerstag mit, sie weise «jeglichen strafrechtlichen Vorwurf entschieden ...

Umfrage: Deutsche haben weniger Angst vor schweren Krankheiten

Hamburg (dpa) - Die Angst vor Krebs, Demenz und anderen schweren Krankheiten ist einer Umfrage zufolge in Deutschland schwächer geworden. 65 Prozent der Befragten gaben in einer Erhebung des Forsa-Instituts für die DAK-Gesundheit an, sie fürchteten sich vor einem bösartigen Tumor. Im Jahr 2010 hatten 73 Prozent diese Befürchtung geäußert, im vergangenen Jahr noch 69 Prozent, wie die Krankenkasse am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Noch deutlicher nahm die Zahl der Menschen ab, die Angst haben, an Demenz oder Alzheimer zu erkranken. 2010 und 2016 hatten jeweils 50 Prozent der Befragten diese...

Gröhe warnt trotz der Klinikmorde vor Kontrollwahn

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat angesichts der mutmaßlichen Klinikmordserie in Niedersachsen vor einen Kontrollwahn an Krankenhäusern gewarnt. Pflegekräfte dürften nicht unter Generalverdacht gestellt werden, sagte der CDU-Politiker dem «Tagesspiegel» (Berlin, Freitag). «Es muss angemessene Kontrollen geben, aber keinen Kontrollwahn, der die Kollegialität der Vermutung opfert, jeder andere könnte ein Monster sein, das zu derart schrecklichen Verbrechen in der Lage ist.» Der wegen Mordes an Patienten verurteilte Ex-Pfleger Niels H. ist nach Ansicht von Ermittlern für...

Tödliche Hausgeburt im Hotel: BGH bestätigt Haftstrafe gegen Hebamme

Karlsruhe (dpa) - Eine Hebamme muss wegen einer risikoreichen Hausgeburt, bei der das Kind gestorben ist, ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte die Verurteilung der 62-Jährigen, einer zugelassenen Ärztin, zu sechs Jahren und neun Monaten Haft wegen Totschlags, wie am Freitag in Karlsruhe mitgeteilt wurde. Damit ist ein Urteil des Landgerichts Dortmund aus dem Oktober 2014 rechtskräftig. Die Frau darf außerdem ihren Beruf nie wieder ausüben. Das kleine Mädchen war 2008 nach 18-stündiger Geburt wegen Sauerstoffmangels gestorben. (Az. 4 StR 428/15) Die Hebamme, eine bekannte...

Forderung: Organverteilung im Transplantationsregister genau fassen

Berlin (dpa) - Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat an den Bundestag appelliert, die Verteilungskriterien für Organe im geplanten Transplantationsregister konkreter zu fassen. So dürfe das Register nicht dazu führen, dass Transplantationszentren die Patienten bevorzugten, bei denen eine Organübertragung weniger Risiken und damit einen höheren Erfolg versprächen, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Bei Transplantationen gehe es um Entscheidungen über Leben und Tod. Daher gehört das Transplantationssystem in staatliche Hände, sagte Brysch anlässlich der...