SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Interview Dipl.-Psych. Dirk Rennert

Audiobeiträge Interview mit Dipl.-Psych. Dirk Rennert; Referent Datenmanagement, Empirie, IT beim BKK Dachverband e. V. in Berlin. Hier können Sie sich den Hörfunkbeitrag anhören und  herunterladen .  Der Beitrag steht Ihnen als mp3-Datei zur Verfügung.  TRANSKRIPT Fragekomplex I a AU - Total F1 Während der letzten Jahre stiegen Krankentage in den Betrieben – wenn auch leicht. Sie haben die Zahlen für 2014. Bestätigt sich der Trend?   A1 Die Krankentage haben im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr leicht abgenommen um zirka einen halben Tag pro Mitglied. Primär ist das auf die ausbleibende...

Pädophilie - Charité setzt Therapien für Teenager fort

Berlin (dpa) - Die Berliner Charité setzt Therapien mit Jugendlichen fort, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen. Das Bundesfamilienministerium werde die Finanzierung dieses Pilotprojekts für besseren Kinderschutz bis Ende des Jahres mit 200 000 Euro überbrücken, kündigte Staatssekretär Ralf Kleindiek am Dienstag in Berlin an. Ab 2018 greife ein Modellprojekt der gesetzlichen Krankenkassen, um die auf Wunsch auch anonymen Behandlungen zu finanzieren. Das Projekt der Charité und der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Berliner Vivantes-Kliniken gibt es seit 2014. Es richtet sich...

Tausende Fälle von Norovirus wegen neuer Virenvariante

Berlin (dpa) - Die starke Ausbreitung der Noroviren in diesem Winter hängt Untersuchungen zufolge mit einer neuen Virusvariante zusammen. Diese sei bei sporadischen Infektionen ebenso nachgewiesen worden wie bei Ausbrüchen in neun Bundesländern, berichten Experten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) im jüngsten epidemiologischen Bulletin. Sie hatten von September bis Dezember vergangenen Jahres 240 Proben aus 13 Bundesländern genauer untersucht. Insgesamt gingen rund 40 bis 50 Prozent dieser Norovirus-Erkrankungen auf den neuen Virentyp GII.P16-GII.2 zurück. Er sei auch in...

Verbesserungen für den Patienten bei Heil- und Hilfsmitteln

Berlin (dpa) - Grundsätzlich lässt sich sagen: Heilmittel unterstützen die Heilung - etwa eine Sprechtherapie nach einem Schlaganfall oder Krankengymnastik nach einem Unfall. Hilfsmittel dagegen helfen ein gesundheitliches Defizit auszugleichen, ohne es tatsächlich zu lindern, also Windeln bei Blasenschwäche oder ein Rollstuhl bei Lähmungen. Heilmittel sind medizinische Dienstleistungen oder Behandlungen, die von Vertragsärzten verordnet und von speziell ausgebildeten Therapeuten erbracht werden. Arzneimittel sind also in diesem Sinne keine Heilmittel. Für Heil- wie Hilfsmittel gibt...

Grüne: Patienten brauchen angemessene Hilfsmittelversorgung

Berlin (dpa) - Die Grünen haben die Bundesregierung aufgefordert, Patienten mit besonders sensiblen Beschwerden mit angemessenen Hilfsmitteln zu versorgen. Hier dürfe nicht auf den Preis geschaut werden, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Maria Klein-Schmeink. Die große Koalition müsse bei ihrer Reform der Heil- und Hilfsmittelversorgung auf solche Patienten entsprechend Rücksicht nehmen und nachbessern. Menschen mit künstlichem Darmausgang oder andere Patienten, die Hilfsmittel mit einem hohem Dienstleistungsanteil benötigten, dürften nicht durch...

PKV sieht sich wieder in leichtem Aufwind

Berlin (dpa) - Nach jahrelangen Rückgängen bei der Zahl der Vollversicherten sieht sich die Private Krankenversicherung (PKV) jetzt wieder im Aufwind. Erstmals seit 2012 habe die PKV in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres wieder einen positiven Saldo bei den Neuzugängen verzeichnet, erläuterte der Vorsitzende des PKV-Verbandes, Uwe Laue, am Donnerstag in Berlin. «Im Gesamtjahr 2016gab es nur noch ein leichtes Minus von 0,2 Prozent. Die Zahl der Vollversicherten verringerte sich gegenüber 2015 um 17 300 auf insgesamt 8,77 Millionen Personen.» Seit dem Tiefpunkt 2013, als 66 200...

Kabinett beschließt Datenschutzgesetz - Kritik von Datenschützern

Berlin (dpa) - Das von der Bundesregierung geplante Gesetz zur Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung steht weiter in der Kritik von Datenschützern und Rechtsexperten. Am Mittwoch beschloss das Bundeskabinett den Gesetzentwurf des Innenministers. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff kritisierte, dass die Kontrollrechte der Datenschutzbehörden wie auch die Rechte von Betroffenen auf Auskunft und Widerspruch damit eingeschränkt würden. Es würden gemeinsame europäische Standards unterlaufen, kritisierte auch der Datenschutzbeauftragte in Baden-Württemberg, Stefan Brink. ...

Experte: Bei Geburten sterben in Deutschland zu viele Säuglinge

In Deutschland sterben bei Geburten nach Meinung von Experten zu viele Neugeborene und Mütter. Die Zahl ließe sich deutlich senken, heißt es. Der Missstand liegt demnach an der hohen Zahl kleiner Krankenhäuser hierzulande. Hamburg (dpa) - Die Zahl der Todesfälle bei Geburten ließe sich in Deutschland nach Ansicht eines Experten deutlich senken. Wäre die Versorgung hierzulande so gut wie in Schweden und Finnland, könnten jährlich bis zu 800 Säuglinge und 25 Mütter weniger sterben, sagte der Kinder- und Jugendmediziner Rainer Rossi dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Das Vorstandsmitglied der...

110 Millionen Euro Verlust bei der AOK

Berlin (dpa) - Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) schreiben rote Zahlen. Im ersten Halbjahr verzeichneten sie nach einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Donnerstag) ein Defizit von 110 Millionen Euro. Die Kasse erklärt den Fehlbetrag mit gestiegenen Kosten für Arzneimittel und Krankenhäuser. «Die Ausgaben steigen mit rund vier Prozent viel schneller als die Einnahmen», sagte Martin Litsch vom AOK-Bundesverband im Gespräch mit der Zeitung. Schon im ersten Quartal hatten fast alle gesetzlichen Kassen Verluste eingefahren. Die einzigen Ausnahmen waren die AOKen sowie die...

Erste Krankenkasse bezuschusst Fitnessmesser wie AppleWatch

Berlin (dpa) - Als erste Krankenkasse bezuschusst die AOK Nordost den Kauf elektronischer Fitnessmesser. Versicherte, die am «AOK-Gesundheitskonto» teilnähmen, bekämen für den Kauf solcher Geräte (Wearables) einmal in zwei Jahren einen Zuschuss von maximal 50 Euro, aber höchstens 50 Prozent des Anschaffungspreises, teilte eine Sprecherin der Krankenkasse am Donnerstag mit. Dieser Zuschuss gelte für sämtliche Geräte, die Herzfrequenz, Streckenlänge, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch und anderes dokumentierten, also für Fitnessarmbänder und Smartwatches - auch für die AppleWatch....