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Rentenversicherung: Anträge auf Reha-Maßnahmen leicht rückläufig

Berlin (dpa) - Die Zahl medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen ist in den vergangenen Jahren leicht rückläufig gewesen. 2015 seien knapp 1,65 Millionen Anträge auf Reha-Maßnahmen verzeichnet worden, 1,1, Millionen seien bewilligt worden, sagte Gundula Roßbach von der Deutschen Rentenversicherung Bund am Donnerstag in Berlin. 2014 seien es noch 1,7 Millionen Anträge gewesen, davon seien 1,13 Millionen bewilligt worden. Und auch 2016 gehe diese Zahl voraussichtlich um etwa 1,3 Prozent zurück. Bemerkenswert sei dabei, dass Anträge für Reha-Maßnahmen nach Krebsbehandlungen besonders deutlich...

Cannabis als Medizin rückt näher - Mortler: Keine generelle Freigabe

Cannabis vom Staat - was lange in Deutschland undenkbar schien, soll bald Wirklichkeit werden. Die Drogenbeauftragte macht aber auch klar, wo bei ihr die Grenzen liegen. Berlin (dpa) - Cannabis auf Rezept rückt in Deutschland näher. Ein Schritt zu einer Aufhebung des allgemeinen Cannabisverbots solle die Freigabe des Stoffs als Medizin aber nicht sein, sagte die Drogenbeauftragten Marlene Mortler am Montag beim Besuch einer Palliativstation in Berlin. An diesem Donnerstag will die Koalition im Bundestag einen Gesetzentwurf verabschieden, der schwerkranken Menschen den Weg zu dem Stoff auf...

Robert-Koch-Institut: HIV-Neuinfektionen gehen nicht zurück

Berlin (dpa) - Trotz Aufklärungskampagnen und Medikamenten geht die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland nicht zurück. Das Robert-Koch-Institut in Berlin schätzt, dass sich 2014 wie im Vorjahr. 3200 Menschen infiziert haben. Dabei sei der Anteil der Infizierten, die Medikamente einnehmen und dadurch in der Regel kaum noch infektiös sind, in den vergangenen Jahren gestiegen. «Dieser positive Effekt und die bisherigen Präventionsanstrengungen haben aber bislang nicht ausgereicht» sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Montag. Die RKI-Schätzung beruht auf Modellrechnungen, denn HIV wird...

Depressionen und Rückenleiden treiben Krankengeldkosten auf Rekord

Die Ausgaben fürs Krankengeld klettern von Jahr zu Jahr. Sind die Menschen einfach immer öfter nicht mehr in der Lage, ihrer Arbeit noch nachzugehen? Das ist nur eine Erklärung. Berlin (dpa) - Depressionen und Rückenschmerzen haben die Krankengeldausgaben im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch von 10,6 Milliarden Euro getrieben. Aber auch die gestiegene Beschäftigung, die höheren Löhne und mehr Lebensarbeitszeit führten zu einem kontinuierlichen Anwachsen der Krankengeld-Ausgaben in den vergangenen rund zehn Jahren. Das zeigt ein am Montag in Berlin vorgestelltes Gutachten des...

Krankenkasse: 50 000 Rückenpatienten jedes Jahr unnötig geröntgt

Berlin/Hamburg (dpa) - Ärzte in Deutschland greifen nach einer Studie bei unkomplizierten Rückenschmerzen vorschnell zum Röntgengerät. Fast 50 000 Patienten jährlich werden unnötig geröntgt, wie eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt. Von allen Patienten mit akutem Kreuzschmerz, die radiologisch untersucht werden, wird demnach jeder dritte innerhalb von sechs Wochen unter den Röntgenapparat gelegt. Wissenschaftler seien sich jedoch einig, dass Patienten in diesem Zeitraum nicht geröntgt werden sollten, denn Beschwerden bildeten sich in der Sechs-Wochen-Frist oft spontan...

Krankenkasse: 85 Prozent der Rücken-OPs nicht notwendig

Hamburg/Berlin (dpa) - In Deutschland werden nach Einschätzung der Techniker Krankenkasse (TK) viel zu viele Rückenoperationen vorgenommen. «85 Prozent der Rücken-Eingriffe haben sich nach einer Zweitmeinung als unnötig herausgestellt», erklärte der Leiter des TK-Versorgungsmanagements, Klaus Rupp, am Donnerstag. Das habe eine aktuelle Auswertung des Modellprojekts «Zweitmeinung vor Wirbelsäulen-Operationen» ergeben. TK-Versicherte können sich bei diesem Projekt vor einem Eingriff kostenlos innerhalb von zwei Tagen eine professionelle zweite Meinung bei einem Team von Spezialisten einholen....

Betriebskrankenkassen fordern: Finanz-Verantwortung zurück an die Basis

Auf der ersten Mitgliederversammlung ihres neu gegründeten Dachverbandes e.V. votierten die Entscheidungsträger des BKK Systems für Pluralität, Selbstverwaltung und Wettbewerb als wichtige Grundprinzipien für eine effiziente Entwicklung des deutschen Gesundheitswesens. „Mit unserem auf freiwilliger Basis operierendem BKK Dachverband bündeln wir Betriebskrankenkassen unsere vielfältigen Interessen und so können wir nun noch schlagkräftiger auf der gesundheitspolitischen Bühne agieren. Mit im Konsens erarbeiten Anliegen und Standpunkten werden Selbstverwalter und Vorstände der Kassenart BKK...

BKK Gesundheitsreport 2013: Rückenschmerzen sorgen für meiste Ausfalltage -Krankenstand 2013 steigt marginal über den Wert von 2012

Mit über einem Viertel der AU-Tage (26,5 Prozent) sind die Muskel-und Skeletterkrankungen der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit unter den BKK Pflichtmitgliedern in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt wie in den letzten Jahren bei Krankheiten des Rückens und der Wirbelsäule (Frauen 46,9 Prozent; Männer 48,7 Prozent). Obwohl die körperlichen Belastungen der Arbeitnehmer kontinuierlich abgenommen haben, bleibt der Rückenschmerz das Volksleiden Nummer eins. Seit 2005 sind die Fehlzeiten bei Muskel-und Skeletterkrankungen (MSE) um fast ein Drittel angestiegen. Der diesjährige BKK...

Pflegeversicherung hat Rücklagen von 6,6 Milliarden Euro

Sommerfeld (dpa) - Die Pflegeversicherung hat derzeit Rücklagen von rund 6,6 Milliarden Euro. Dies teilte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am Dienstag in brandenburgischen Sommerfeld zur finanziellen Situation der Versicherung Ende 2014 mit. Die Rücklagen seien seit 2005 kontinuierlich angestiegen, unter anderem aufgrund der guten Konjunktur. Zuletzt wurde der Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,3 Punkte auf 2,35 Prozent angehoben. Das ergibt den Angaben zufolge zusätzliche Einnahmen von 3,6 Milliarden Euro jährlich. Die Koalition plant eine weitere Anhebung um...

Krankenstand: Leichter Rückgang, aber Zunahme von Langzeiterkrankungen, jeder zweite Fehltag wegen langwieriger Leiden

Im Jahr 2014 ist der Krankenstand bei den beschäftigten Pflichtmitgliedern der Betriebskrankenkassen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen (2014: 4,7 Prozent 2013: 4,8 Prozent). Dies entspricht im Schnitt 17,1 krankheitsbedingten Fehltagen. Die Arbeitnehmer fehlten somit einen halben Tag weniger als im Vorjahr (2013: 17,6 Tage). Dieser Rückgang der Krankentage liegt vor allem an der ausgebliebenen Grippewelle im Jahr 2014. Belegt wird dies durch den Rückgang um 0,6 Fehltagen bei den Atemwegserkrankungen im Vergleich zum Vorjahr (2013: 2,9 Tage). Häufigste Krankheitsarten Wie...