SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Grünen fordern bessere Suizid-Prävention

Berlin (dpa) - Die Grünen im Bundestag setzen sich für eine bessere Suizid-Prävention ein. Es gehe darum, «ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, das es Menschen mit Todeswünschen erlaubt, offen über ihre Gedanken und Gefühle zu sprechen», sagte die Grünen-Abgeordnete Maria Klein-Schmeink der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb plädierten die Grünen für den Ausbau von «leicht erreichbaren ambulanten Krisendiensten». Zudem solle das freiwillige Engagement stärker finanziell unterstützt werden. Einen entsprechenden Entschließungsantrag haben die Grünen in den Bundestag eingebracht. Er soll am...

Jens Spahn soll neuer Finanz-Staatssekretär bei Schäuble werden

Berlin (dpa) - Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur neuer Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium werden. Das verlautete am Freitag aus Koalitionskreisen in Berlin. Der 35-jährige Spahn aus Nordrhein-Westfalen ist CDU-Präsidiumsmitglied und gilt als einer der profilierten jüngeren Bundestagsabgeordneten der Unionsfraktion. Er ist gelernter Bankkaufmann und studierter Politologe. Spahn soll Steffen Kampeter (52, CDU) ablösen, der ebenfalls aus Nordrhein-Westfalen kommt. Kampeter soll am 24. Juni zum Nachfolger des...

Gröhe warnt vor unbekümmertem Umgang mit Gesundheits-Apps

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat vor einem zu sorglosen Umgang mit Gesundheits-Apps gewarnt. Gröhe sagte am Mittwoch beim diesjährigen Hauptstadtkongress Gesundheit, solche Instrumente könnten durchaus ein Fortschritt für den aufgeklärten Patienten sein. Jeder müsse aber auch wissen, dass damit persönliche Daten ins Internet gelangen könnten, die nicht ausdrücklich geschützt seien. Auch Angebote privater Versicherungsunternehmen unterlägen keinen strengen Datenschutzauflagen, wenn sie etwa elektronisch übermittelte Kundendaten für die Tarifgestaltung nutzten...

Zahlen und Fakten rund um die Organspende

Berlin/Hannover (dpa) - Mehr als 10 000 schwer kranke Menschen in Deutschland warten auf ein Spenderorgan, die meisten von ihnen auf eine neue Niere. Um zu überleben, ist die Transplantation ihre einzige Hoffnung. Doch angesichts mehrerer Skandale waren die Zahlen in den vergangenen Jahren rückläufig. Wie viele Organspender gab es im vorigen Jahr? Nach Angaben der Deutschen Stiftung für Organtransplantation (DSO) haben 2014 bundesweit 864 Menschen Organe gespendet - Lebendspender nicht mitgerechnet. Im selben Zeitraum 2013 waren es 876, im Jahr 2012 noch 1046. Damit kamen 2014 in...

Pressekonferenz zum BKK Gesundheitsreport

BKK Dachverband e.V. Zimmerstraße 55 10117 Berlin Ansprechpartnerin Christine Richter TEL (030) 2700406-301 FAX (030) 2700406-111 christine.richter@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 9. Dezember 2014 BKK Gesundheitsreport: Psychische Leiden verursachen längere Arbeitsunfähigkeitszeiten – Menschen in den Regionen sind unterschiedlich krank In den ersten vier Monaten 2014 gehen die Krankenstände nach den monatlichen Erhebungen im Vergleich zu den Vorjahren zurück. Dies liegt im Wesentlichen an der ausgebliebenen Grippewelle im Frühjahr 2014....

Report: Zahnarztversorgung in Pflegeheimen mangelhaft

Berlin (dpa) - Die Hälfte aller Pflegeheimbewohner hat einer Erhebung zufolge zwei Jahre lang keinen Zahnarzt mehr gesehen. Zu diesem Ergebnis kommt der Pflegereport 2014 der Krankenkasse Barmer GEK, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. «Die Zahngesundheit von Pflegebedürftigen ist stark verbesserungswürdig», sagte Kassen-Vizechef Rolf-Ulrich Schlenker. Eine mögliche Ursache der Unterversorgung könne laut Pflegereport sein, dass die zahnmedizinischen Behandlungsleitlinien kaum auf ältere und pflegebedürftige Menschen eingingen. Je höher die Pflegestufe, also der Hilfsbedarf der...

Schwesig verteidigt Kompromiss zur Familienpflegezeit

Berlin (dpa) - Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) hält den Gesetzesentwurf zur Familienpflegezeit trotz eingeschränkter Ansprüche für Arbeitnehmer für einen guten Kompromiss. Wenn man eine längere Auszeit für die Pflege von Angehörigen nehme, «dann müssen wir auch berücksichtigen, dass es für kleine Betriebe schwieriger ist», sagte Schwesig am Donnerstag im ARD-«Morgenmagazin». Im Bayerischen Rundfunk nannte sie den Kompromiss «eine gute Balance zwischen den Interessen von Arbeitgebern, die kleine Organisationseinheiten haben, und den Interessen der Familien». Der Rechtsanspruch auf...

Der aus der Reihe tanzt - Spahn riskiert Kampfabstimmung bei CDU-Wahl

Die Wahl der CDU-Spitze birgt normalerweise keine Überraschungen.Nicht so beim Parteitag in Köln. Da gibt es für das Präsidium mehr Bewerber als Plätze. Einer wird verlieren. Berlin (dpa) - Kampfabstimmungen sind nicht nach dem Geschmack dieser Volkspartei. Wo immer es geht, vermeidet die CDU von Kanzlerin Angela Merkel ein Ringen mehrerer Bewerber um einen Posten in der Partei. Entweder zieht sich vor der Wahl ein Kontrahent zurück oder es wird durchaus einmal ein zusätzlicher Posten geschaffen - wie vor zwei Jahren für die Riege der Vize-Vorsitzenden. Damals wurde ihre Zahl kurzerhand von...

Mediziner: Betriebsärzte sollen stärker gegen Burnout im Job helfen

Burnout, Depression - Krankschreibung. Und im schlimmsten Fall Frühverrentung. Der Druck in der Arbeitswelt steigt. Arbeitsmediziner fordern mehr Vorbeugung. München (dpa) - Betriebsärzte sollten Arbeitnehmer nach Expertenmeinung besser gegen Burnout und andere Leiden schützen. Die Zunahme chronischer und psychischer Erkrankungen erfordere eine bessere Vorbeugung, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) vor dem Beginn ihrer Jahrestagung in München. Gerade Betriebsärzte sollten hier eine Lotsenfunktion einnehmen, die auch gesetzlich festgeschrieben...

Ärztliche Zwangsbehandlung kommt vor Verfassungsgericht

Karlsruhe (dpa) - Die medizinische Zwangsbehandlung psychisch Kranker kommt vor das Bundesverfassungsgericht. Den Richtern liegt der Fall einer Frau mit Psychose vor, die eine lebensgefährliche Brustkrebserkrankung nicht behandeln lassen will. Die noch nicht absehbare Entscheidung könnte sich laut Deutscher Stiftung Patientenschutz auch auf zu Hause gepflegte Demenzkranke auswirken. Der Bundesgerichtshof (Az.: XII ZB 89/15) legte das Verfahren dem höchsten Gericht vor, weil er das geltende Recht für verfassungswidrig hält: Mit dem Gleichheitsgrundsatz sei es unvereinbar, dass Ärzte Menschen...