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Prüfen, Rufen, Drücken: Betriebskrankenkassen wollen Notfallwissen stärken

Mehr als 50.000 Menschen erleiden in Deutschland pro Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Nur zehn Prozent der Betroffenen überleben. Nach nur drei bis fünf Minuten ohne Blutfluss beginnt das Gehirn unwiederbringlich zu sterben. Eine wichtige Zeit, in der auch Laien mit einer sofortigen Herzdruckmassage Leben retten können, bevor der Rettungsdienst am Notfallort eintrifft. Die Angst, etwas falsch zu machen, verhindert allerdings oft die notwendige Ersthilfe. Nur 37 Prozent trauen sich im Ernstfall eine Herzdruckmassage zu. Auf dieses Missverhältnis wollen die...

Statement Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes: Manipulationen nicht unter den Teppich kehren - „Karteileichen“ als Geldquelle müssen rückwirkend bereinigt werden

Zur Entscheidung des Bundesrates in seiner heutigen Plenarsitzung zum Entwurf des GKV-Versichertenentlastungsgesetzes (GKV-VEG) und hier konkret zur Regelung der obligatorischen Anschlussversicherung (oAV) Regelung stellt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes fest: „Wieder einmal zeigt sich, dass sich die Landesministerien von großen regionalen Kassen instrumentalisieren und zum Gehilfen für Manipulationen im Morbi-RSA machen lassen. Wenn die Länder darauf pochen, dass eine rückwirkende Bereinigung von falsch gebuchten Versicherungsverhältnissen und damit eine Rückzahlung von...

Leichter Rückgang bei Schwangerschaftsabbrüchen - 101 000 Eingriffe

Wiesbaden (dpa) - Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist nach einem zwischenzeitlichen Anstieg wieder leicht gesunken, liegt aber weiter bei mehr als 100 000. Rund 101 000 Eingriffe wurden im vergangenen Jahr gemeldet, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Dies sei ein Rückgang um 0,2 Prozent. In Deutschland hatten sich jahrelang immer weniger Frauen für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden, 2017 war die Zahl dann erstmals wieder angestiegen. Im vergangenen Jahr war mit 72 Prozent der Großteil der Frauen zwischen 18 und 34 Jahre alt....

Spahn weist Datenschutz-Kritik bei E-Patientenakte zurück

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Kritik am Datenschutz bei der geplanten elektronischen Patientenakte zurückgewiesen. «Der Datenschutz ist nicht löchrig. Der Patient entscheidet selbst, welcher Arzt Einblick in seine Patientenakte hat», sagte Spahn am Mittwoch beim «Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit», einem Treffen der Gesundheitsbranche, in Berlin. Die «Süddeutsche Zeitung» (Dienstag) hatte berichtet, dass die Patientenakte - geplanter Start ist 2021 - zunächst eine entscheidende technische Einschränkung haben werde. Für Patienten ...

Bertelsmann weist Vorwürfe zu Klinikstudie zurück

Gütersloh (dpa) - Die Bertelsmann Stiftung hat den Verdacht eines möglichen Interessenskonflikts im Zusammenhang mit ihrer Krankenhausstudie zurückgewiesen. «Wir empfehlen nicht, bestimmte Kliniken zu schließen, sondern wir schlagen eine generelle Neuordnung der Krankenhausstruktur in Deutschland vor», hieß es am Mittwoch in einer Erklärung aus Gütersloh. Die Untersuchungen der Stiftung seien grundsätzlich «unabhängig und evidenzbasiert». Die «Aachener Zeitung» und «Aachener Nachrichten» (Mittwochausgabe) hatten zuvor über Zweifel an der Unabhängigkeit der Untersuchung berichtet und auf die...

Spahn begrüßt «Rückenwind» der Länder für Masern-Impfpflicht

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Unterstützung der Länder für die geplante Impfpflicht gegen Masern begrüßt. «Das gibt uns den notwendigen Rückenwind», sagte der CDU-Politiker am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. «Gerade auch zum praktischen Durchsetzen einer Impfpflicht ist ein enges Zusammenwirken von Bund, Ländern und Kommunen notwendig.» Die Gesundheitsminister der Länder hatten am Donnerstag bei ihrer Konferenz in Leipzig die Initiative Spahns unterstützt. Sie forderten darüber hinaus noch weitere Maßnahmen, etwa stärkere Aufklärung. Der...

Spahn weist Kritik an Sammlung von Gesundheitsdaten zurück

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Kritik an der Sammlung von Gesundheitsdaten zu Forschungszwecken zurückgewiesen. Es gehe darum, Gesundheitsforschung möglich zu machen, und für Patienten mit chronischen Erkrankungen zu besseren Erkenntnissen zu kommen, sagte Spahn am Donnerstag im ZDF-«Morgenmagazin». «Es geht nicht um Behandlungsdaten, sondern um Abrechnungsdaten.» Das seien Daten, die ohnehin genutzt werden. Gesundheitsforschung solle möglich gemacht werden, um zu besseren Erkenntnissen zu kommen. Konkret sollen die Kassen Daten jedes...

Leichter Rückgang bei Organspenden

Berlin/Frankfurt (dpa) - Die Zahl der Organspender ist im vergangenen Jahr leicht von 955 auf 932 zurückgegangen. Auch bei den gespendeten Organen verzeichnete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) laut Mitteilung vom Montag einen Rückgang von 3113 im Jahr 2018 auf nun 2995. Die Zahlen wurden wenige Tage vor der wichtigen Abstimmung im Bundestag zum Thema Organspende veröffentlicht. Die Zahlen in den Jahren davor lagen jedoch unter denen aus dem vergangenen Jahr. Der Medizinische Vorstand der DSO, Axel Rahmel, spricht daher für 2019 auch nur von statistischen...

Studie: Rückenschmerzen weiter häufigster Grund für Fehlzeiten

Berlin (dpa) - Rückenschmerzen und ähnliche Leiden an Skelett und Muskeln sind laut einer Studie weiterhin der häufigste Grund für Fehlzeiten im Job. Darauf entfielen im vergangenen Jahr 21,2 Prozent der Diagnosen bei Krankschreibungen - etwas mehr als im Jahr zuvor mit 20,9 Prozent, wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit nach Daten von rund 2,4 Millionen erwerbstätigen Versicherten mitteilte. Es folgten psychische Probleme mit nun 17,1 Prozent. Dabei nahmen die Fehltage aus diesem Grund zu - allerdings deswegen, weil etwa genauso viele Betroffene länger ausfielen. Dritthäufigste...

Der Krankenstand von beschäftigten BKK Mitgliedern ist im April insgesamt zurückgegangen

Der überdurchschnittlich hohe Krankenstand im Monat März mit 6,74 Prozent hat sich gegenüber dem Berichtsmonat April normalisiert. Der Gesamtkrankenstand im April lag danach bei 4,57 Prozent der BKK beschäftigten Mitglieder, das ist unwesentlich mehr als im April 2019. Wie bereits im März anhand der epidemiologischen Kennzahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) prognostiziert, sind vor allem die Atemwegserkrankungen stark zurückgegangen. „Dies ist im Zuge der strengen Corona-Maßnahmen im April auch der Tatsache zu verdanken, dass Beschäftigte bei Atemwegsinfekten weiterhin die Möglichkeit...