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Medizin der Zukunft: vernetzter Patient und Arzt als IT-Experte?

Der vernetzte Patient, der Körperdaten selbst misst und online an den Arzt schickt. Der IT-kompetente Doktor, der seine Diagnose via Videosprechstunde erklärt. Auch im Gesundheitswesen hält die Digitalisierung Einzug. Neuheiten zeigt die Medizinmesse «Medica». Düsseldorf (dpa) - Der Patient studiert seine Computertomographie, während der Arzt ihm den Befund erläutert. Der Erkrankte sitzt dabei nicht in der Praxis, sondern daheim am PC oder Laptop, in privater Online-Sprechstunde. Eine Patientin fotografiert eine verdächtige Hautstelle mit ihrem Smartphone und schickt das Bild per Mail für...

Studie bestätigt große Lücken in der Versorgung Sterbender

Wer hilft, wenn Menschen im Sterben liegen? Der Bundestag will diese Woche zwei wichtige Gesetze dazu verabschieden. Ob die Sterbehilfe künftig liberaler gehandhabt wird, ist noch längst nicht ausgemacht. Berlin/Gütersloh (dpa) - Eine aktuelle Studie hat den dringenden Handlungsbedarf der Bundesregierung beim Ausbau der Versorgung sterbenskranker Menschen unterstrichen. Nach der am Montag vorgestellten Analyse der Bertelsmann-Stiftung bestehen große regionale Unterschiede und erhebliche Versorgungslücken. So fehlen in gut einem Viertel aller Kreise Hospize, Palliativstationen oder Anbieter...

Fleischindustrie wehrt sich gegen Krebs-Einstufung der WHO

Fleischkonsum erhöhe die Krebsgefahr, warnt die WHO. Auch Wurst und Schinken seien gefährlich. Doch die Hersteller halten dagegen. Sie fühlen sich zu Unrecht beschuldigt. Lyon/Berlin (dpa) - Die Warnung der Weltgesundheitsorganisation WHO vor dem Krebsrisiko von Wurst- und Fleischverzehr hat eine heftige Debatte ausgelöst. «Niemand muss Angst haben, wenn er mal eine Bratwurst isst», sagte Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU). Es komme immer auf die Menge an. «Allzu viel ist ungesund.» Sich ausgewogen zu ernähren, sei nie so einfach gewesen wie heute. Die Studie einer...

Zu viele und zu schlechte OPs - die Krankenhausreform soll's richten

Gewinner seien die Patienten, Verlierer Krankenhäuser mit Qualitätsdefiziten. So sieht die große Koalition von Union und SPD ihre Krankenhausreform. Die Kassen sehen das zurückhaltender. Berlin (dpa) - In regelmäßigen Abständen kommen Studien auf den Markt, dass in bestimmten Regionen bestimmte OPs besonders gern vorgenommen werden. Etwa: In einigen Städten und Landkreisen werden seit Jahren achtmal so vielen Kindern die Mandeln herausgenommen wie anderswo. Beim Einsatz künstlicher Kniegelenke, bei Kaiserschnitten oder Gebärmutterentfernungen unterscheidet sich die Operationshäufigkeit...

Reform der stationären Versorgung ist überfällig: Mehr Qualität, mehr Patientensicherheit - Gestaltungsfreiheit für regionale Lösungen

Die Ziele des Gesetzes zur Reform der Struktur der Krankenhausversorgung (KHSG) begrüßen die Betriebskrankenkassen – schließlich geht es um ein Drittel der Ausgaben gesetzlicher Krankenkassen (68,5 Mrd. Euro im Jahr 2014). Leider bleiben jedoch bislang viele Ansätze des Referentenentwurfs hinter den Erwartungen für eine zukunftsfeste Krankenhausplanung zurück. So ist die unzureichende Investitionsförderung der Länder nicht hinreichend geklärt. Im aktuellen Entwurf wurde für die Bundesländer lediglich festgelegt, dass sie nicht ihre Investitionen noch weiter herunterfahren sollen, sondern...

Gemeinsame Pressekonferenz von BKK Dachverband e.V., Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) und Interessenvertretung der Innungskrankenkassen (IKK e.V.)

Gemeinsame Pressemitteilung Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), BKK Dachverband e.V., Interessenvertretung der Innungs- krankenkassen (IKK e.V.) Berlin, 4. Oktober 2018 Zukunft der GKV-Finanzarchitektur – Stellt das GKV-VEG die Weichen richtig? Die ersten Weichen für eine längst überfällige Reform des morbiditätsorientierten Risikostruk- turausgleiches (Morbi-RSA) sind gestellt. Mit dem Entwurf des GKV-Versichertenentlastungs- gesetzes, (GKV-VEG) ist festgeschrieben, dass die Rücklagen der Kassen erst nach einer Reform des Morbi-RSA abgeschmolzen werden können. Ungeachtet der...

Zukunft der GKV-Finanzarchitektur – Stellt das GKV-VEG die Weichen richtig?

Gemeinsame Pressemitteilung Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), BKK Dachverband e.V., Interessenvertretung der Innungs- krankenkassen (IKK e.V.) Berlin, 4. Oktober 2018 Zukunft der GKV-Finanzarchitektur – Stellt das GKV-VEG die Weichen richtig? Die ersten Weichen für eine längst überfällige Reform des morbiditätsorientierten Risikostruk- turausgleiches (Morbi-RSA) sind gestellt. Mit dem Entwurf des GKV-Versichertenentlastungs- gesetzes, (GKV-VEG) ist festgeschrieben, dass die Rücklagen der Kassen erst nach einer Reform des Morbi-RSA abgeschmolzen werden können. Ungeachtet der...

Zukunft der GKV-Finanzarchitektur – Stellt das GKV-VEG die Weichen richtig?

Die ersten Weichen für eine längst überfällige Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleiches (Morbi-RSA) sind gestellt. Mit dem Entwurf des GKV-Versichertenentlastungsgesetzes, (GKV-VEG) ist festgeschrieben, dass die Rücklagen der Kassen erst nach einer Reform des Morbi-RSA abgeschmolzen werden können. Ungeachtet der Kritik an der geplanten Abschmelzung erhält die Politik von Seiten der Ersatzkassen, Betriebs- und Innungskrankenkassen, die zusammen 60,4 Prozent bzw. 42,3 Millionen Versicherte in der GKV betreuen, eine breite Zustimmung für die geplante Reform des Morbi-RSA. ...

Milliarden-Entlastung für Krankenversicherte kommt 2019

Die Kosten im Gesundheitswesen dürften in den nächsten Jahren weiter steigen. Aber die Versicherten müssen das nicht mehr allein schultern - die Arbeitgeber sind künftig wieder zu gleichen Teilen dabei. Berlin (dpa) - Die rund 56 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland werden zum Jahreswechsel deutlich entlastet. Der Bundestag beschloss am Donnerstag eines der zentralen Vorhaben der großen Koalition, wonach die Arbeitgeber wieder die Hälfte des gesamten Beitrags zahlen müssen. Ab 1. Januar 2019 finanzieren sie auch die bisher von den Mitgliedern...

Kliniken sollen mehr Geld und Zeit für Organspenden bekommen

Die Organspendezahlen in Deutschland sinken seit Längerem - allem Werben zum Trotz. Als ein entscheidender Grund gelten Hindernisse in den Kliniken. Die sollen nun aus dem Weg geräumt werden. Berlin (dpa) - Krankenhäuser in Deutschland sollen mehr Geld und Zeit bekommen, um sich stärker um Organspenden zu kümmern. Das sieht ein Gesetzentwurf von Jens Spahn (CDU) vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch auf den Weg gebracht hat. Kernpunkte sind unter anderem höhere Vergütungen durch die Krankenkassen und mehr Freiraum für Transplantationsbeauftragte in den Kliniken....